Heckershausen

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Blick zur Kirche in Heckershausen

Heckershausen und Weimar sind Ortsteile von Ahnatal.

Geschichte

Heckershausen feierte im Jahr 2006 sein 900-jähriges Bestehen.

Aus der Ortsgeschichte

Der Ortsteil Heckershausen wurde erstmals im Jahr 1106 urkundlich erwähnt. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortsteiles Weimar stammt aus dem Jahr 1097.

Am 15. Dezember 1944 um 12.07 Uhr warfen 323 amerikanische Bomber rund 200 Sprengbomben auf das Dorf. 70 Bomben trafen das bebaute Gebiet. Insgesamt kamen 19 Menschen in Heckershausen ums Leben. Darunter vier Kinder und zwei Jugendliche. Martha Elise Krebs war mit 64 Jahren das älteste Opfer, Horst Gödtel verstarb als jüngstes Opfer im Alter von gerade einmal elf Monaten. Vier Gefangene kamen zudem ums Leben, da ihnen der Zutritt zu den Bunkern verboten war.[1]

Im Jahr 1997 konnte die Gemeinde Ahnatal auf ihr 25-jähriges Bestehen, auf das 900-jährige Bestehen des Ortsteiles Weimar und auf den 100. Geburtstag des Bahnhofes Weimar zurückblicken. Im Jahr 2006 wurde das 900-jährige Bestehen des Ortsteiles Heckershausen gefeiert.

Das zwischen den Ortsteilen Weimar und Heckershausen entstandene und seit der Gebietsreform ständig gewachsenen Wohngebiet "Kammerberg" hat dazu geführt, dass die beiden Orte sich ständig nähergekommen und mittlerweile in diesem Bereich miteinander verschmolzen sind.

siehe dazu: Geschichtsarbeitskreis Spurensicherung Heckershausen

Entstehung von Ahnatal

Die Gemeinde Ahnatal entstand im Rahmen der Gebietsreform in Hessen am 1. August 1972 durch den Zusammenschluss der Orte Weimar und Heckershausen. Seit dieser Zeit erlebte Ahnatal einen stetigen Aufschwung und ist heute eine interessante und beliebte, durch eine Vielzahl von Vereinen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen geprägte Wohngemeinde im direkten Umland der Stadt Kassel am Rande des Naturparks Habichtswald zwischen Dörnberg und Stahlberg.

Persönlichkeiten

  • Winfried Aufenanger aus Ahnatal war bis 2001 zwanzig Jahre lang ehrenamtlich Verbandstrainer der Marathonläufer des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV).

Politik

Michael Aufenanger (* 10. Dezember 1976 in Kassel) ist ein deutscher Politiker und seit 1. April 2009 bis zum 31.März 2021 Bürgermeister der Gemeinde Ahnatal mit den Ortsteilen Heckershausen und Weimar. Weitere Aufgaben sind Kreisvorsitzender der CDU sowie CDU Kreistagsabgeordneter im Landkreis Kassel und Beisitzer im Landesvorstand der CDU Hessen.

Michael Aufenanger Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 168 nominiert

Der Kreisvorstand der CDU Kassel-Land hat den 44-jährigen Ahnataler Michael Aufenanger einstimmig als Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 168 nominiert

Michael Aufenanger ist seit vielen Jahren als sachlicher Streiter für die kommunalen Interessen in Nordhessen bekannt. Politische Erfahrungen konnte er als Fraktions- und Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU Ahnatal und später als Bürgermeister der Gemeinde Ahnatal sammeln. Parallel war er als Kreistagsabgeordneter im Landkreises Kassel als schul- und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion tätig.

Der Vater dreier Töchter ist als stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Kurhessen-Waldeck und Mitglied im Landesvorstand der CDU Hessen gut vernetzt. Außerdem ist er seit drei Jahren Kreisvorsitzender des Kreisverbandes der CDU im Landkreis Kassel. Ehrenamtlich ist Aufenanger als Richter am Sozialgericht und im Präsidium des Hessischen Städte- und Gemeindebundes aktiv. [2]

Landkreis Kassel Städte-und Gemeinden Wahlkreis 168 zur Bundestagswahlen 2021 Landkreis Kassel

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siehe auch

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  1. Aus HNA.de vom 13. Dezember 2014: Als 200 Sprengbomben über Heckershausen abgeworfen wurden
  2. Am 05. Februar 2021 -Michael Aufenanger Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 168 nominiert