VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1982: Unterschied zwischen den Versionen

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==1981/ 1982 Angst um  1000 Arbeitsplätzen der Gießerei==
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Dem Volkswagen Vorstandsvorsitzenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Schm%C3%BCcker Toni Schmücker] ereilte ein Herzinfarkt, der ihn im Spätherbst 1981 zwingen sollte, aufzugeben. und schon begann bereits das Gerangel um seine Nachfolge am lautesten  war Prof. Thomee als dienstältestes Vorstandsmitglied.Jetzt  nachdem Schmücker wider Erwarten doch zurückkam, war das Tischtuch bereits zerschnitten.
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[[Bild:Karl-Heinz-Mihr-Buch-VW.jpg|thumb|120px|left|Buch von [[Karl-Heinz Mihr]]  Wartenberg Verlag GmbH Gudensberg]]
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[[Karl-Heinz Mihr]] der Vorsitzender des Betriebsrat Werk  Kassel und zu dieser turbulenten  Zeit Mitglied im Aufsichtsrat als Arbeitnehmervertreter Schreibt in seinem Buch :<br> '''„ Gemeinsamkeit  war unsere Stärke“'''<br>
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Für Kassel hat diese turbulente Zeit  1981 / 1982 , überraschend einen Vorteil gehabt:<br> 
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Das lange Zeit umstrittene Projekt der Errichtung eines Schmelzwerks für die Kasseler Gießerei wurde gerade jetzt entschieden. Einer der hartnäckigsten Gegner war Horst Münzner gewesen, der nicht nur als Einkaufschef Flüssigmetall von außen beziehen wollte, sondern auch den gesamten Bezug fertiger Getriebegehäuse von draußen für besser hielt.
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'''Aber das hätte das Aus der Kasseler Gießerei mit ca. 1000 Arbeitsplätzen bedeutet. Dieses zu durchkreuzen und mit dem Einschmelzen von Schrott eine kostengünstigere Herstellung zu erreichen, war das Werk des damaligen Kasseler Gießereileiters Edwin Mücke.'''
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'''Der Vorwurf Münzners, die Kasseler Gießerei sei nicht konkurrenzfähig, war nach der Beweisführung Mückes so nicht mehr aufrechtzuerhalten.'''
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Und doch wurde weiterhin versucht, das Projekt zu verhindern.
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Aber, wie so oft im Leben, kam eine günstige Zeit. Personelle Entscheidungen im Konzern erforderten auch ein positives Klima für die Zukunft. Die Entscheidung pro Kassel fiel genau in diesem Zeitraum.<br>
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'''<small>Quelle: Auszug aus „ Gemeinsamkeit war unsere Stärke“ Wartenberg Verlag GmbH 1996</small>'''
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* Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hahn_junior Carl Hahn] und den Arbeitnehmertretern im Aufsichtsrat war die Entscheidung für die  Kasseler Gießerei  eine Entscheidung  für Kassel  und  für die Argumente des Kasseler Gießereileiters Edwin Mücke.
  
  

Version vom 11. März 2008, 00:24 Uhr

VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal
(Foto: Günther Pöpperl)
50 Jahre VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal

Am 1. November 1957 kam es zur Ansiedlung eines Zweigwerkes der Volkswagen AG in Nordhessen.

Das VOLKSWAGEN - Werk Kassel in Baunatal ist das weltweite Kompetenzzentrum des VW-Konzerns in den Bereichen Getriebebau und Gießereitechnik mit der größten Aluminiumgießerei Europas.

Das Werk in Baunatal samt benachbartem Orginal Teile Center ( OTC ) hat heute (Februar 2007) eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Ereignisse 1982

Fritz Zorn
Werkleiter seit 1981

1981/ 1982 Angst um 1000 Arbeitsplätzen der Gießerei

Dem Volkswagen Vorstandsvorsitzenden Toni Schmücker ereilte ein Herzinfarkt, der ihn im Spätherbst 1981 zwingen sollte, aufzugeben. und schon begann bereits das Gerangel um seine Nachfolge am lautesten war Prof. Thomee als dienstältestes Vorstandsmitglied.Jetzt nachdem Schmücker wider Erwarten doch zurückkam, war das Tischtuch bereits zerschnitten.

Buch von Karl-Heinz Mihr Wartenberg Verlag GmbH Gudensberg

Karl-Heinz Mihr der Vorsitzender des Betriebsrat Werk Kassel und zu dieser turbulenten Zeit Mitglied im Aufsichtsrat als Arbeitnehmervertreter Schreibt in seinem Buch :
„ Gemeinsamkeit war unsere Stärke“
Für Kassel hat diese turbulente Zeit 1981 / 1982 , überraschend einen Vorteil gehabt:
Das lange Zeit umstrittene Projekt der Errichtung eines Schmelzwerks für die Kasseler Gießerei wurde gerade jetzt entschieden. Einer der hartnäckigsten Gegner war Horst Münzner gewesen, der nicht nur als Einkaufschef Flüssigmetall von außen beziehen wollte, sondern auch den gesamten Bezug fertiger Getriebegehäuse von draußen für besser hielt.

Aber das hätte das Aus der Kasseler Gießerei mit ca. 1000 Arbeitsplätzen bedeutet. Dieses zu durchkreuzen und mit dem Einschmelzen von Schrott eine kostengünstigere Herstellung zu erreichen, war das Werk des damaligen Kasseler Gießereileiters Edwin Mücke.

Der Vorwurf Münzners, die Kasseler Gießerei sei nicht konkurrenzfähig, war nach der Beweisführung Mückes so nicht mehr aufrechtzuerhalten. Und doch wurde weiterhin versucht, das Projekt zu verhindern. Aber, wie so oft im Leben, kam eine günstige Zeit. Personelle Entscheidungen im Konzern erforderten auch ein positives Klima für die Zukunft. Die Entscheidung pro Kassel fiel genau in diesem Zeitraum.
Quelle: Auszug aus „ Gemeinsamkeit war unsere Stärke“ Wartenberg Verlag GmbH 1996

  • Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Carl Hahn und den Arbeitnehmertretern im Aufsichtsrat war die Entscheidung für die Kasseler Gießerei eine Entscheidung für Kassel und für die Argumente des Kasseler Gießereileiters Edwin Mücke.







siehe auch

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