Fliegerstaffel Fuldatal

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Die Fliegerstaffel Fuldatal hat ihren Sitz im Landkreis Kassel und wurde am 25. Oktober 1963 gegründet.

Organisation

Die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal besaß im Jahr 2015 drei Hubschrauber Modell AS332 L1 Super Puma, drei H155, vier H135 und drei orangefarbene Christoph-Hubschrauber für die Luftrettung, ebenfalls vom TYP H135. Alle drei Muster stammen vom Hersteller Airbus Helicopters, früher Eurocopter. 25 Piloten arbeiteten 2015 am Standort, mehr als 100 Bundespolizisten waren zu diesem Zeitpunkt in Ihringshausen beschäftigt.

Aufgaben

Der Aufgabenschwerpunkt der Fliegerstaffel liegt im Bereich der Bahnpolizei. Dort werden die Hubschrauber zur Unterstützung bahnpolizeilicher Aufgaben genutzt. Damit leistet die Fliegerstaffel Fuldatal ihren Beitrag zum reibungslosen Personen- und Güterverkehr auf etwa 2800 Kilometern Bahnlinie. Die Staffel gewährleistet auch den Flugbetrieb in den Luftrettungszentren in Frankfurt am Main und Kassel.

Geschichte

Mit vier Hubschraubern des Typs SE 313 Alouette „Artouste“ begann in Fuldatal 1963 das Zeitalter moderner Luftfahrt mit turbinengetriebenen Hubschraubern. Die innerdeutsche Grenze wurde seitdem regelmäßig zwischen Friedland und der Wasserkuppe in der Rhön aus der Luft überwacht. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands rückte das damalige Grenzschutzpräsidium Mitte – und damit auch die Fliegerstaffel – aus ihrer bisherigen östlichen Randlage ins Zentrum der Bundesrepublik. Die örtliche Zuständigkeit verlagerte sich auf die Bundesländer Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie Teile von Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern.

siehe auch

Weblinks und Quellen