VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1958

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VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal
(Foto: Günther Pöpperl)
50 Jahre VOLKSWAGEN Werk Kassel / Baunatal

Am 1. November 1957 kam es zur Ansiedlung eines Zweigwerkes der Volkswagen AG in Nordhessen.

Das VOLKSWAGEN - Werk Kassel in Baunatal ist das weltweite Kompetenzzentrum des VW-Konzerns in den Bereichen Getriebebau und Gießereitechnik mit der größten Aluminiumgießerei Europas.

Das Werk in Baunatal samt benachbartem Orginal Teile Center ( OTC ) hat 2007 eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratmetern.

Ereignisse 1958

Dr. Rudolf Leiding
Werkleiter 1958
03.Sept. 2003 †

Am 23. Juni 1958 beginn mit der Aufbereitung von Zylinderköpfen, Vergasern, Kraftstoffpumpen und Kupplungen die Fertigung von Austausch-Teilen in den alten Henschel-Hallen.

Im Recyclingverfahren werden den VW-Besitzern zu günstigen Konditionen aufbereitete Komponenten im Tausch gegen gebrauchte Aggregate angeboten. Am 28. Juli 1958 läuft die Überholung von kompletten Motoren an.

  • Am 31. Dezember 1958 sind im Volkswagenwerk Kassel 794 Arbeiter und 61 Angestellte beschäftigt.

Die wachsende Produktion machte einen weiteren Ausbau des Werkes und zusätzlich Einstellungen von Arbeitskräften erforderlich.

Da weitere Produktion verschiedener Komponenten dazu kommen, sollen in den folgenden Jahren die alten Henschel-Werkshallen durch Neubauten ersetzt werden.

Die ersten Arbeiten

"Die ersten Arbeiten waren: Halle kehren und Fenster putzen." Dieter Blödorn erzählt aus den Anfängen im Altenbaunaer VW-Werk. Die beiden ehemaligen Hallen der Henschel-Flugmotoren-Werke, die Volkswagen 1957 für den neuen Standort in Nordhessen gekauft hatte, wurden ab Juni 1958 von den Arbeitern für die Produktion vorbereitet. Als Erstes zog die Aggregataufbereitung mit 25 Beschäftigten ein.

Der vom Stammwerk in Wolfsburg wegen der sprunghaft wachsenden Käferproduktion ausgelagerte Bereich war somit die Keimzelle des VW-Werks Kassel in Baunatal. Quelle: Bericht der HNA am 15.08.2007 von Sven Kühling

Austauschaggregat mit voller Garantie

Volkswagen bot Austauschmotoren als besonderen Service für Kunden an. Die luftgekühlten Käfermotoren seien nicht so langlebig gewesen wie die wassergekühlten heute, so Blödorn. Für etwa 50 Prozent des Neupreises kann der Kunde weiterhin ein Austauschaggregat bestellen. "Mit voller Garantie. Wie für einen neuen Motor." Voraussetzung für den guten Preis: Der defekte Motor muss dem VW-Werk zur Aufbereitung wieder zur Verfügung gestellt werden.

Wer einen kompletten Austauschmotor bei VW bestellt, kann sich zudem darauf verlassen, dass dieser läuft.

40 Minuten, so Blödorn, werde jedes Aggregat auf einem Prüfstand getestet. "Das geschieht noch nicht einmal bei einem neuen Motor."

Quelle: Bericht der HNA am 15.08.2007 von Sven Kühling

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