Johanna Vogt

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Johanna Vogt (*11. Juni 1862 - 12. März 1944) war die erste Stadträtin, die in das Kasseler Rathaus einzog.

Werdegang

Gerade mal ein Jahr, nachdem Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden durften, im Oktober 1919, trat sie in Kassel ihr Amt an.

Johanna Vogt, Tochter des Direktors des Friedrichsgymnasiums Gideon Vogt, gehörte der liberalen Deutschen Demokratischen Partei an. Man weiß wenig über ihre Ausbildung nur so viel, dass sie Kunstgeschichte studierte. Sie selbst nannte sich Privatlehrerin, unterrichtete Kunst und Kunstgeschichte an der Volkshochschule. Aktiv in der Kasseler Frauenbewegung, widmete sie sich vorrangig sozialen und kulturellen Fragen.

Die engagierte Kommunalpolitikerin musste ihr Amt 1933, nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, aufgeben.

Johanna Vogt war 81 Jahre alt, als sie in Berlin bei einem Bombenangriff ums Leben kam.

Ehrung

Auf der Marbachshöhe in Kassel ist eine Straße nach der Politikerin benannt.

Siehe auch

Weblinks und Quelle

  • Uwe Feldner: Stadt-LEXIKON - (Fast) alles über KASSEL, erschienen im Herkules Verlag