Gustav-Eberlein-Forschung in Hann. Münden

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„Die Quelle meiner Künste ist die Heimatliebe und die Verbundenheit zu Münden“, soll Gustav Eberlein kurz vor seinem Tod gesagt haben.

600 Skulpturen, 300 Gemälde, 200 Gedichte und Prosa hat er hinterlassen, aber als er am 5. Februar 1926 in Berlin stirbt, kennen ihn nur noch wenige. Die Kunstwelt hat sich abgewandt.

Erst in den siebziger Jahren beginnt ein Wandel. Prof. Peter Bloch, ehemalige Leiter der Skulpturengalerie in Berlin-Dahlem schreibt 1984: Gustav Eberlein ist nicht nur ein typischer, sondern auch ein herausragender Repräsentant seiner Zeit. Es gelingen ihm ... mehrfach Bildschöpfungen von hohem Rang.

Viele Werke Eberleins überstehen den Zweiten Weltkrieg nicht, vieles wird aber auch erst danach zerstört oder eingeschmolzen - auch in Hann. Münden.

Hier ist es die 1982 gegründete Gustav-Eberlein-Forschung, die entscheidenden Anteil daran hat, dass Eberleins Werk wieder beachtet wird.

(EMS)

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