Töpferhandwerk im Reinhardswald: Unterschied zwischen den Versionen

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Neben den ''Kannegießern'' und den ''Schüsslern'', die ihre Gefäße aus Zinn bzw. Holz fertigten, stellten die Töpfer ihre Tongefäße her und versahen sie mit einer Vielzahl von Ornamenten.  
 
Neben den ''Kannegießern'' und den ''Schüsslern'', die ihre Gefäße aus Zinn bzw. Holz fertigten, stellten die Töpfer ihre Tongefäße her und versahen sie mit einer Vielzahl von Ornamenten.  
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Die Sammlung des [[Stadtmuseum Hofgeismar|Stadtmuseums in Hofgeismar]] weist auf Beispiele am [[Ahlberg]], in [[Bodenfelde]] oder [[Gottsbüren]] hin, wo die irdenen Töpferwaren für den täglichen Bedarf hergestellt wurden, im 18. und 19. Jahrhundert waren es immerhin 13 Orte in der Gegend des [[Reinhardswald]]s.
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Alltagsgeschirr und Hauswirtschaftsgefäße wurde in großen Mengen angefertigt und für wenig Geld verkauft. Nur gelegentlich bestellte ein Kunde zu besonderen Anlässen „gute Ware“, mit der für einen Töpfer dann etwas mehr Geld zu verdienen war.
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* [ Informationen auf der Homepage des Stadtmuseums Hofgeismar]]
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* [http://www.museum-hofgeismar.de/w3a/cms/Home/Sammlungen/Geschichte/Toepferei_des_Reinhardswald/Toepferei_des_Reinhardswalds.144.html Informationen auf der Homepage des Stadtmuseums Hofgeismar]
  
  

Version vom 28. Oktober 2007, 21:20 Uhr

Geschichtliche Quellen belegen, dass im Reinhardswald bereits im Mittelalter das Töpferhandwerk verbreitet war, etwa in der Gemarkung von Gottsbüren.

Neben den Kannegießern und den Schüsslern, die ihre Gefäße aus Zinn bzw. Holz fertigten, stellten die Töpfer ihre Tongefäße her und versahen sie mit einer Vielzahl von Ornamenten.

Die Sammlung des Stadtmuseums in Hofgeismar weist auf Beispiele am Ahlberg, in Bodenfelde oder Gottsbüren hin, wo die irdenen Töpferwaren für den täglichen Bedarf hergestellt wurden, im 18. und 19. Jahrhundert waren es immerhin 13 Orte in der Gegend des Reinhardswalds.

Alltagsgeschirr und Hauswirtschaftsgefäße wurde in großen Mengen angefertigt und für wenig Geld verkauft. Nur gelegentlich bestellte ein Kunde zu besonderen Anlässen „gute Ware“, mit der für einen Töpfer dann etwas mehr Geld zu verdienen war.


Literatur

  • Jochen Desel, Gottsbüren als mittelalterliches Töpferdorf, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1970, S. 102 ff.

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