Werner Wilhelm Wicker: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit der Kurhessen-Therme (1982) und der Habichtswald-Klinik legte Werner Wicker den Grundstein dafür. Heute feiert der Unternehmer, der in Kassel geboren wurde und seit einigen Jahren in der Schweiz lebt, seinen 75. Geburtstag.
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Werner Wilhelm Wicker legte mit der [[Kurhessen-Therme]] ([[1982]]) und der [[Habichtswald-Klinik]] den Grundstein dafür, dass das [[Bad Wilhelmshöhe]] zum Kurort wurde. Wicker wurde am [[24. September]] [[1935]] in [[Kassel]] geboren.  
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Mit 21 Jahren gründete er in Ahnatal eine Wohnungsbaugesellschaft und baute in mehr als fünf Jahrzehnten eine Unternehmensgruppe auf, zu der inzwischen 13 Kliniken, ein Hotel, vier Pflegeheime und die Thermen in Kassel und Bad Homburg mit insgesamt 4500 Mitarbeitern gehören.
 
Mit 21 Jahren gründete er in Ahnatal eine Wohnungsbaugesellschaft und baute in mehr als fünf Jahrzehnten eine Unternehmensgruppe auf, zu der inzwischen 13 Kliniken, ein Hotel, vier Pflegeheime und die Thermen in Kassel und Bad Homburg mit insgesamt 4500 Mitarbeitern gehören.
 
Wicker erlernte zunächst einen handwerklichen Beruf und machte sich dann selbstständig. Seine Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen begann mit der Erschließung und Bebauung des bis dahin als Weideland genutzten Kammerbergs in Ahnatal-Weimar, auf dem bis heute etwa 800 Wohnhäuser entstanden. Seit 1970 wurden daneben auch im benachbarten Vellmar rund 350 Bauvorhaben verwirklicht.
 
Wicker erlernte zunächst einen handwerklichen Beruf und machte sich dann selbstständig. Seine Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen begann mit der Erschließung und Bebauung des bis dahin als Weideland genutzten Kammerbergs in Ahnatal-Weimar, auf dem bis heute etwa 800 Wohnhäuser entstanden. Seit 1970 wurden daneben auch im benachbarten Vellmar rund 350 Bauvorhaben verwirklicht.

Version vom 24. September 2010, 10:46 Uhr

Werner Wilhelm Wicker legte mit der Kurhessen-Therme (1982) und der Habichtswald-Klinik den Grundstein dafür, dass das Bad Wilhelmshöhe zum Kurort wurde. Wicker wurde am 24. September 1935 in Kassel geboren.

Mit 21 Jahren gründete er in Ahnatal eine Wohnungsbaugesellschaft und baute in mehr als fünf Jahrzehnten eine Unternehmensgruppe auf, zu der inzwischen 13 Kliniken, ein Hotel, vier Pflegeheime und die Thermen in Kassel und Bad Homburg mit insgesamt 4500 Mitarbeitern gehören. Wicker erlernte zunächst einen handwerklichen Beruf und machte sich dann selbstständig. Seine Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen begann mit der Erschließung und Bebauung des bis dahin als Weideland genutzten Kammerbergs in Ahnatal-Weimar, auf dem bis heute etwa 800 Wohnhäuser entstanden. Seit 1970 wurden daneben auch im benachbarten Vellmar rund 350 Bauvorhaben verwirklicht. 1964 eröffnete Werner Wicker in Bad Wildungen seine erste Klinik. Damals ahnte nach Unternehmensauskunft wohl niemand, welche Dimensionen das Familienunternehmen im Gesundheitswesen einmal erreichen würde. Beim Aufbau der Unternehmensgruppe ließ sich Wicker auf der ganzen Welt inspirieren - auch bei der medizinischen Ausrichtung. Seit den 90er-Jahren interessierte er sich für die indische Heilkunst Ayurveda. Diese ergänzt die schulmedizinische Behandlung in der Habichtswald-Klinik in Bad Wilhelmshöhe. Zwei Spielkasinos 1976 erhielt Wicker die Konzession für den Betrieb der Spielbank in Bad Homburg, eine der ältesten und traditionsreichsten Spielbanken weltweit, und wurde später auch Konzessionär des Casino 2000 in Luxemburg. Vor 15 Jahren zog sich Werner Wicker aus dem Tagesgeschäft zurück. Die Leitung der Wicker-Gruppe übertrug er Sohn Michael und Dr. Karl-Heinz Vornholt. Ein weiterer Sohn und eine Tochter sind nicht im Unternehmen tätig. Auch im jetzigen Ruhestand befasst sich Werner Wicker gern mit den Themen Architektur und Gestaltung. Auf eine besondere Feier zum 75. Geburtstag hat er verzichtet.