VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1988: Unterschied zwischen den Versionen

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In dem Gespräch der Stadt Baunatal und dem VW-Werk sollte abgeklärt werden, inwieweit die Möglichkeit besteht, daß in dem Gebiet über die [[Autobahn A49|A 49]] hinaus, gegenüber dem VW-Werk Baunatal-Kassel, Industrie- und Gewerbeansiedlungen für Zulieferbetriebe des VW-Werkes möglich sind. Die Vertreter des VW-Werkes führten erneut eingehend aus, daß das Werk die Fertigungstiefe verändert, Arbeitsbereiche aus dem Werk ausgliedert und Zulieferbetrieben überträgt. Zur Zeit steht die Auslagerung des Keulmaterials an. Hierbei handelt es sich um eine Menge von ca. 1.000 t Stahl, die täglich für das Werk teilweise verarbeitet, anzuliefern ist.Der Vorstand des VW-Werkes drängt die Logistikabteilung des Werkes Baunatal-Kassel, schnellstens alle Voraussetzungen zu schaffen, daß die Ausgliederung erfolgen kann.
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* Am 22. September 1988 hatte Herr Gaul ( Unterzeichner) Finanzverwaltung Stadt Baunatal ein Gespräch im Volkswagenwerk Baunatal-Kassel mit den Herrn Kanne, Beuler und Dr. Siebert.
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* In dem Gespräch der Stadt Baunatal und dem VW-Werk sollte abgeklärt werden, inwieweit die Möglichkeit besteht, daß in dem Gebiet über die [[Autobahn A49|A 49]] hinaus, gegenüber dem VW-Werk Baunatal-Kassel, Industrie- und Gewerbeansiedlungen für Zulieferbetriebe des VW-Werkes möglich sind. Die Vertreter des VW-Werkes führten erneut eingehend aus, daß das Werk die Fertigungstiefe verändert, Arbeitsbereiche aus dem Werk ausgliedert und Zulieferbetrieben überträgt. Zur Zeit steht die Auslagerung des Keulmaterials an. Hierbei handelt es sich um eine Menge von ca. 1.000 t Stahl, die täglich für das Werk teilweise verarbeitet, anzuliefern ist.Der Vorstand des VW-Werkes drängt die Logistikabteilung des Werkes Baunatal-Kassel, schnellstens alle Voraussetzungen zu schaffen, daß die Ausgliederung erfolgen kann.
  
 
===Ansiedlung eines Stahl Zulieferungswerkes===  
 
===Ansiedlung eines Stahl Zulieferungswerkes===  

Version vom 1. April 2008, 22:23 Uhr

VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal
(Foto: Günther Pöpperl)
50 Jahre VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal

Am 1. November 1957 kam es zur Ansiedlung eines Zweigwerkes der Volkswagen AG in Nordhessen.

Das VOLKSWAGEN - Werk Kassel in Baunatal ist das weltweite Kompetenzzentrum des VW-Konzerns in den Bereichen Getriebebau und Gießereitechnik mit der größten Aluminiumgießerei Europas.

Das Werk in Baunatal samt benachbartem Original Teile Center ( OTC ) hat heute (Februar 2007) eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Ereignisse 1988

Auslagerung des Keulmaterials

Fritz Zorn
Werkleiter seit 1981

Fertigungstiefe wird verändert

  • Am 22. September 1988 hatte Herr Gaul ( Unterzeichner) Finanzverwaltung Stadt Baunatal ein Gespräch im Volkswagenwerk Baunatal-Kassel mit den Herrn Kanne, Beuler und Dr. Siebert.
  • In dem Gespräch der Stadt Baunatal und dem VW-Werk sollte abgeklärt werden, inwieweit die Möglichkeit besteht, daß in dem Gebiet über die A 49 hinaus, gegenüber dem VW-Werk Baunatal-Kassel, Industrie- und Gewerbeansiedlungen für Zulieferbetriebe des VW-Werkes möglich sind. Die Vertreter des VW-Werkes führten erneut eingehend aus, daß das Werk die Fertigungstiefe verändert, Arbeitsbereiche aus dem Werk ausgliedert und Zulieferbetrieben überträgt. Zur Zeit steht die Auslagerung des Keulmaterials an. Hierbei handelt es sich um eine Menge von ca. 1.000 t Stahl, die täglich für das Werk teilweise verarbeitet, anzuliefern ist.Der Vorstand des VW-Werkes drängt die Logistikabteilung des Werkes Baunatal-Kassel, schnellstens alle Voraussetzungen zu schaffen, daß die Ausgliederung erfolgen kann.

Ansiedlung eines Stahl Zulieferungswerkes

Voraussetzung für die Ansiedlung eines Stahl Zulieferungswerkes ist jedoch, daß das Betriebsgelände über einen Bahnanschluß angedient werden kann, da die Rohmaterialien nur über die Schiene transportiert werden können. In diesem Zusammenhang weisen die Vertreter der VW-AG darauf hin, daß weitere Auslagerungen von Fertigungsstufen für die Zukunft nicht auszuschließen sind und die Frage der Ansiedlung von weiteren Zulieferbetrieben akut wird.

Ab 1. August 37-Stunden-Woche

Ab 1. August 1988 gilt bei VW die 37-Stunden-Woche. In der übrigen Metallindustrie wurde zum 1. April 1988 die Arbeitszeit auf 37,5 Stunden verkürzt. Dort wird die Arbeitszeit zum 1. April 1989 um eine weitere halbe Stunde auf dann 37 Stunden verkürzt.Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit für den einzelnen wird 1988 erreicht durch 12 arbeitsfreie Tage und 1989 durch 17 freie Tage.

siehe auch

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