Waldeck: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 15. Januar 2008, 21:04 Uhr

Waldeck
Wappen Karte
Wappen von Waldeck
Deutschlandkarte, Position hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 245 - 475 m
Fläche: 115,73 km²
Einwohner: etwa 8.000
Postleitzahl: 34513
Vorwahl: 05634
Kfz-Kennzeichen: KB
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathaus 1
Website: www.waldeck.de
Politik
Bürgermeister: Jörg Feldmann

Waldeck ist eine Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen mit etwa 8.000 Einwohnern.

Aktuelle Ansichten aus der Stadt gibt es über eine Webcam.

Lage und Geographie

Waldeck liegt im Westen von Nordhessen und im Norden des Edersees im Naturpark Kellerwald-Edersee, einem Teilgebiet des Kellerwalds.

Durch das Gemeindegebiet fließen die Eder, die Netze und Werbe sowie die Zuflüsse der Wiste, die Watter und die Wilde.

Oberhalb der Kernstadt von Waldeck liegt Schloss Waldeck, das Wahrzeichen der Stadt. Die Burg erhebt sich 200 m über dem 27 km langen Edersee und war einst Stammsitz der Grafen von Waldeck.

Stadtteile

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich ab dem Jahr 1971 die ehemals selbständigen Orte zur Großgemeinde Stadt Waldeck zusammen, 1971 zunächst Alraft, Höringhausen, Netze, Nieder-Werbe, Selbach, Sachsenhausen und Waldeck, 1974 auch Dehringhausen, Freienhagen und Ober-Werbe.

Die Stadtteile von Waldeck sind heute:

Der Sitz der Stadtverwaltung ist Sachsenhausen.

Geschichte

Burg Waldeck
Fürstentum Waldeck – Historische Karte
Luftbild Edersee
Edersee Radweg

Urkundlich erwähnt wird die Siedlung Waldeck im Jahre 1232, das erste Stadtsiegel im Jahre 1266.

Fürstentum Waldeck

Das Fürstentum Waldeck war als Fürstentum Waldeck-Pyrmont Mitgliedsland des Deutschen Bundes und danach ein Gliedstaat des Deutsches Reiches und der Weimarer Republik. Residenz und Hauptstadt war zuerst das Schloss Waldeck und ab 1655 Arolsen (heute Bad Arolsen).

Das Fürstentum bestand aus zwei räumlich getrennten Teilen, der ehemaligen Grafschaft Waldeck (heute in Nordhessen) und der wesentlich kleineren Grafschaft Pyrmont (heute in Südniedersachsen).

Die Stadtkirche in Waldeck

In den Quellen über die Gründung der Burg Waldeck wird 1236 eine Kapelle in der Stadt Waldeck erwähnt. Unsicher ist, ob diese Kapelle an der Stelle der jetzigen Kirche stand.

1521 wurde Graf Philipp auf dem Reichstag zu Worms ein Anhänger der reformatorischen Lehre. Er setzte den mit einer ehemaligen Nonne verheirateten und aus seiner Vaterstadt vertriebenen Priester Johann Hefentreger als Pfarrer ein. Zwei Gedenktafeln an den Eingängen der Stadtkirche erinnern an den 17. Juni 1526, an dem Hefentreger die erste evangelische Predigt hielt und damit die Reformation für das Waldecker Land einführte.

Der Chorraum ist der älteste Teil der Kirche. Er wurde um 1300 begonnen. Vom ursprünglich einschiffigen Kirchenbau sind nur Chor und Westmauer erhalten. Das Schiff in seiner jetzigen Gestalt wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. Der Turm wurde - wie zum Beispiel bei den Wehrkirchen in Bergheim und Affoldern - seitlich an der Nordostseite des Chores errichtet. Wahrscheinlich hatte er früher auch vier kleine Ecktürme.

Der Marienaltar stammt aus dem Jahr 1483. Dieser Schnitzaltar mit gemalten Flügeln stellt die Krönung der Maria durch die Dreieinigkeit dar. Im Spätmittelalter wurde die Mutter Jesu sehr verehrt. Das Altarbild wurde von der Äbtissin des Bericher Klosters, Margarete Huhn, (etwa 1460-1499) gestiftet. Sie ist mit ihrem Wappen auf der linken Seite des Flügelbildes zu sehen. Das Bild der Predella, der geschmückte Sockel des Altaraufbaus, zeigt Christus mit den zwölf Aposteln.

Quelle: Artikel aus der HNA - Waldeckische Allgemeine aus der Serie "Kirchen im Waldecker Land"

siehe auch

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
WappenWaldeckFrankenberg.jpg

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