Wahlebach

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Wahlebach

Dieses kleine "Bachgewässer" in der "Söhre" entsprungen, strebt von Süden von Lohfelden kommend der "Fulda" zu und vereinigt sich vorher mit dem "alten Mühlgraben" der auf einer Karte von 1859, auch mit "Die Losse" benannt ist; es ist auch zu erkennen, dass das Wasser einer hier stehenden Oelmühle als Energieträger diente. Der W.-B. wurde lange Zeit - fast kanalisiert - der Fulda zugeführt. - Im Eintrag Agathof wird der vg. Mühlgraben auch "Neue Losse" genannt. -

Im Rahmen des Programms "Urban" - Name lässt eigentlich solches nicht vermuten - ist der Bach im Jahre 2005 von der Kasseler Stadtgrenze an bis zur B 83(Nürnberger Straße) aufwendig und sehr gelungen renaturiert worden.

Er unterquert die Leipziger Straße im Bereich der Abzweigung der "Sandershäuser Straße"; von dem "Alten Mühlgraben" (s.v.), der auch als "Neue Losse" im Eintrag Agathof benannt ist, ist heute in der Örtlichkeit nichts mehr zu sehen. - s.a. Eintrag "Dorfkirche in Bettenhausen" -

Den ersten Teil seiner ca. 15 km langen Reise, beginnt der Wahlebach erst einmal als "Fahrenbach"; jedenfalls heißt er so in Bereich Wellerode und Volmarshausen. Das "Quellgebiet" ist die Söhre, im Dörfer-Dreieck von Wellerode, Wattenbach und Wollrode, unterhalb des "Stellbergs". Der Stellberg liegt ca. 3 km südlich von Wellerode und ist auch bekannt als Braunkohlenlagerstätte, hier ging in früheren Jahrzehnten (eventuell noch früher) auch Bergbau um; wie es bergmännich heißt. Dem munteren Bächlein fließt nun als Wahlebach zwischen Lohfelden und Waldau der so genannte "Wälzebach" zu.

- H.-J.Schulz,17.4.06 -