Friedenseiche bei Hombressen

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Die Friedenseiche im Sommer 2020
Die Friedenseiche im Winter 2008

Die Friedenseiche in der Nähe der Dörfer Carlsdorf und Hombressen im Landkreis Kassel wurde im Jahre 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt.

Die Friedenseiche ist heute ein imposantes Naturdenkmal und Wahrzeichen mit etwa drei Metern Stammumfang und zudem Namensgeberin der Hombresser Grundschule.

Auf dem 295 m hohen Warthügel, in der Feldflur zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern an, die den weiten Rundumblick geniessen, in südlicher Richtung manchmal bis zum Herkules.

Geschichte

1871 endete der Deutsch-Französische Krieg (auch: Preußisch-Französischer Krieg) zwischen Frankreich und dem Norddeutschen Bund mit seinen Verbündeten. Der Krieg war in den Jahren 1870 - 71 zwischen dem Kaiserreich Frankreich und den deutschen Staaten unter der Führung Preußens geführt worden.

Nach dem Krieg wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles Wilhelm I. von Preußen zum deutschen Kaiser proklamiert. Damit entstand aus dem Norddeutschen Bund und den vier süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt unter preußischer Führung der erste deutsche Nationalstaat.

Als Mahnmal für den Frieden und als Symbol für die Hoffnung auf Frieden wurde in Nordhessen die Friedenseiche gepflanzt, die fortan zum Frieden mahnen sollte.

siehe auch

Quellen und Weblinks