Vellmar: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:ahnepark2007.jpg|framed|right|Auftritt Volkschor Niedervellmar beim Parkfest Vellmar 2007]]
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* Volkschor 1875 Obervellmar
 
* Volkschor 1875 Obervellmar
 
* Gesangverein 1889 Frommershausen
 
* Gesangverein 1889 Frommershausen

Version vom 5. April 2008, 20:58 Uhr

Vellmar
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Fläche: 13,97 qkm
Einwohner: ca. 19.300
Postleitzahl: 34246
Vorwahl: 0561
Kfz-Kennzeichen: KS
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
34246 Vellmar
Website: www.vellmar.de
Bürgermeister: Dirk Stochla (SPD)

Vellmar ist eine Stadt mit 19.314 Einwohnern (Juli 2006) im Landkreis Kassel in Nordhessen.

Ortsteile

Geschichte

Bereits im Jahre 786 wird Vellmar erstmals urkundlich erwähnt.

Durch den Zusammenschluss der Ortsteile Niedervellmar, Frommershausen, Obervellmar und Vellmar - West im Zuge der hessischen Gebietsreform entstand zu Beginn der 1970-er Jahre eine Gemeinde mit einer Gemarkungsfläche von 1396 ha.

Ein Geschenk als Gütesiegel

Am 30. August 1975 wurden Vellmar die Stadtrechte verliehen

Eine Stadt ist keine Gemeinde mehr, kein Dorf, keine Siedlung. In Teilen mag ein dörflicher Charakter, die freundschaftliche Nachbarschaft einer Siedlung gepflegt werden. Das wird dann in einem größeren kommunalen Gebilde als sympathisch und als Vorzug des bestehenden Gemeinwesens angesehen. All dies ist in Vellmar anzutreffen. Aber auch das Selbstbewusstsein, in einer Stadt mit einer ganz eigenen Entwicklung zu leben, die nicht erst mit dem 30. August 1975 einsetzte.

Damals feierte man nördlich des Oberzentrums Kassel gerade sein 1200-jähriges Bestehen. Zum Festakt in der Kulturhalle Niedervellmar hatte Ministerpräsident Albert Osswald eine besondere Urkunde mitgebracht. Er verlieh Vellmar die Stadtrechte. Die waren das Geschenk der Landesregierung und ein Gütesiegel für eine außergewöhnlich gute Entwicklung der Kommune.

Deren Geschichte hatte genau genommen vor mehr als einem Jahrtausend angefangen. Im Brevarium sancti Lulli, dem Hersfelder Güterverzeichnis, wird Filmare erwähnt. Danach kann die Existenz von Filmare am 5. Januar 775 nachgewiesen werden.

Am 1. Juli 1967 schlossen sich Niedervellmar und Frommershausen zusammen, am 1. Dezember 1970 kam Obervellmar hinzu. Zu dieser Zeit hatte sich Vellmar West aus der kleinen Siedlung am Kiefernweg zu einem neuen, weiteren Stadtteil entwickelt. Die Menschen kannten sich, zum Beispiel aus dem Siedlerbund in Vellmar-West, der dort alle vereinte. Mit der Position des geeinigten Vellmars wollte man auch Begehrlichkeiten des Oberzentrums und somit eine Eingemeindung abwehren. So wuchs mit Vellmar zusammen, was zwar Ende der 70er-Jahre noch räumlich voneinander getrennt war.

Vellmar legte eine rasante Entwicklung hin. Viele Bürger kehrten dem Oberzentrum den Rücken, um in Vellmar ein Haus zu bauen. Diese Tatsache veranlasste das Landesamt zum Frühjahr 1971 von Amts wegen festzustellen: Vellmar hat 10000 Einwohner, auch wenn dazu noch einige Bürger fehlten. Diese Marke war bei der anstehenden Kommunalwahl nach der Gebietsreform zum Beispiel für die Anzahl der zu wählenden Volksvertreter wichtig. Zahlreiche Projekte wurden anschließend auf den Weg gebracht, eine Infrastruktur aufgebaut.

Wandertipps

Wandertipp 1

Vom Bahnhof Mönchehof verläuft der Wanderweg nach Fuldatal-Simmershausen. Es geht über die Vellmarer Höhe, vorbei am Vellmarer Wasserwerk, dem Breiten Stein bis zum Bleichplatz in Simmershausen. Ab hier führt der Weg flussabwärts an der Espe entlang zum Eingang der Reinhardswaldschule, danach bis zur Grillhütte Märchenmühle. Weiter geht es aufwärts in den Wald, vorbei an alten Grenzsteinen (Hutesteine), vorbei an der Hasenhecke nach Wolfsanger, zur Fulda. Nach der Unterquerung der Hafenbrücke entlang der Schützenstraße führt der Weg zum Katzensprung, am Karlshospital vorbei bis zum Altmarkt in Kassel.

Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Mönchehof. In Richtung Hohenkirchen verläuft sie bis zur Vellmarer Höhe. Von dort führt der Weg weiter zum Tal der Espe und in Richtung Simmershausen, vorbei am Wassererlebnis-Haus geht es bergauf entlang dem Rodebach zur Kirche von Ihringshausen.

Die Wanderung führt von der Hessenschanze über Schloss Wilhelmsthal nach Mönchehof.

Kirchen

Die Zusammenarbeit mit den fünf evangelischen Gemeinden Vellmars hat eine lange Tradition. Sie geht bis in die Zeit um 1970 zurück und begann mit den gemeinsam gestalteten Weltgebetstagen. Es folgten gemeinsame Seminare und schließlich 1975 aus Anlass der 1200 Jahr-Feier von Vellmar der erste Ökumenische Gottesdienst.

Inzwischen haben sich einige Traditionen in der ökumenischen Zusammenarbeit ergeben, so der gemeinsam gestaltete Weltgebetstag, die monatlich stattfindenden Gebetsandachten, die gemeinsamen Schulanfangsgottesdienste, der Ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag sowie ein weiterer gleichartiger Gottesdienst aus Anlass des jährlich stattfindenden Heimatfestes der Stadt Vellmar.

Weitere Einzelheiten hierzu findet man auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar (www.Ökumene in Vellmar).

Chormusik

Auftritt Volkschor Niedervellmar beim Parkfest Vellmar 2007

Weblink


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