Kloster Freienhagen

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Von 1411 bis 1502 ist in Freienhagen eine Niederlassung des zur Kongregation der Augustiner-Eremiten gehörende Wilhelmiten-Orden nachweisbar.

Das kleine Kloster bestand nur aus einem Prior und sechs Konventualen. Der Konvent verfügte über keine eigene Kirche und benutzte die Freienhagener Stadtpfarrkirche mit.

Die Kirche war lange Zeit Konventskirche und ist erst seit 1527 (der Reformation im Fürstentum Waldeck) die evangelische Stadtkirche.

Geschichte

Die Wilhelmiter-Mönche kamen aus dem Kloster Witzenhausen und sind in Freienhagen von 1411 bis 1502 urkundlich nachweisbar. Ihr kleines Kloster befand sich vermutlich östlich der Kirche. Es wurde um 1527 im Zuge der Reformation durch Graf Philipp IV. aufgehoben.

siehe auch