Universitätsmedizin Göttingen

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Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist eine Klinik, die zur Göttinger Georg-August-Universität gehört. Seit dem 1. Januar 2003 gehört sie zur Stiftung Öffentlichen Rechts Georg-August-Universität Göttingen.

Organisation

Die UMG setzt sich zusammen aus der medizinischen Fakultät der Universität und dem Universitätsklinikum. Dadurch soll eine enge Zusammenarbeit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung erreicht werden.

Vorstand

Der Vorstand ist in die Ressorts Forschung und Lehre, Krankenversorgung sowie Wirtschaftsführung und Administration untergliedert.

  • Vorstand für das Ressort Forschung und Lehre ist Prof. Dr. Michael P. Schön.
  • Vorstand für das Ressort Krankenversorgung ist Dr. Martin Siess.
  • Vorstand für das Ressort Wirtschaftsführung und Administration ist Dr. Sebastian Freytag.

Sprecher für den gesamten Vorstand ist ebenfalls Prof. Dr. Michael P. Schön.

Zahlen und Fakten

Die UMG ist für die Notfallversorgung für die Region Göttingen zuständig. Sie hat 1456 Betten in rund 40 klinischen Abteilungen. Jährlich werden rund 54.000 stationäre und 121.000 ambulante Patienten in der UMG behandelt. Außerdem ist der Rettungshubschrauber Christoph 44 dort stationiert.

Geschichte

Die Geschichte der UMG beginnt mit der Gründung des Hospitals St. Crusis am Geismartor im Jahr 1390.[1] Im Jahr 1731 wird die Universität zunächst mit einer philosophischen, einer theologischen, einer juristischen und einer medizinischen Fakultät gegründet. 1781 gründet August Gottlieb Richter das "Wundärztliche Hospital" als erstes universitätseigenes Krankenhaus. 1793 wurde es in das "Akademische Hospital" umgewandelt. Es wurde so zum ersten Lehrkrankenhaus. Im Laufe der Jahre kommen immer neue Abteilungen hinzu. 1969 begann der Bau des Zentralklinikums an der Robert-Koch-Straße. 1976 begann der Einzug in das neue Gebäude.

Jüngste Ereignisse

  • 2012 begannen die Arbeiten an einem neuen Zentral-OP mit Bettenhaus. Das Bauvorhaben soll insgesamt 150 Millionen Euro kosten.
  • Im Juli 2012 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass an der UMG Patientenakten manipuliert worden sein sollen. Ziel sei es gewesen, bestimmten Patienten gegen Bezahlung zu einer schnelleren Lebertransplantation zu verhelfen.[2][3][4][5]

Adresse und Anfahrt

Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen

Telefon: 0551/390

Briefpostadresse: 37099 Göttingen

Die UMG liegt zentral in Göttingen nahe der Bundesstraßen 3 (Hannoversche Straße) und 27 (Hannoversche Straße/An der Lutter).

Anfahrtskizze bei Google Maps

Weblinks und Quellen

  1. Die Geschichte der Universitätskliniken Göttingens
  2. Aus HNA.de vom 1. August 2012: Organspende-Skandal: Viele Lebertransplantationen für Italiener
  3. Aus HNA.de vom 31. Juli 2012: Organ-Skandal: Empfänger weiter auf Liste
  4. Aus HNA.de vom 30. Juli 2012: Organspende-Skandal: Staatsanwaltschaft prüft alte Fälle
  5. Aus HNA.de vom 29. Juli 2012: Organ-Skandal: Hinweis auf Altlasten in den 90er-Jahren