Vernawahlshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Vernawahlshausen''' ist eine ehemals selbständige Gemeinde im ehemaligen [[Kreis Hofgeismar]] und heute ein Ortsteil der Gemeinde [[Wahlsburg]] im [[Landkreis Kassel]].
 
'''Vernawahlshausen''' ist eine ehemals selbständige Gemeinde im ehemaligen [[Kreis Hofgeismar]] und heute ein Ortsteil der Gemeinde [[Wahlsburg]] im [[Landkreis Kassel]].
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Wasserläufe am Ort sind die Schwülme, der Rodebach und der Siekbach.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==

Version vom 11. August 2007, 16:26 Uhr

Vernawahlshausen ist eine ehemals selbständige Gemeinde im ehemaligen Kreis Hofgeismar und heute ein Ortsteil der Gemeinde Wahlsburg im Landkreis Kassel.

Wasserläufe am Ort sind die Schwülme, der Rodebach und der Siekbach.

Geschichte

Der Ortsteil Vernawahlshausen wurde im Jahre 1233 erstmals urkundlich als Walshusen erwähnt. Nach einer Überlieferung wurde eine romanische Kapelle schon im 10. Jahrhundert von den Mönchen des Klosters Corvey errichtet.

In der heutige Kirche ist fällt der Blick auf den quadratischen Altarraum, der um das Jahr 1100 als romanischer Chor mit Kreuzkappengewölbe gebaut und im Jahre 1589 durch ein nach Westen angebautes Kirchenschiff erweitert wurde. Nach der Reformation in Hessen wurde das Kirchenpatronat von der Landgrafschaft Hessen übernommen. Der barocke Fachwerk-Turmaufsatz stammt aus dem Jahr 1744.

Die amtliche Bezeichnung des seit dem Jahr 1538 hessischen Dorfs war bis zum Jahre 1787 Wahlshausen. Offenbar wurde aufgrund einer Namensgleichheit mit Wahlshausen in der Nähe von Kassel - dem heutigen Wilhelmshausen - der Ort seinerzeit in Vernawahlshausen (das von Kassel aus gesehen "ferne Wahlshausen") umbenannt.

Bis zum 19. Jahrhundert war ein weiterer Haupterwerbszweig der kleinbäuerlichen Bevölkerung die Leineweberei. Daneben gehörte zum Dorf auch die ehemals größte Rasenbleiche in Hessen.

Verschiedene "Blankschmiede" am Ort stellten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Schleifsensen für den umliegenden Raum her.

Literatur:

  • Kreis Hofgeismar, Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III, Marburg/ Lahn 1966, S. 214. ff.

Partnerschaft

Die Partnerschaft zur französischen Gemeinde St. Georges de Montaigu besteht inzwischen seit mehr als 25 Jahren.

Sehenswürdigkeiten

siehe auch

Weblinks