Feuerteich Hann. Münden

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Historische Aufnahme: am Feuerteich in Hann. Münden

Im 13. Jahrhundert wurde oberhalb der heutigen Rotunde in Münden ein Feuerteich angelegt, der noch bis ins 20. Jahrhundert bestand. Der in Münden geborene Orientalist Heinrich-Ferdinand Wüstenfeld (1808-1899) berichtete in seinen Kindheitserinnerungen im Februar 1821 von einem Brand in der Mündener Innenstadt.

Das Feuer war in einem Haus vor der Brücke an der Ecke zur Speckstraße durch eine Pulverexplosion ausgebrochen. Der damals 13-jährige Wüstenfeld bildete mit anderen eine Kette, sie holten mit Eimern das Wasser aus dem Löschteich. Dem Rat missfiel, dass sich nicht genügend Bürger am Löschen beteiligt hatten. Wüstenfelds Vater schenkte der Stadt im Jahr 1841 ein zweites Rückhaltebecken am Vogelsang.

Weblinks und Quellen