Ernst Friedrich Wilhelm Klinkerfues

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In Hofgeismar kam am 29. März 1827 der spätere Göttinger Astronomie-Professor Ernst Friedrich Wilhelm Klinkerfues zur Welt, der als Astronom schon früh durch die Entdeckung mehrerer Kometen sowie später durch zahlreiche Erfindungen berühmt wurde.

Er wurde als Sohn des Regierungswundarztes Johann Reinhard Klinkerfues und dessen Frau Sabine geboren. Mutter Sabine, geb. Dedolph stammte aus der Hofgeismarer Postmeisterfamlie Dedolph - Großvater Joh. Conrad Dedolph (1740–1814) war auch Bürgermeister der Stadt Hofgeismar).

Das Geburtshaus von Klinkerfues war ein Vorgängerbau der später bekannten Gaststätte "Zur Flötenlinde" am Sälber Tor.

Als Direktor der Sternwarte in Göttingen war er einer der Nachfolger des berühmten Mathematikers und Astronomen Carl Friedrich Gauß.

Finanzielle Not und gesellschaftliche Isolierung, von Gerhard Sattler in einem Beitrag im Jahrbuch des Landkreises Kassel aus dem Jahr 1980 dokumentiert, führten dazu, dass Klinkerfues am 28.Januar 1884 seinem Leben durch einen Pistolenschuss ein Ende setzte.

Literatur

  • Gerhard Sattler, Ernst Friedrich Wilhelm Klinkerfues, Astronom, in: Jahrbuch des Landkreises Kasel 1980, S. 53 ff.

siehe auch

Weblinks