Todenhausen: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Name hat mit Tod oder Toten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Todenhausen wird erstmals [[1197]] als "Deidenhusen" urkundlich erwähnt. Als weitere historische Namensformen im Laufe der Jahrhunderte führt [http://www.lagis-hessen.de/ LAGIS] Thudenhusen, Thodenhusen, Dodenhausen und schließlich Todenhausen auf. In dem 1938 herausgegebenen
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Werk „Das Amt Homberg an der Efze“ (von Dr. Bernd Helbig aus Dillich) geht der Autor davon aus, dass Thudenhusen vom Tuten eines Horn herzuleiten sei. Helbig vermutete nach dem Studium verschiedener historischer Quellen, dass zu der Zeit der sogenannten Sendgerichte Gerichtsbedienstete vom 339 Meter hohen Sendberg durch das Blasen von Hörnern oder eben Tuten die Bevölkerung zum Gerichtstag gerufen haben. Der Sendberg sei nachweislich bis ins 13. Jahrhundert Schauplatz solcher Gerichte
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[[1928]]/[[1929|29]] wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Frielendorf nach Todenhausen eingemeindet.

Version vom 14. April 2015, 14:20 Uhr

Todenhausen
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Gemeinde: Frielendorf
Einwohner: 655 (30. Juni 2008)
Postleitzahl: 34621
Vorwahl: 05684
Kfz-Kennzeichen: HR
Stadtverwaltung: Ziegenhainer Straße 2
34621 Frielendorf
Website: www.todenhausen.de
Bürgermeister: Birger Fey (SPD)
Ortsvorsteher: Volker Spiewak

Todenhausen ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Frielendorf im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 660 Einwohnern. In Todenhausen gibt es sechs Vereine.

Gemarkung

Die Gemarkung Todenhausen hat eine Größe von etwa 646 Hektar.

Geschichte

Namensgebung

Der Name hat mit Tod oder Toten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Todenhausen wird erstmals 1197 als "Deidenhusen" urkundlich erwähnt. Als weitere historische Namensformen im Laufe der Jahrhunderte führt LAGIS Thudenhusen, Thodenhusen, Dodenhausen und schließlich Todenhausen auf. In dem 1938 herausgegebenen Werk „Das Amt Homberg an der Efze“ (von Dr. Bernd Helbig aus Dillich) geht der Autor davon aus, dass Thudenhusen vom Tuten eines Horn herzuleiten sei. Helbig vermutete nach dem Studium verschiedener historischer Quellen, dass zu der Zeit der sogenannten Sendgerichte Gerichtsbedienstete vom 339 Meter hohen Sendberg durch das Blasen von Hörnern oder eben Tuten die Bevölkerung zum Gerichtstag gerufen haben. Der Sendberg sei nachweislich bis ins 13. Jahrhundert Schauplatz solcher Gerichte gewesen.

1928/29 wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Frielendorf nach Todenhausen eingemeindet.

Am 31. Dezember 1971 gibt die Gemeinde Todenhausen ihre Selbständigkeit auf und wird ein Ortsteil der Gemeinde Frielendorf.

Sendberg

Vom Sendberg (mit seiner signifikanten Form, seinen Sagen und Geschichten) aus hat man einen Blick auf die Dachlandschaft Todenhausens bis zum Knüll.

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Frielendorf
WappenFrielendorf.jpg

Allendorf | Frielendorf | Gebersdorf | Großropperhausen | Lanertshausen | Lenderscheid | Leimsfeld | Leuderode | Linsingen | Obergrenzebach | Schönborn | Siebertshausen | Spieskappel | Todenhausen | Verna | Welcherod