VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1978

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VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal
(Foto: Günther Pöpperl)
50 Jahre VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal

Am 1. November 1957 kam es zur Ansiedlung eines Zweigwerkes der Volkswagen AG in Nordhessen.

Das VOLKSWAGEN - Werk Kassel in Baunatal ist das weltweite Kompetenzzentrum des VW-Konzerns in den Bereichen Getriebebau und Gießereitechnik mit der größten Aluminiumgießerei Europas.

Das Werk in Baunatal samt benachbartem Original Teile Center ( OTC ) hat heute (Februar 2007) eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Ereignisse 1978

  • 1978 wurde unter dem Begriff V.A.G eine gemeinsame Vetriebsplattform für Audi und Volkswagen eingeführt. Alle Händler bekommen ein einheitliches Erscheinungsbild.
Hubert Biehler
Werkleiter seit 1969
Grosspressen produzieren Tag für Tag viele Tausende Karosserieteile in der Halle 2 VW-Werk Kassel/ Baunatal. Foto: 1977
Der Rahmenbau in der Halle 2 Bearbeitet das Blech aus den Grosspressen.
Hier der Meister Kurt Baum, 1974 in der Abteillung 4206 mit einem Käfer Unterboden am Transportband.

Bleche werden zu Autoteilen

Grün ist die Farbe der haushohen Pressen - ein Maschi­nenwald mit 100 Großpressen und 150 kleineren, die Tag für Tag viele tausend Karosserieteile - 35 Waggon­ladungen - aus Stahlblech ausstoßen.

Im Preßwerk werden aus Blechen — meist in großen Rollen, sogenannten Coils, angeliefert - unterschied­lichste Teile gestanzt und gepreßt. „Spanlose Form­gebung" heißt dafür der arbeitstechnische Fachausdruck. Dabei werden an das Blech große Anforderungen gestellt. Es darf nicht verfallen oder reißen, es muß gute Verformungseigenschaften haben. Durch Strecken, Stauchen,
Biegen entsteht das Preßteil — ein Kotflügel zum Beispiel - glatt an der Oberfläche, exakt in Form und Abmessung.

Werkleiter Hubert Biehler 1978 bei einem Werk-Rentnertreffen in der Stadthalle Baunatal, er übergiebt dem Bürgermeister der Stadt Baunatal Jochen Pioch ein Gastgeschenk

Für dieses Verformen braucht man Maschinen und Spezialwerkzeuge, für jedes Teil eines oder mehrere. Ein Spezialwerkzeug für das Formen eines Autodaches oder eines Seitenteiles wiegt über 50 Tonnen - das ist mehr als das Gesamtgewicht von 50 kompletten, fahr­bereiten Autos, und es kostet etwa so viel wie ein Ein­familienhaus. In den Großpressen eines modernen Automobilwerkes sind bei der Verformungsarbeit an den eingelegten Blechen Kräfte bis zu 2000 Tonnen am Werk.

Quelle:Artikel-Auszug aus der Broschüre " VW in Hessen" Seite 18, Herausgeber Volkswagenwerk - Kassel Werkleitung 1978

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