Wahlsburg

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Wahlsburg
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 147 m
Fläche: 11,43 qkm
Einwohner: ca. 2.400
Postleitzahl: 34194
Vorwahl: 05571 - 05572
Kfz-Kennzeichen: KS
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Mühlbach 15
34194 Wahlsburg
Website: www.wahlsburg.de
Bürgermeister: Jörg-Otto Quentin

Wahlsburg ist die nordöstlichste Gemeinde Hessens mit etwa 2.400 Einwohnern im ehemaligen Kreis Hofgeismar im Landkreis Kassel.

Ortsteile

Der Ort besteht aus den beiden Ortsteilen Lippoldsberg und Vernawahlshausen, die sich am 1.2.1971 zur Gemeinde Wahlsburg zusammenschlossen.

Lage

Das Gemeindegebiet liegt teilweise an der Weser. Solling, Reinhardswald und Bramwald umschließen hier das Wesertal.

Geschichte

Bodenfunde belegen eine frühe vorgeschichtliche Besiedelung dieser Gegend.

Geschichte

Erzbischof Lippold (auch: Luitpold) von Mainz, der im 11. Jahrhundert lebte, gab dem Ort Lippoldsberg seinen Namen. Er errichtete hier zwischen Weser und Schwümme eine erste Holzkirche. Über die nahe Weserfurt führte ein alter Weg vom Rhein über Geismar, dem heutigen Hofgeismar bis nach Thüringen. Sein Nachfolger, Erzbischof Siegfried von Mainz, vergrößerte den Besitz an der Weserfurt und errichtete hier Mitte des 11. Jahrhunderts eine Steinkirche. Die Klostergründung erfolgte um das Jahr 1093 durch Erzbischof Ruthard von Mainz. An dem Jahre 1100 wurde das Frauenstift als Benediktinerinnen-Kloster fortgeführt. Die größere Klosterkirche entstand um das Jahr 1150 mit der romanischen Klosterkirche "St. Georg und Maria".

Der Ausgang der Mainzer Stiftsfehde brachte auch Lippoldsberg im Jahre 1462 in hessischen Besitz. Unter dem protestantischen Hessen endete allmählich die Geschichte des Klosters. Der Klosterhof wurde zu einem Gutshof umgewandelt und bis 1913 genutzt. Ein Teil der Klostergüter wurde aber auch zur Ausstattung des im Jahre 1564 gegründeten Armen- und Sichenhauses in Lippoldsberg verwendet.

Im Jahre 1555 erteilte der hessische Landgraf Philipp die Erlaubnis zur Errichtung einer Eisenhütte in Lippoldsberg. Über Jahrhunderte wurde hier das Roheisen verarbeitet, das von den umliegenden Hüttenwerken (später auch von Vaake und Veckerhagen) auf der Weser herbeigebracht wurde, bis zur Stillegung des Betriebs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Der Ortsteil Vernawahlshausen wurde im Jahre 1233 erstmals urkundlich als Walshusen erwähnt. Die amtliche Bezeichnung des seit dem Jahr 1583 hessischen Dorfs war bis zum Jahre 1787 Wahlshausen.

Sehenswürdigkeiten

Im Ortsteil Lippoldsberg befindet sich das ehem. Kloster Lippoldsberg mit der Klosterkirche St. Georg und Maria, eine der bedeutensten romanischen Basiliken in Deutschland.

Am Mühlbach ist das Technik-Museum im Wasserkraftwerk aus dem Jahre 1910 zu besichtigen.

siehe auch

Übernachtungsmöglichkeiten

Hotels/ Gasthäuser

Jugendherbergen

Die Jugendherberge Helmarshausen liegt etwa 1000 Meter vom Ortskern des Bad Karlshafener Ortsteils Helmarshausen entfernt.

Weblink


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