Wehlheider Kirmes: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1949 wurde die alte Tradition der Kirmes in Wehlheiden erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Der Festplatz befand sich anfangs noch auf dem Sportplatz "Sülze" am südlichen Ende des Grassweges. Erst ab 1966 findet die Kirmes rund um den Georg-Stock-Platz und natürlich in den alteingesessenen Kneipen des Ortsteils statt.  
 
Im Jahre 1949 wurde die alte Tradition der Kirmes in Wehlheiden erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Der Festplatz befand sich anfangs noch auf dem Sportplatz "Sülze" am südlichen Ende des Grassweges. Erst ab 1966 findet die Kirmes rund um den Georg-Stock-Platz und natürlich in den alteingesessenen Kneipen des Ortsteils statt.  
  
Zur Tradition gehören die Wahl des "Wehlheider Bürgermeisters" einige Tage vor der Kirmes, das "Anblasen der Kirmes" (Ständchen vor den Geschäften) durch die Kirmesburschen, der Festumzug angeführt vom "Ortspolizisten", das Eisbeinessen, die eigentliche Kirmes auf dem Festplatz und in den anliegenden Gaststätten und das abschließende Bodenfeuerwerk am Heimbach.
 
  
Auf diesem Volksfest trifft sich Kassel – einschließlich allem, was Rang und Namen hat oder zu haben glaubt. Die Wehlheider Kirmes ist eben Kult, und da möchte jeder dabei sein.
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== Wehlheider Bürgermeister ==
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Eine eigenständige Tradition der Wehlheider Kirmes - und darin unterscheidet sie sich von allen anderen Volksfesten in und um Kassel - ist die Wahl des "Wehlheider Bürgermeisters" am Wochenende vor der Kirmes. Der Bürgermeister "regiert" Wehlheiden vom Abend seiner Wahl bis zum Ende des Festes.
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Wehlheider "Bürgermeister" seit 1949 waren:
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Louis Ballweg (1949), Karls Damm (1950/1951), Franz Schminke (1952), Karl Euler (1953), Fritz Schönhardt (1954), Heinrich Stock (1955), Hermann Bode (1956), Helmut Schnitzerling (1957), Gottfried Schäfer (1958), Eduard John (1959), Willi Schmidt (1960), Christian Sinning (1961), Paul Lecke (1962), Hermann Paul (1963), Otto Weppner (1964), Georg Riese (1965), Fritz Rippe (1966), Karl Wittig (1967), Heinrich Berndt (1968), Heinrich Seemann (1969), Karl Heer (1970), Otto Henning (1971), Willi Kirstein (1972), Justus Hesse (1973), Rudi Lachmuth (1974), Werner Wiegand (1975), Hans-Karl Leffler (1976), Kurt Goos (1977), Georg Orth (1978), TheodorFlader (1979), Dieter Markert (1980), Gerhardt Vollmer (1981), Lothar Linzert (1982), Willi Bott (1983/1984), Helmut Lehrmann (1985), Wolfgang Höhne (1986), Willi Kirstein (1987), Georg Holstein (1988), ;arianne Jakobi (1989), Dieter Weber (1990), Claus Rudolph (1991/1992), Peter Reimann (1993), Hansi Meister (1994), Karl-Heinz Dingel (1995), Heinrich Möller (1996), Ewald Kunz (1997), Eugen Bauer (1998), Erich Jakobi (1999), Wilfried Müller (2000), Achim werner (2001), Karl-Heinz Krause (2002), Dieter Weber (2003), Horst Kuhn (2004), Henning Früchting (2005), Lothar Börner (2006), Lothar Ziegler (2007, Jürgen Sauermann (2008), Günther Hofmann (2009) Frank Binaisch (2010), Sascha Guth (2011)
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== Brauchtum ==
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Zum Brauchtum der Wehlheider Kirmes gehören das "Anblasen der Kirmes" (Ständchen vor den Geschäften) durch die Kirmesburschen, der Festumzug angeführt vom "Ortspolizisten", das Eisbeinessen am Montagnachmittag/-abend, die eigentliche Kirmes auf dem Festplatz und in den anliegenden Gaststätten und das abschließende Bodenfeuerwerk am Heimbach.
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Seit 2009 gibt es Tendenzen, die Wehlheider Kirmes bereits mit vorgezogenen Events am Donnerstagabend zu eröffnen. Ob sich das durchsetzt, wird sich zeigen. Fakt ist: Auf diesem Volksfest trifft sich Kassel – einschließlich allem, was Rang und Namen hat oder zu haben glaubt. Die Wehlheider Kirmes ist eben Kult, und da möchte jeder dabei sein.
  
  

Version vom 12. August 2011, 17:06 Uhr

Die jedes Jahr am zweiten Wochenende im August stattfindende „Große Wehlheider Kirmes“ hat sich zu einer der herausragenden Bürgerveranstaltungen in Kassel entwickelt, die im Ortskern des Stadtteils Wehlheiden am Georg-Stock-Platz jeweils von Freitag bis Montag gefeiert wird. Sie ist nach dem Zissel das zweitgrößte Kasseler Volksfest. Im Jahre 1949 wurde die alte Tradition der Kirmes in Wehlheiden erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Der Festplatz befand sich anfangs noch auf dem Sportplatz "Sülze" am südlichen Ende des Grassweges. Erst ab 1966 findet die Kirmes rund um den Georg-Stock-Platz und natürlich in den alteingesessenen Kneipen des Ortsteils statt.


Wehlheider Bürgermeister

Eine eigenständige Tradition der Wehlheider Kirmes - und darin unterscheidet sie sich von allen anderen Volksfesten in und um Kassel - ist die Wahl des "Wehlheider Bürgermeisters" am Wochenende vor der Kirmes. Der Bürgermeister "regiert" Wehlheiden vom Abend seiner Wahl bis zum Ende des Festes. Wehlheider "Bürgermeister" seit 1949 waren: Louis Ballweg (1949), Karls Damm (1950/1951), Franz Schminke (1952), Karl Euler (1953), Fritz Schönhardt (1954), Heinrich Stock (1955), Hermann Bode (1956), Helmut Schnitzerling (1957), Gottfried Schäfer (1958), Eduard John (1959), Willi Schmidt (1960), Christian Sinning (1961), Paul Lecke (1962), Hermann Paul (1963), Otto Weppner (1964), Georg Riese (1965), Fritz Rippe (1966), Karl Wittig (1967), Heinrich Berndt (1968), Heinrich Seemann (1969), Karl Heer (1970), Otto Henning (1971), Willi Kirstein (1972), Justus Hesse (1973), Rudi Lachmuth (1974), Werner Wiegand (1975), Hans-Karl Leffler (1976), Kurt Goos (1977), Georg Orth (1978), TheodorFlader (1979), Dieter Markert (1980), Gerhardt Vollmer (1981), Lothar Linzert (1982), Willi Bott (1983/1984), Helmut Lehrmann (1985), Wolfgang Höhne (1986), Willi Kirstein (1987), Georg Holstein (1988), ;arianne Jakobi (1989), Dieter Weber (1990), Claus Rudolph (1991/1992), Peter Reimann (1993), Hansi Meister (1994), Karl-Heinz Dingel (1995), Heinrich Möller (1996), Ewald Kunz (1997), Eugen Bauer (1998), Erich Jakobi (1999), Wilfried Müller (2000), Achim werner (2001), Karl-Heinz Krause (2002), Dieter Weber (2003), Horst Kuhn (2004), Henning Früchting (2005), Lothar Börner (2006), Lothar Ziegler (2007, Jürgen Sauermann (2008), Günther Hofmann (2009) Frank Binaisch (2010), Sascha Guth (2011)

Brauchtum

Zum Brauchtum der Wehlheider Kirmes gehören das "Anblasen der Kirmes" (Ständchen vor den Geschäften) durch die Kirmesburschen, der Festumzug angeführt vom "Ortspolizisten", das Eisbeinessen am Montagnachmittag/-abend, die eigentliche Kirmes auf dem Festplatz und in den anliegenden Gaststätten und das abschließende Bodenfeuerwerk am Heimbach. Seit 2009 gibt es Tendenzen, die Wehlheider Kirmes bereits mit vorgezogenen Events am Donnerstagabend zu eröffnen. Ob sich das durchsetzt, wird sich zeigen. Fakt ist: Auf diesem Volksfest trifft sich Kassel – einschließlich allem, was Rang und Namen hat oder zu haben glaubt. Die Wehlheider Kirmes ist eben Kult, und da möchte jeder dabei sein.