Wilhelmshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Wilhelmshausen''' ist ein Ortsteil von [[Fuldatal]] mit etwa 1.000 Einwohnern und einer Größe von 451 ha.
 
'''Wilhelmshausen''' ist ein Ortsteil von [[Fuldatal]] mit etwa 1.000 Einwohnern und einer Größe von 451 ha.
  
Der Ort liegt an der [[Fulda (Fluss)|Fulda]].
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Der Ort liegt an der [[Fulda (Fluss)|Fulda]] und im Süden des [[Reinhardswald]]s.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==

Version vom 1. November 2008, 16:49 Uhr

Wilhelmshausen ist ein Ortsteil von Fuldatal mit etwa 1.000 Einwohnern und einer Größe von 451 ha.

Der Ort liegt an der Fulda und im Süden des Reinhardswalds.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Der Ort wird um das Jahr 1150 erstmals urkundlich erwähnt.

Wahrzeichen des Orts ist die Basilika "St. Maria", zugleich auch die Keimzelle des Dörfchens, das sich nach und nach um die Klosteranlage herumgruppierte.

Ein paar Schritte weiter sind die Spuren der klösterlichen Tradition von dem einst Walierissun, später Walehusen und schließlich Wilhelmshausen genannten Flecken noch zu spüren. An der Ecke der Kötnerei/Holzhauser Straße stand einst das Tor zum Kloster. Und an der Kötnerei selbst lebten die Kötner, die Holzkohle aus dem Wald holten - noch heute führt die Straße bis hinauf zum Reinhardswald.

siehe auch:

Heute ist Wilhelmshausen der nördlichste Ortsteil von Fuldatal. Die Gemeinde Fuldatal entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Ihringshausen, Knickhagen, Rothwesten, Simmershausen , Wahnhausen und Wilhelmshausen im Fuldatal.

Historische Obermühle und Scheunenmuseum

Die Historische Obermühle und das Scheunenmuseum (Kötnerei 14) in Wilhelmshausen gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Fuldatal.

Die stillgelegte Mühle wurde nach dem Hessischen Denkmalschutzgsetz als Kulturdenkmal eingestuft und wird als ein Zeugnis menschlicher Geschichte und Entwicklung erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In der Museumsscheune sind Ausstellungsgegenstände der bäuerlichen Geschichte zu besichtigen, darunter Dreschflegel, Milchkannen, Mistgabeln, alte Haushaltsgegenstände und viele Utensilien aus dem bäuerlichen Alltag früherer Tage.

Marienbasilika in Wilhelmshausen

Geschichtliche Daten

Die Marienbasilika in Wilhelmshausen (Holzhäuser Straße) wurde ursprünglich in den Jahren 1142 - 50 als Kirche eines Zisterzienserkloster im romananischen Baustil und urspünglich ohne Kirchturm errichtet. In den Jahren 1517 - 27 erfolgte die Auflösung des Klosters, etwa 100 Jahre später (1630 - 32) wurde die Kirche wieder aufgebaut. Im Jahre 1891 erfolgte der Turmanbau und in den Jahren 2002 - 07 eine grundlegende Renovierung der Kirche. Sehenswert im Innern der schlicht gehaltenen Kirche ist im südlichen Querschiff ein Tympanon, das das "Agnus Dei" darstellt. Hinter der Kirche schließt sich ein Kirchgarten an.

Basilika St. Maria

Das Herzstück des Fuldataler Ortsteils Wilhelmshausen ist die Kirche St. Maria

Sie stimmt den Spaziergänger auf das Dörfchen an der Grenze zu Niedersachsen ein

Das war kein gutes Zeichen: Einen Tag, bevor der Turm eingeweiht werden sollte, schlug der Blitz ein, und es brannte lichterloh. Sollten die Wilhelmshäuser sich Ende des 19. Jahrhunderts damit abfinden, daß ihre Kirche weitere 700 Jahre ohne weithin sichtbares Wahrzeichen bleiben sollte? Seit der Grundsteinlegung Mitte des zwölften Jahrhunderts war die ehemalige Klosterkirche ohne Turm, weil das bei den Zisterzienser-Mönchen so üblich war. Steht man heute vor den Türen von St. Maria und blickt nach oben, fehlt es einem an nichts: Das im romanischen Stil erbaute Kirchlein hat einen Glockenturm wie andere Gotteshäuser auch.

Die Vergangenheit ist nicht nur in dem als dreischiffige Basilika erbauten Andachtsraum noch spürbar. Auch wenn man außen ein wenig herumspaziert, ist beispielsweise bei einem Blick zum Nachbargrundstück noch zu erkennen, daß sich hier die Küchentrakte befunden haben müssen. Und könnte die Anordnung der Birken im Kirchgarten gar der Kreuzgang gewesen sein?

St. Maria ist nicht nur das Wahrzeichen des 650-Einwohner zählenden nördlichsten Ortsteils von Fuldatal, sie ist auch die Keimzelle des Dörfchens, das sich nach und nach um die Klosteranlage herumgruppierte. Bei der 850-Jahr-Feier im Jahr 2000 wurde der hübsche, von Birken gesäumte Kirchgarten zum Treffpunkt.

Mühlbach und Dorferneuerung

Als 1994 mit der Dorferneuerung begonnen wurde, hat sich die Gemeinde auch des Mühlbachs angenommen. Ein rotes Geländer säumt den Hang von der Straße zum Bach, der Bürgersteig wurde neu gepflastert - die Wilhelmshäuser Vereine und Verbände hatten sich bei der Gestaltung stark eingebracht.

Rechts und links der Kötnerei lohnt der Blick auf liebevoll renovierte alte Fachwerkhäuser, inmitten eines verwilderten Wiesengrundstücks steht sogar noch ein alter Ofen zum Brotbacken, behütet in einem Hexenhäuschen.

Doch Wilhelmshausen ist nicht nur Fachwerk mit viel Garten und Grün. Symbol für das Neue ist auch das per Solarthermik beheizte Dorfgemeinschaftshaus an der Schlesierstraße.

Steht man hinter dem Dorfgemeinschaftshaus und blickt in Richtung Reinhardswald, hat man die allerneuesten Bauten Wilhelmshausens vor Augen: das Neubaugebiet Am Rehwinkel. Bauland ist dort jedoch kaum zu bekommen, denn Wohnen in Wilhelmshausen ist beliebt. Nicht zuletzt bei Menschen, die im benachbarten Bundesland Niedersachsen arbeiten. Denn Hann. Münden ist von Wilhelmshausen nur fünf Kilometer entfernt. Nach Kassel sind es 17 Kilometer.

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Radwandern

Wandertipp 2
Wandertipp 4

Wandertipps

siehe auch

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