Wilhelmshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Gemeinde Fuldatal entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss früher selbständiger Gemeinden  [[Ihringshausen]], [[Knickhagen]] , [[Rothwesten]], [[Simmershausen]] , [[Wahnhausen]] und Wilhelmshausen im ''Fuldatal''.
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Die ''Historische Obermühle'' und das Scheunenmuseum [Kötnerei 14]] in Wilhelmshausen
  
 
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* [http://www.ekkh.de/gemeinden/wilhelmshausen.php Homepage der evangelischen Kirchengemeinde mit Fotos von Kirche und Stadt]
 
* [http://www.ekkh.de/gemeinden/wilhelmshausen.php Homepage der evangelischen Kirchengemeinde mit Fotos von Kirche und Stadt]
 
* [http://www.foerderverein-marienbasilika-wilhelmshausen.de/4555.html Förderverein Marienbasilika Wilhelmshausen]
 
* [http://www.foerderverein-marienbasilika-wilhelmshausen.de/4555.html Förderverein Marienbasilika Wilhelmshausen]
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* [http://www.gum-fuldatal.de/ Geschichts- und Museumsverein Fuldatal]
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Version vom 1. November 2008, 16:57 Uhr

Wilhelmshausen ist ein Ortsteil von Fuldatal mit etwa 1.000 Einwohnern.

Der Ort liegt an der Fulda.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Der Ort wird um das Jahr 1150 erstmals urkundlich erwähnt (> zur Ortsgeschichte).

Die Gemeinde Fuldatal entstand im Zuge der hessischen Gebietsreform zu Beginn der 1970-er Jahre durch den Zusammenschluss früher selbständiger Gemeinden Ihringshausen, Knickhagen , Rothwesten, Simmershausen , Wahnhausen und Wilhelmshausen im Fuldatal.

Historische Obermühle und Scheunenmuseum

Die Historische Obermühle und das Scheunenmuseum [Kötnerei 14]] in Wilhelmshausen

St. Maria und der Hexenhaus-Ofen

Das Herzstück des Fuldataler Ortsteils Wilhelmshausen ist die Kirche St. Maria

Sie stimmt den Spaziergänger auf das Dörfchen an der Grenze zu Niedersachsen ein

Das war kein gutes Zeichen: Einen Tag, bevor der Turm eingeweiht werden sollte, schlug der Blitz ein, und es brannte lichterloh. Sollten die Wilhelmshäuser sich Ende des 19. Jahrhunderts damit abfinden, daß ihre Kirche weitere 700 Jahre ohne weithin sichtbares Wahrzeichen bleiben sollte? Seit der Grundsteinlegung Mitte des zwölften Jahrhunderts war die ehemalige Klosterkirche ohne Turm, weil das bei den Zisterzienser-Mönchen so üblich war. Steht man heute vor den Türen von St. Maria und blickt nach oben, fehlt es einem an nichts: Das im romanischen Stil erbaute Kirchlein hat einen Glockenturm wie andere Gotteshäuser auch.

Die Vergangenheit ist nicht nur in dem als dreischiffige Basilika erbauten Andachtsraum noch spürbar. Auch wenn man außen ein wenig herumspaziert, ist beispielsweise bei einem Blick zum Nachbargrundstück noch zu erkennen, daß sich hier die Küchentrakte befunden haben müssen. Und könnte die Anordnung der Birken im Kirchgarten gar der Kreuzgang gewesen sein?

St. Maria ist nicht nur das Wahrzeichen des 650-Einwohner zählenden nördlichsten Ortsteils von Fuldatal, sie ist auch die Keimzelle des Dörfchens, das sich nach und nach um die Klosteranlage herumgruppierte. Bei der 850-Jahr-Feier im Jahr 2000 wurde der hübsche, von Birken gesäumte Kirchgarten zum Treffpunkt.

Ein paar Schritte weiter sind die Spuren der klösterlichen Tradition von dem einst Walierissun, später Walehusen und schließlich Wilhelmshausen genannten Flecken noch zu spüren. An der Ecke der Kötnerei/Holzhauser Straße stand einst das Tor zum Kloster. Und an der Kötnerei selbst lebten die Kötner, die Holzkohle aus dem Wald holten - noch heute führt die Straße bis hinauf zum Reinhardswald.

Dorferneuerung

Als 1994 mit der Dorferneuerung begonnen wurde, hat sich die Gemeinde auch des Mühlbachs angenommen. Ein rotes Geländer säumt den Hang von der Straße zum Bach, der Bürgersteig wurde neu gepflastert - die Wilhelmshäuser Vereine und Verbände hätten sich bei der Gestaltung stark eingebracht.

Rechts und links der Kötnerei lohnt der Blick auf liebevoll renovierte alte Fachwerkhäuser, inmitten eines verwilderten Wiesengrundstücks steht sogar noch ein alter Ofen zum Brotbacken, behütet in einem Hexenhäuschen.

Doch Wilhelmshausen ist nicht nur Fachwerk mit viel Garten und Grün. Symbol für das Neue ist auch das per Solarthermik beheizte Dorfgemeinschaftshaus an der Schlesierstraße.

Steht man hinter dem Dorfgemeinschaftshaus und blickt in Richtung Reinhardswald, hat man die allerneuesten Bauten Wilhelmshausens vor Augen: das Neubaugebiet Am Rehwinkel. Bauland ist dort jedoch kaum zu bekommen, denn Wohnen in Wilhelmshausen ist beliebt. Nicht zuletzt bei Menschen, die im benachbarten Bundesland Niedersachsen arbeiten. Denn Hann. Münden ist von Wilhelmshausen fünf Kilometer entfernt. Nach Kassel sind es 17 Kilometer.

Radwanderweg

Wandertipps

Wandertipp
Wandertipp
  • Wandertipp: Auf den Spuren des Bergbaus: Der Ausflug beginnt in Reinhardshagen, Ortsteil Veckerhagen, am Wilhelmplatz. Im idyllischen Mühlbachtal erreicht man auf dem Steinköhlerpfad Wilhelmshausen.
  • Durch Wald und Elsterbachtal: die Wanderung ist eine Rundwanderung, sie beginnt und endet in Wilhelmshausen.
  • Wandern am Rand des Reinhardswaldes: Start ist auf dem Fuldauferweg in Wilhelmshausen - Auf dem Fulda-Uferweg führt die Wanderung zum Ortsausgang Richtung Kassel zurück, quert die Straße und führt über den asphaltierten Radweg hinter dem letzten Haus. Es geht flach einige hundert Meter weiter, vorüber am Reiterhof, dann führt der Weg sich windend bergauf. Auf der Höhe (211 Meter) führt der Weg rechts bis zum Waldrand, an dem eine Baracke steht. Davor beginnt das Wanderzeichen Dreieck, dem man auf dem Waldweg über die in einer Kurve führende Straße folgt. Der weitere Verlauf der Wanderung führt bis Immmenhausen Kirche und danach bis nach Simmershausen.
  • Auf nach Spiekershausen

siehe auch

Weblinks



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