Kirche Goddelsheim

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Die heute evangelische Pfarrkirche in Goddelsheim entstand am Nordostrand des Dorfs Goddelsheim bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Bauwerk und Geschichte

Fränkische Reihengräber wurden nahe der Kirche entdeckt. Der Besitz des Klosters Corvey im Mittelalter am Ort führte offenbar 1189 zur Gründung eines Benediktinerinnenklosters, das aber schon 1223 nach Schaaken - östlich von Goddelsheim - verlegt wurde.

Die ursprünglich große Wehrkirche in Form einer dreischiffigen romanischen Basilika brannte 1773 durch Blitzschlag vollständig aus und nur das Mauerwerk von Chor, Mittelschiff und Turm blieb erhalten. Zehn Jahre dauerten dann die Wiederaufbauarbeiten, wobei die Seitenschiffe nicht wieder errichtet wurden. Der Westturm - mit quadratischem Grundriss und nicht wesentlich höher als das Kirchenschiff - erhielt eine barocke Haube mit achteckiger Laterne.

Auf den quadratischen Ostchor mit Walmdach folgt das höhere Schiff mit Satteldach und Fachwerk im östlichen Giebel. Im Innern der Kirche findet sich das Bergwerksemblem Schlägel und Eisen und das Monogramm der Bergwerksgesellschaft am Westteil der Empore.

siehe auch

Weblinks