Sudetendeutsche Landsmannschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Vor dem Hintergrund der sich bessernden wirtschaftlichen Situation der Vertriebenen und gemäß einer zwischen den Spitzen der Vertriebenenverbände vereinbarten Arbeitsteilung verlagerten sich die Aktivitäten der Landsmannschaften auf die Heimat- und Kulturpolitik.  
 
Vor dem Hintergrund der sich bessernden wirtschaftlichen Situation der Vertriebenen und gemäß einer zwischen den Spitzen der Vertriebenenverbände vereinbarten Arbeitsteilung verlagerten sich die Aktivitäten der Landsmannschaften auf die Heimat- und Kulturpolitik.  
  
Vor allem auf örtlicher Ebene bildeten sich Gruppierungen, die sich aktiv der Erhaltung des heimatlichen Kulturgutes widmeten. Sing-, Musik- und Laienspielgruppen belebten den durch harte Arbeit geprägten Alltag. Eigene Feste, wie zum Beispiel "Maibaumfällen" - 1951 in Lohfelden im Rahmen eines Kreistreffens der Vertriebenen durchgeführt - und aktive Teilnahme an Volksfesten in der neuen Heimat, brachten Alt- und Neubürger einander näher. Gemeinsame Ausflugsfahrten dienten dem Kennen lernen der neuen Heimat.  
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Vor allem auf örtlicher Ebene bildeten sich Gruppierungen, die sich aktiv der Erhaltung des heimatlichen Kulturgutes widmeten. Sing-, Musik- und Laienspielgruppen belebten den durch harte Arbeit geprägten Alltag. Eigene Feste, wie zum Beispiel das "Maibaumfällen" - 1951 in Lohfelden wurden im Rahmen eines Kreistreffens der Vertriebenen durchgeführt - und aktive Teilnahme an Volksfesten in der neuen Heimat, brachten Alt- und Neubürger einander näher. Gemeinsame Ausflugsfahrten dienten dem Kennen lernen der neuen Heimat.  
  
 
Auf Kreisebene zählten vor allem in den 60er und 70er Jahren Vortragsveranstaltungen mit anspruchsvollen Themen, auch Dichterlesungen, zum vielseitigen Programm der Landsmannschaft. Auch einige Großveranstaltungen wurden durchgeführt. Von 1961 bis 1967 fanden alljährlich auf dem Warteberg in Kassel unter tatkräftiger Mithilfe der "Deutschen Jugend des Ostens (DJO) Sonnwendfeiern statt. Bekannte Persönlichkeiten wie die Landsleute Staatsminister Gustav Hacker (1962), Staatssekretär a.D. Walter Preissler (1963 und 1967) sowie Frank Seiboth (1964) u.a. erwiesen der Kreisgruppe als Festredner die Ehre.  
 
Auf Kreisebene zählten vor allem in den 60er und 70er Jahren Vortragsveranstaltungen mit anspruchsvollen Themen, auch Dichterlesungen, zum vielseitigen Programm der Landsmannschaft. Auch einige Großveranstaltungen wurden durchgeführt. Von 1961 bis 1967 fanden alljährlich auf dem Warteberg in Kassel unter tatkräftiger Mithilfe der "Deutschen Jugend des Ostens (DJO) Sonnwendfeiern statt. Bekannte Persönlichkeiten wie die Landsleute Staatsminister Gustav Hacker (1962), Staatssekretär a.D. Walter Preissler (1963 und 1967) sowie Frank Seiboth (1964) u.a. erwiesen der Kreisgruppe als Festredner die Ehre.  
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Weitere Höhepunkte waren im Jahre 2005 die Festveranstaltung "55 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft-Kreisgruppe Kassel-" im überfüllten Saal des Philipp-Scheidemann-Hauses und im Jahre 2006 die Gedenkveranstaltung "60 Jahre Vertreibung" im großen Saal des Ständehauses in Kassel, bei der der Vertriebenenbischof Gerhard Pieschl der Hauptredner war.     
 
Weitere Höhepunkte waren im Jahre 2005 die Festveranstaltung "55 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft-Kreisgruppe Kassel-" im überfüllten Saal des Philipp-Scheidemann-Hauses und im Jahre 2006 die Gedenkveranstaltung "60 Jahre Vertreibung" im großen Saal des Ständehauses in Kassel, bei der der Vertriebenenbischof Gerhard Pieschl der Hauptredner war.     
  
Sehen lassen können sich auch die sozialen Aktivitäten der Kreisgruppe- Stellvertretend für viele weitere soll hier nur die folgende angesprochen werden. Eine Bastelgruppe der OG Lohfelden hat in den Jahren 1984 - 2000 bei vorweihnachtlichen Basaren ca. 43.200 DM eingenommen. Dieser Betrag wurde in der gleichen Zeit an insgesamt 8 soziale Einrichtungen gespendet. Davon gingen allein 24.000 DM an das Kinderdorf Brixen in Südtirol, mit dem die Ortsgruppe seit vielen Jahren in Verbindung steht.  
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Sehen lassen können sich auch die sozialen Aktivitäten der Kreisgruppe. Stellvertretend für viele weitere soll hier nur die folgende angesprochen werden. Eine Bastelgruppe der OG Lohfelden hat in den Jahren 1984 - 2000 bei vorweihnachtlichen Basaren ca. 43.200 DM eingenommen. Dieser Betrag wurde in der gleichen Zeit an insgesamt 8 soziale Einrichtungen gespendet. Davon gingen allein 24.000 DM an das Kinderdorf Brixen in Südtirol, mit dem die Ortsgruppe seit vielen Jahren in Verbindung steht.  
  
 
Erstmals 1957 und danach alljährlich gedenkt die Kreisgruppe der  Opfer der sudetendeutschen Volksgruppe, die am 4. März 1919 bei friedlichen Demonstrationen für das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen, in der damals gerade gegründeten Tschechoslowakei, von tschechischem Militär erschossen wurden. Wiederholt wurde dieses Gedenken mit Kranzniederlegung am Mahnmal in der Karlsaue durchgeführt.  
 
Erstmals 1957 und danach alljährlich gedenkt die Kreisgruppe der  Opfer der sudetendeutschen Volksgruppe, die am 4. März 1919 bei friedlichen Demonstrationen für das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen, in der damals gerade gegründeten Tschechoslowakei, von tschechischem Militär erschossen wurden. Wiederholt wurde dieses Gedenken mit Kranzniederlegung am Mahnmal in der Karlsaue durchgeführt.  
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Mit der zunehmenden Alterung und der Abnahme der Erlebnisgeneration wurde es immer dringender notwendig, die Arbeit an die nächste Generation weiterzugeben. So übergab Lmn. Margit Giebel die Leitung der von Lmn. Hergel 1964 gegründeten Kreisfrauengruppe im Jahre 2006 an Lmn. Gerlinde Hofmann. Diese Gruppe trifft sich monatlich mit kulturell und geschichtlich heimatbezogenem Programm.
 
Mit der zunehmenden Alterung und der Abnahme der Erlebnisgeneration wurde es immer dringender notwendig, die Arbeit an die nächste Generation weiterzugeben. So übergab Lmn. Margit Giebel die Leitung der von Lmn. Hergel 1964 gegründeten Kreisfrauengruppe im Jahre 2006 an Lmn. Gerlinde Hofmann. Diese Gruppe trifft sich monatlich mit kulturell und geschichtlich heimatbezogenem Programm.
  
Um einem Vergessen und einer Verfälschung der sudetendeutschen Geschichte mit ihren Verdiensten um die Entwicklung Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens entgegenzuwirken, bemühte sich Lmn. Giebel mit unzähligen Telefonaten, noch in der Heitmat 1935 - 1945 geborene Sudetendeutsche ausfindig zu machen und für ihre Wurzeln zu interessieren. Diese "Mittlere Generation" hält unter der Leitung von Lm. Richter monatliche Veranstaltungen ab.  
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Um einem Vergessen und einer Verfälschung der sudetendeutschen Geschichte mit ihren Verdiensten um die Entwicklung Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens entgegenzuwirken, bemühte sich Lmn. Giebel mit unzähligen Telefonaten, noch in der Heimat 1935 - 1946 geborene Sudetendeutsche ausfindig zu machen und für ihre Wurzeln zu interessieren. Diese "Mittlere Generation" hält unter der Leitung von Lm. Richter monatliche Veranstaltungen ab.  
  
 
Regelmäßig fahren Kreisgruppenmitglieder zu Pfingsten zum Sudetendeutschen Tag, der jährlichen Großkundgebung der Landsmannschaft, verbunden mit bundesweitem Heimattreffen.  
 
Regelmäßig fahren Kreisgruppenmitglieder zu Pfingsten zum Sudetendeutschen Tag, der jährlichen Großkundgebung der Landsmannschaft, verbunden mit bundesweitem Heimattreffen.  

Version vom 12. Dezember 2010, 10:56 Uhr

Kreisgruppe Kassel

Sie ist eine Untergliederung des Bundesverbandes mit Sitz in München und der Landesgruppe Hessen mit Sitz in Wiesbaden.

Vorgeschichte: Herkunft und Vertreibung

Die alte Heimat

Die Heimat der Sudetendeutschen sind Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien. Im Zuge des Landesausbaus kamen Deutsche seit dem 13. Jahrhundert in diese Gebiete und haben seitdem Wesentliches zur Kultur dieser Regionen beigetragen. Mit neuen landwirtschaftlichen Geräten und Methoden machten sie die kargen Randgebiete urbar, die noch unbesiedelt waren. Ihre Fertigkeiten erschlossen den Holzreichtum und die Erzvorkommen. Die böhmischen Könige gründeten zahlreiche Städte nach Magdeburger und Nürnberger Stadtrecht, in denen deutsches Bürgertum eine prägende Rolle spielte. Böhmen wuchs ohne Rücksicht auf Sprache und Nation dem mitteleuropäischen Kulturraum zu und bildete eines von mehreren gleichberechtigten Zentren im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.

Deutschen Bürgern verdanken wir in Iglau das älteste Bergrecht nördlich der Alpen (1248) und in Saaz die früheste neuhochdeutsche Dichtung, den "Ackermann aus Böhmen" (1401). Vor allem die Zeit nach dem 30jährigen Krieg prägte bis heute das Bild der Städte und Märkte im ganzen Land. Der Reichtum des Adels und der Klöster machte das Königreich Böhmen zu einem Zentrum barocker Baukunst. Dort wirkten Baumeister wie Fischer von Erlach aus Österreich oder die Dientzenhofer aus Bayern, Balthasar Neumann aus Eger schuf Kirchen und Residenzen in ganz Süddeutschland.

In Kultur und Geistesleben spielen viele bekannte Deutsche aus den böhmischen Ländern eine maßgebende Rolle: So in der Literatur Marie von Ebner-Eschenbach, Adalbert Stifter, Rainer Maria Rilke, in der Musik Johann Wenzel Stamitz, Gustav Mahler, Leo Slezak, in der bildenden Kunst Ferdinand Tietz, Josef Maria Olbrich, Alfred Kubin, in der Wissenschaft Gregor Mendel, Ernst Mach, Sigmund Freud.

Die schöpferische Kraft der Sudetendeutschen hat sich auch in der Minderheitensituation des Nationalitätenkampfes und schließlich nach der Vertreibung erhalten. Der Konstrukteur des Volkswagens, Ferdinand Porsche, und der Generaldirektor des europäischen Kernforschungszentrums (CERN) in Genf, Herwig Schopper, sind dafür ebenso ein Beweis wie Otfried Preußler, der bis heute bekannteste deutsche Kinderbuchautor.

Böhmerwald und Egerland

Die Randlandschaften Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens waren für Verkehr und Besiedlung nie so unüberwindliche Hindernisse. So erstreckt sich auch die deutsche Besiedlung mehr oder weniger weit über den Böhmerwald nach Böhmen hinein.

Der Böhmerwald, dessen südöstliche Ausläufer bis Gratzen reichen, kann zwischen Linz und Budweis über zwei Senken gequert werden. Weiter westlich ermöglichten die drei Wege des Goldenen Steiges Handelsaustausch und später die Kolonisation des Waldlandes bis an den Gebirgsfuß bei Prachatitz und Bergreichenstein. Bayerisch und Böhmisch Eisenstein liegen an einer weiteren alten Straße. Die breite Senke von Furth bis Taus begrenzt den Böhmerwald nach Nordwesten.

Durch die sanfte Nordostseite des Waldgebirges winden sich die obere Moldau und ihre Nebenflüsse. Die Erschließung begann im 11. Jahrhundert. Hohenfurth, Goldenkron und Budweis wurden Zentren des Landesausbaus. Bergbau machte Bergreichenstein und Eisenstein zu wirtschaftlichen Mittelpunkten. Die rauhe Scheitelstrecke mit Plöckenstein, Dreisessel, Lusen und Osser blieb lange Zeit unzugänglich. Nach der Erschöpfung des Erzes bildete die Glaserzeugung einen neuen Erwerbszweig. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung des kargen Bodens waren Holz- und Papierindustrie verbreitet. Nach der Vertreibung der deutschen Bewohner sind ganze Landstriche verödet.

Weiter im Norden erstreckt sich die deutsche Besiedlung über den flachen Oberpfälzer Wald bis vor Pilsen und bildete die größte geschlossene deutsche Region Böhmens. Auch Pilsen, die Heimat weltberühmter Biere, hatte einst einen hohen deutschen Bevölkerungsanteil. Eine reiche Landwirtschaft gab dem Egerland seinen bäuerlichen Charakter. Die Weltbäder Marienbad, Karlsbad und Franzensbad, die "Perlen des Egerlandes", waren für zwei Jahrhunderte kulturelle und vor allem gesellschaftliche Zentren, an deren Glanz heute nur noch die Bauten erinnern. Eger mit seinem engeren Bereich gehörte zum bayerischen Nordgau. Es wurde 1322 an den böhmischen König verpfändet. Seine deutschen Bewohner bewahren bis heute das Bewußtsein einstiger Reichsunmittelbarkeit.

Erzgebirge und Nordböhmen

Als eine nach Südosten steil abfallende Gebirgsscholle bildet das Erzgebirge die Grenze zu Sachsen. Die raschen Bäche, die der Eger zufließen, trieben einstmals Hunderte von Hämmern, mit denen die deutschen Bewohner den Erzreichtum nützten. Als er zu Ende ging, wandten sie sich anderen, bescheideneren Verdienstmöglichkeiten zu. Von Schönbach, Graslitz, St. Joachimsthal und Teplitz-Schönau gingen Spitzen und andere Erzeugnisse verfeinerter Textilarbeit, Musikinstrumente, Holz- sowie Spielwaren in alle Welt.

Am Mittellauf der Eger weitet sich das Land zum Saazer Becken, wo der weltberühmte Saazer Hopfen, unentbehrlicher Rohstoff des Pilsener Bieres, in warmem Klima auf sandigen Böden gedeiht. Wie eine dunkle Furche zieht sich zwischen dem Erzgebirge und dem Böhmischen Mittelgebirge das nordwestböhmische Industriegebiet von Kaaden über Komotau, Brüx, Dux bis Aussig und unterbricht die reizvolle Hügellandschaft. Wie in Karlsbad traf sich in der Badestadt Teplitz-Schönau die Welt.

Alle Wasser Böhmens sammeln sich in der Elbe. Sie durchfließt anmutige Talstrecken im Böhmischen Mittelgebirge und weite, fruchtbare Becken und verläßt Nordböhmen durch ein romantisches Durchbruchstal im Elbsandsteingebirge. Östlich der Elbe und nördlich von Tetschen-Bodenbach und Böhmisch Leipa liegt das Niederland. Stahlerzeugung, Weberei und Strumpfherstellung prägten diesen Winkel mit der höchsten Bevölkerungsdichte des Landes. Aus Heida und Steinschönau, am Fuße des Lausitzer Gebirges, ging kunstreiches Glas in alle Welt.

Weiter östlich liegt Friedland, das Wallensteinland. Es war für ein Jahrzehnt das Zentrum eines weitausgreifenden Herrschergedankens. Am Südabhang des Isergebirges liegen die weltbekannte Schmuckstadt Gablonz an der Neiße und das benachbarte Reichenberg. In dieser Tuchmacher- und Handelsstadt entwickelte sich hart an der Sprachgrenze das Verwaltungszentrum des Sudetenlandes.

Riesengebirge, Adlergebirge und die deutschen "Inselstädte" in Böhmen

Die nördlichen und östlichen Randketten Böhmens entsenden Gewässer zur Adler und zur oberen Elbe. Der hohe Kamm des Riesengebirges bildet mit seiner rauhen Natur als Höhepunkte die Schneegruben und Schneekoppe, den höchsten Berg der böhmischen Länder.

Das Vorland war bis Königinhof weithin deutsches Siedlungsgebiet mit Trautenau als Zentrum. An der Elbe, nahe der Sprachgrenze liegt Kukus, das Schloß des Grafen Sporck, in dessen Park die Natur sich künstlerischem Willen zu unterwerfen scheint und die Kunst in naturhaften Formen ausfließt.

Dem Riesengebirge schließt sich ostwärts das von benediktinischer Kultur geprägte Braunauer Ländchen an. Hier geht das deutsche nordböhmische Siedlungsgebiet in das Glatzer Bergland über. Im Vorland des Adlergebirges setzt wieder deutsche Besiedlung ein. Hier liegt Grulich, die östlichste deutsche Stadt Böhmens. Von hier aus zieht sich die alte Grenze zu Mähren über den Schönhengstgau zur Böhmisch-Mährischen Höhe. Im Adlergebirge trägt die Besiedlung abseits großer Verkehrslinien bäuerlichen Charakter.

Auch im Inneren Böhmens hatten Städte wie Königgrätz, Kuttenberg und Deutsch-Brod einen erheblichen deutschen Bevölkerungsanteil. Es waren vorwiegend deutsche Handwerker, Kaufleute und Beamte. Schon die Hussitenstürme im 15. Jahrhundert hatten die Deutschen in diesen Städten im östlichen Böhmen stark zurückgedrängt. Seit dem Beginn der Industrialisierung wuchsen diese Städte durch tschechischen Zuzug und verloren damit ihren deutschen Charakter.

Das deutsche Bürgertum hat mit seiner Kultur das Stadtbild Prags unverkennbar geformt. Obwohl sein Anteil in der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem der Tschechen aufgewogen wurde und seither weiter zurückging, hielt sich bis 1945 ein bedeutendes deutsches Kulturleben.

Schönhengstgau, Nordmähren und Sudetenschlesien

Die deutsche Kolonisation konzentrierte sich um den Oberlauf der March, den Hauptfluss Mährens. Im Westen entstand die größte deutsche Sprachinsel, der Schönhengstgau; im Osten, um das Altvatergebirge lag zwischen Oder und March das, neben dem Egerland, größte geschlossene deutsche Siedlungsgebiet.

Der Zusammenhang Mährens mit Schlesien war seit alters her sehr eng. Die Verbindung war auch durch die Teilung Schlesiens 1742 nicht abgerissen, da das Erzbistum Breslau über die Grenzen reichte und das Land beiderseits deutsch blieb.

Die Siedlungen im Schönhengstgau wie Landskron, Mährisch Trübau und Zwittau entstanden als handwerkliche Zentren in bäuerlicher Umgebung.

Das Altvatergebirge, das Gesenke, das Odergebirge und das Kuhländchen hatten im 13. Jahrhundert eine systematische Besiedlung aus Franken, Schlesien und vom Niederrhein erfahren. Um Freudenthal-Jägerndorf und Troppau hatte sich der schon seit 1204 ansässige Deutsche Orden segensreich entfaltet. Seine caritative und schulische Tätigkeit war hier bis 1946 zu spüren.

Vom oberen Oderlauf erstreckte sich die deutsche Siedlung zur Mährischen Pforte, der niedrigsten Stelle der eoropäischen Wasserscheide und weiter bis ins Vorland der Beskiden und in den Karpatenbogen. Oderabwärts blieb Ostrau lange Zeit von einem Kranz von Waldhufendörfern umringt. Zwischen Ostrau und der Landeshauptstadt Österreichisch-Schlesiens, Troppau, war die Familie Joseph von Eichendorffs ansässig. Im mährisch-schlesischen Kohlegebiet gerieten Streusiedlungen und mit ihnen Teschen, Karwin und Oderberg in den Sog der Industrialisierung. Die alte ostschlesische Piastenstadt Teschen, eine seit dem 13. Jahrhundert deutsch geprägte Tuchmacherstadt, wurde 1920 zwischen der CSR und Polen geteilt.

In diesem östlichen Bereich deutschen Mitwohnens zeigt sich, dass dieser Bevölkerungsteil über die Jahrhunderte hin sehr viel an Ausgleich und Integration geschaffen hat.

Südmähren

Der Süden Mährens öffnet sich ganz der österreichischen Nachbarschaft, der die March mit all ihren Nebenflüssen zuströmt. An der Böhmisch-Mährischen Höhe entspringen Zwitta und Schwarza und vereinigen sich bei Brünn; die Mährische Thaya führt sie der March zu.

Die Hauptstadt Brünn, bis in den Ersten Weltkrieg hinein mehrheitlich deutsch, lag im Süden einer deutschen Sprachinsel. Die Sprachinsel Wischau zählte nur wenige Dörfer.

Die gemischte Besiedlung, ein Kennzeichen Südmährens, hat sich im Zeitalter der Volkswahl dazu angeboten, nach Volkslisten abzustimmen und so der jeweiligen Minderheit zu ihrem Recht zu verhelfen. Der Mährische Ausgleich von 1905 ist bis in unsere Zeit ein positives Beispiel für die Möglichkeit der Überwindung nationaler Konflikte innerhalb eines Staates.

Deutlich abgegrenzt ist die Iglauer Sprachinsel auf den Böhmisch-Mährischen Höhen. Die große Zeit der Bergstadt Iglau begann 1243 mit der Verleihung weitreichenden Bergrechtes, das auf alle Bergstädte des Königreichs und darüber hinaus Einfluss hatte. Der Silberbergbau begründete Einfluss und Reichtum. Der Gerichtshof der Stadt war für alle Bergsachen des Königreiches zuständig.

Entlang der österreichischen Grenze liegen im Westen kleinräumige Landschaften mit in sich abgeschlossenen Marktorten, unter denen die alte Tuchmacherstadt Zlabings dank ihrer architektonischen Einheit mit den graffitigeschmückten Hausfronten hervorragt.

Das enge Tal der Thaya windet sich entlang der Grenze zu Niederösterreich und eröffnet manchmal überraschende Blicke wie auf Schloss Frain oder auf Znaim, die älteste und ehrwürdigste Stadt Mährens.

Hier ziehen sich Weinberge die karstigen Hänge hinauf. Das sanftere Relief am Mittellauf des Flusses ist Fruchtlandschaft, die sich dann über Nikolsburg in die Ebene bei Lundenburg hinzieht. Durch dieses Land wurden 1945 zwanzigtausend deutsche Bürger von Brünn, der Hauptstadt Mährens, im "Brünner Todesmarsch" zu Fuß über die Grenze gejagt.

Verantwortlich für die Vorgeschichte: E.E. Korkisch, Vimystr. 4, 85354 Freising.

Vertreibung

Aufgrund der Dekrete des selbsternannten Präsidenten der nach Kriegsende wieder belebten Tschechoslowakei, Edward Benesch, kam es im Jahre 1945 zu den sogenannten "wilden Vertreibungen", bei denen nach Schätzungen fast 200.000 von den 3,5 Millionen Sudetendeutschen ihr Leben ließen. Die Masse der Sudetendeutschen musste ihre Heimat im Jahre 1946 im Wege der "organisierten" Vertreibungen verlassen, und zwar überwiegend in Zügen mit Viehwaggons. Die Benesch-Dekrete sicherten allen Tschechen, die sich an Deutschen vergangen hatten, Straffreiheit zu, selbst wenn diese Untaten nach tschechoslowakischem Recht strafbar waren. Die Benesch-Dekrete wurden nie aufgehoben und gelten bis heute fort, sodass auch heute noch alle Tschechen, die sich aktiv an Massakern beteiligt hatten, vor Strafverfolgung geschützt sind. Trotz Kenntnis dieser noch gültigen Unrechtsdekrete wurde die Tschechische Republik in die EU aufgenommen.

Chronik unserer Kreisgruppe

Beginnend im Jahr 1945 kamen die ersten Flüchtlingstrecks und in der Folge bis Ende 1946 die Vertriebenentransporte aus den deutschen Ostgebieten und dem Sudetenland in den Westen. Allein nach Hessen kamen 1946 insgesamt 650.000 Heimatvertriebene, davon 400.000 aus dem Sudetenland. Um den in allen Bereichen schwierigen Lebensbedingungen der Nachkriegszeit begegnen zu können, kam es zu Gruppenbildungen insbesondere unter den Neubürgern. Da Vereinigungen auf landsmannschaftlicher und interessenpolitischer Ebene durch das "Koalitionsverbot" für Heimatvertriebene, aus Furcht vor verschwörerischem Widerstand, untersagt waren, boten zunächst vielfach die Kirchen die einzige Möglichkeit eines legalen Zusammenschlusses. Insbesondere die kirchlichen und karitativen Organisationsformen waren Vorläufer der sich etwa ab 1949 (Gründung der Bundesrepublik Deutschland) entwickelnden Vertriebenenorganisationen. Am 24. Januar 1950 trafen sich die führenden Vertreter der Sudetendeutschen und hoben mit der sogen. "Detmolder Erklärung" den Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft aus der Taufe. Schon vorher und vor allem in Folge bildeten sich nachgeordnete Gliederungen auf Landes-, Kreis- und örtlicher Ebene, so auch in Nordhessen.

Die Gründung der Kreisgruppe Kassel erfolgte am 15.07.1950 in der Gaststätte "Lesch" in der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel. Erster Kreisobmann wurde Baurat Dipl. Ing. Karl Mauder.

Der Schwerpunkt des Wirkens der Landsmannschaft lag zunächst auf dem Gebiet der praktischen Lebenshilfe wie Hilfe bei der Arbeits- und Wohnraumbeschaffung. Außerdem wurde Unterstützung bei der Abwicklung von Behördenangelegenheiten wie der Schadensfeststellung für Hausratshilfe und Lastenausgleich gegeben.

Vor dem Hintergrund der sich bessernden wirtschaftlichen Situation der Vertriebenen und gemäß einer zwischen den Spitzen der Vertriebenenverbände vereinbarten Arbeitsteilung verlagerten sich die Aktivitäten der Landsmannschaften auf die Heimat- und Kulturpolitik.

Vor allem auf örtlicher Ebene bildeten sich Gruppierungen, die sich aktiv der Erhaltung des heimatlichen Kulturgutes widmeten. Sing-, Musik- und Laienspielgruppen belebten den durch harte Arbeit geprägten Alltag. Eigene Feste, wie zum Beispiel das "Maibaumfällen" - 1951 in Lohfelden wurden im Rahmen eines Kreistreffens der Vertriebenen durchgeführt - und aktive Teilnahme an Volksfesten in der neuen Heimat, brachten Alt- und Neubürger einander näher. Gemeinsame Ausflugsfahrten dienten dem Kennen lernen der neuen Heimat.

Auf Kreisebene zählten vor allem in den 60er und 70er Jahren Vortragsveranstaltungen mit anspruchsvollen Themen, auch Dichterlesungen, zum vielseitigen Programm der Landsmannschaft. Auch einige Großveranstaltungen wurden durchgeführt. Von 1961 bis 1967 fanden alljährlich auf dem Warteberg in Kassel unter tatkräftiger Mithilfe der "Deutschen Jugend des Ostens (DJO) Sonnwendfeiern statt. Bekannte Persönlichkeiten wie die Landsleute Staatsminister Gustav Hacker (1962), Staatssekretär a.D. Walter Preissler (1963 und 1967) sowie Frank Seiboth (1964) u.a. erwiesen der Kreisgruppe als Festredner die Ehre.

1960, anlässlich der 10-Jahresfeier der Kreisgruppe in der Staatl. Ing.-Schule in Kassel, sprach der Bundesminister für Verkehr und langjährige Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Dr. Ing. Christoph Seebohm.

Die größte Veranstaltung der Kreisgruppe war mit rd. 5.000 Besuchern das im Aug. 1991 in Kassel veranstaltete Landestreffen der SL Hessen. Verbunden mit einer Ausstellung über die Geschichte der Sudetendeutschen diente es der Selbstdarstellung der Landsmannschaft, der Pflege des kulturellen Erbes und der Kontaktpflege. An der Spitze der Ehrengäste konnte Landesobmann Alfred Herold den Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Herrn Hans Eichel, begrüssen.

Zu dieser Veranstaltung kam auch eine Vielzahl von Landsleuten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt. Schon bestehende erste Kontakte wurden vertieft. Diese führten 1993 zur Gründung einer Partnerschaft mit der SL-Kreisgruppe Mühlhausen in Thüringen. Mit Beratung und einer finanziellen Unterstützung wurde der Aufbau der dortigen Kreisgruppe gefördert. Gepflegt wird diese Beziehung durch wechselseitige Besuche bei kulturellen Veranstaltungen.

Weitere Höhepunkte waren im Jahre 2005 die Festveranstaltung "55 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft-Kreisgruppe Kassel-" im überfüllten Saal des Philipp-Scheidemann-Hauses und im Jahre 2006 die Gedenkveranstaltung "60 Jahre Vertreibung" im großen Saal des Ständehauses in Kassel, bei der der Vertriebenenbischof Gerhard Pieschl der Hauptredner war.

Sehen lassen können sich auch die sozialen Aktivitäten der Kreisgruppe. Stellvertretend für viele weitere soll hier nur die folgende angesprochen werden. Eine Bastelgruppe der OG Lohfelden hat in den Jahren 1984 - 2000 bei vorweihnachtlichen Basaren ca. 43.200 DM eingenommen. Dieser Betrag wurde in der gleichen Zeit an insgesamt 8 soziale Einrichtungen gespendet. Davon gingen allein 24.000 DM an das Kinderdorf Brixen in Südtirol, mit dem die Ortsgruppe seit vielen Jahren in Verbindung steht.

Erstmals 1957 und danach alljährlich gedenkt die Kreisgruppe der Opfer der sudetendeutschen Volksgruppe, die am 4. März 1919 bei friedlichen Demonstrationen für das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen, in der damals gerade gegründeten Tschechoslowakei, von tschechischem Militär erschossen wurden. Wiederholt wurde dieses Gedenken mit Kranzniederlegung am Mahnmal in der Karlsaue durchgeführt.

Mit der zunehmenden Alterung und der Abnahme der Erlebnisgeneration wurde es immer dringender notwendig, die Arbeit an die nächste Generation weiterzugeben. So übergab Lmn. Margit Giebel die Leitung der von Lmn. Hergel 1964 gegründeten Kreisfrauengruppe im Jahre 2006 an Lmn. Gerlinde Hofmann. Diese Gruppe trifft sich monatlich mit kulturell und geschichtlich heimatbezogenem Programm.

Um einem Vergessen und einer Verfälschung der sudetendeutschen Geschichte mit ihren Verdiensten um die Entwicklung Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens entgegenzuwirken, bemühte sich Lmn. Giebel mit unzähligen Telefonaten, noch in der Heimat 1935 - 1946 geborene Sudetendeutsche ausfindig zu machen und für ihre Wurzeln zu interessieren. Diese "Mittlere Generation" hält unter der Leitung von Lm. Richter monatliche Veranstaltungen ab.

Regelmäßig fahren Kreisgruppenmitglieder zu Pfingsten zum Sudetendeutschen Tag, der jährlichen Großkundgebung der Landsmannschaft, verbunden mit bundesweitem Heimattreffen.

Im Jahresprogramm der SL-Mitglieder steht auch die Teilnahme an dem alljährlich vom Bund der Vertriebenen (BdV) durchgeführten "Tag der Heimat". In den Kasseler Ortsgruppen Mitte und Nord wie auch in Lohfelden, Vellmar und Wellerode finden - unterschiedlich häufig - aber regelmäßig - Treffen der Mitglieder und Gäste mit heimat- und jahreszeitbezogenem Programm statt.

Um das Unrecht der Vertreibung und das damit zusammenhängende Leid nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, haben die Vertriebenenverbände in Hessen mehr als 100 Mahn- und Ehrenmale errichtet. Allein 10 davon stehen auf dem Gebiet der Stadt und des Landkreises Kassel. Alle Denkmale werden gepflegt. Als Verantwortliche fungieren Kommunen, der Hess.-Waldeckische Gebirgsverein, die Vertriebenenverbände BdV bzw. Landsmannschaften und auch Privatpersonen. Die aufgezeigten Aktivitäten waren und sind nur mit großer Einsatzbereitschaft der jeweiligen Obleute auf Orts- und Kreisebene möglich. Stellvertretend für die vielen Engagierten seien die Kreisobleute nachfolgend genannt:

             Dipl. Ing. Karl Mauder          1950 - 1951
             Dr. Franz Ohmann                1951 - 1956
             Wenzel Korschinsky              1956 - 1984
             Franz Breuer                    1984 - 1994
             Prof. Karl Spies                1994 - 2003
             Margit Giebel                   2003 - 2008
             Dietmar Pfütz                   ab 2008

Unter den Genannten hat sich Wenzel Korschinsky aufgrund seines langjährigen Engagements und auch als Organisator herausgehobener Aktivitäten besonders verdient gemacht.

Er und zwölf weitere, langjährig verdiente Mitglieder wurden dafür mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Es sind dies die Landsleute: Guido Bernt, Karl Bleil, Franz Breuer, Franz Dietrich, Gustav Focke, Hilde Hergel, Ernst Herz, Wenzel Korschinsky, Helmut Neumann, Heinrich Schams, Günther Söllner, Bruno Wenzel und Wilfried Wenzel. Ihnen und vielen nicht genannten Ehrenamtlichen im Dienste der Volksgruppe sei an dieser Stelle für ihre Arbeit herzlich gedankt.

Unsere Gruppen

Ortsgruppe Kassel-Mitte

Diese Ortsgruppe trifft sich an jedem 2. Dienstag im Monat um 15:00 Uhr in der "Cafeteria", Am Wehrturm 3, Kassel-Niederzwehren, zu ihren Heimatnachmittagen. Obfrau: Margit Giebel, Tel. 0561-38 451.

Ortsgruppe Kassel-Nord

Treffen zu den Heimatnachmittagen jeden 2. Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr im "Landhaus Meister", Fuldatalstr. 140 in Kassel. Obfrau: Edeltraut Schreiber, Tel. 0561-59 416.

Ortsgruppe Lohfelden

Monatliche Heimatnachmittage um 14:30 Uhr an unterschiedlichen Tagen im "Kath. Gemeindezentrum", Lange Str. 39, Lohfelden. Obmann: Herbert Kaulich, Tel. 05608-793.

Ortsgruppe Vellmar

Monatliche Heimatnachmittage um 14:30 Uhr, in der Regel jeden 1. Samstag im Monat, "Kath. Pfarrzentrum Heilig Geist", Brüder-Grimm-Str. 9, Vellmar. Obmann: Hans Seidenstücker, Tel. 0561-82 14 44.

Ortsgruppe Wellerode

Die Termine für die Treffen in der "Gaststätte zur Söhrebahn", Kasseler Str. 19, Wellerode, können bei dem Obmann, Leopold Winter, Tel. 05608-21 29, erfragt werden.

Kreisfrauengruppe

Heimatnachmittage jeden letzten Dienstag im Monat um 15:00 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 74, Kassel. Leiterin: Gerlinde Hofmann, Tel. 0561-81 33 23.

Mittlere Generation

Heimatnachmittage jeden letzten Dienstag im Monat um 17:00 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 74, Kassel. Leiter: Robert Richter, Tel. 05656-10 25.

Unser Stammtisch

Zwangloses und gemütliches Zusammensein für alle interessierten Landsleute und Gäste an jedem 3. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Ritter", Die Freiheit 2 (Kolpinghaus), Kassel. Info: 0561-81 33 23 (Gerlinde Hofmann).

Büro und Leihbücherei

Öffnungszeiten jeden Dienstag von 10:00 - 12:00 Uhr, Oberste Gasse 24, Raum 208, 2. Stock, Kassel (im Hause der Stadtbücherei-Jugendbücherei- neben dem Entenanger). Vom 21.12.10 bis einschließlich 10.01.11 haben wir wegen der Sommerpause geschlossen. Auch wenn Sie kein Mitglied sind, können Sie sich aus unserer umfangreichen Bibliothek mit überwiegend sudetendeutscher Literatur Bücher gratis ausleihen. Auch Ihre Mitteilungen an uns können Sie an diese Adresse absenden oder hier abgeben. Unsere Landsleute Adolf und Brigitte Czurzim freuen sich auf Ihren Besuch. Infos (außerhalb der Öffnungszeiten): 0561-45 040 80, 0561-17 975 oder 0561-51 43 59.

Folgende Bücher und Schriften können ausgeliehen werden:

Titel, Verlag oder Verfasser

37. Kongress in Königstein(70 Jahre Oktoberrevolution-Bilanz für die Kirchen), Albertus-Magnus-Kolleg

38. Kongress in Königstein(Christen in Osteuropa - „Perestrojka“ und Religion), Albertus-Magnus-Kolleg

39. Kongress in Königstein - Christen im Osten: Hoffen auf Europa?, Albertus-Magnus-Kolleg

40 Jahre nach Flucht und Vertreibung, Hans-Ulrich Engel

40. Kongress in Königstein - Aufbruch im Osten: Herausforderung für die Kirche, Albertus-Magnus-Kolleg

41. Kongress in Königstein - Osteuropa im Umbruch: Wird die Kirche gebraucht?, Albertus-Magnus-Kolleg

43. Kongress in Königstein - Krise im Osten Europas: Was tun Christen?, Albertus-Magnus-Kolleg

44. Kongress in Königstein - Christen-Nationen-Europa-, Albertus-Magnus-Kolleg

45. Kongress in Königstein - Osteuropa - Die Christen und der Friede in der Gesellschaft, Albertus-Magnus-Kolleg

60 Jahre Kriegsende (Befreiung von der Befreiung), Gesellschaft für freie Publizistik

60 Jahre Vertreibung, Wehlauer Heimatbrief


aber das Heimweh bleibt!, Waltraut Karas-Welzl

Abschied von Böhmen, Willy Lorenz

Als die Tiere starben, Sidonia Dedina

Altvatergebirge, Ansichtskarten

Altvatergebirge (Historische Ansichtskarten, Gebietsführer für Wanderer), Kletr-Verlag, Pilsen

Altvaterland (Sagen und Berichte aus dem Kreis Mährisch-Schönberg), Aurelia u. Helene Rotter

Amor dei (Spinoza Roman), Erwin Guido Kolbenheyer

An den Wassern des Lebens (Gedichte), Viktor Karell

Annotierte Bibliographie für die politische Bildung, Bundeszentrale für politische Bildung

Antonia - vier Novellen -, Karl Franz Leppa

Armer Leute Kind - Roman aus dem bayerischen Oberland - , Georg Stöger-Ostin

Aus Großvaters Zeit und Leben 1894 – 1970, Gustav Kunik

Aus wilder Wurzel, Hans Watzlik

Aus Winkeln und Welten, Wilhelm Pleyer

Aussig (Stadtgeschichte), Eduard Wagner

Balten sind wir gewesen - Weg und Schicksal der Baltendeutschen, Siegfried Boström

Bechsteins Märchen, Ludwig Bechstein

Beiträge zur Tausendjahrfeier des Bistums Prag III, Ackermann-Gemeinde, München 1973

Berichte, Briefe, Aufzeichnungen, George F. Kennan

Bilder aus dem Sudetenland, Alois Harasko

Bilder aus dem Sudetenland, Weltbildverlag

Bismarck – Der weiße Revolutionär, Lothar Gall

Blühendes Mährerland (Eckartschriften Heft 95), Reinhard Pozorny

Blumen, Bäume, Jahre (Gedichte), Dr. Alfred Görgl

Böhmen (literarische Landschaften), Frank-Lothar Kroll

Böhmen, ein Lesebuch, Heyne Verlag

Böhmen und Mähren, Otto Kletzl

Böhmens alte Sagen, Alois Jirrasek

Böhmerwaldsohn und Bischof von Philadelphia, Sudetendeutsches Priesterwerk

Bogumil (Das schuldlose Leben und schlimme Ende des Edvard Klima) - Roman -, Josef Mühlberger

Boschenkas große Reise (Die Geschichte einer Sehnsucht), Hellmut Walters

Bozena Nemcova, Kubka und Novotny

Brücke zur Heimat (Liederbuch der deutschen Landschaften), Edgar Hobinka

Brüx, Selbstverlag

Brüxer Erbe aus der Hussitenzeit, Dr. Alois Ott

Buchkalender für Sudeten-Schlesien und Nordmähren 2000, Helmut Preußler Verlag

Bunte Reigl III, Heinz Kleinert

Burgen Böhmen und Mähren, Franz Alexander Heber

Damit die Spuren nicht verwehen, BdV Bergstraße

Das Altvaterland in den Versen seiner Dichter, H. Gröger, A. Rotter

Das andere Lidice - die Tragödie der Sudetendeutschen -, Verlag Welsermühl

Das böhmische Dorf, Franz Liebl

Das Egerland erzählt, Helmut Preußler Verlag

Das Egerland erzählt – (Poesie und Prosa)-, Helmut Preußler Verlag

Das Egerland lebt, Helmut Preußler Verlag

Das Egerland lebt - eine Anthologie -, Franz Wittmann

Das falsche Bild, Gerti Brabetz

Das gerettete Herz - eine altmodische Geschichte -, Carl von Boeheim

Das hat mir der böhmische Wind verweht, Eugen Diederichs

Das heutige Egerland, Aufstieg-Verlag, München

Das Kafka-Buch, Heinz Politzer

Das Otfried Preußler Lesebuch, Deutscher Taschenbuchverlag

Das Schloß (Roman) Franz Kafka

Das Tal der Kindheit Wilhelm Pleyer

Das war Rache (Sudetendeutsche Leiden 1918-1946), Otto Werner

Der Apostel Zwittaus - Pater Karl Fritscher -, Stefan Kruschina

Der Bauernbefreier Hans Kudlich, Walter Seifert

Der Beitrag des Egerlandes zur gesamtdeutschen Kultur, Dr. Hermann Braun

Der Brand - Deutschland im Bombenkrieg 1940 - 1945 - , Jörg Friedrich

Der erzgebirgische Volkssänger Anton Günther, Gerhard Heilfurth

Der grade Michel - ernste und heitere Erzählungen aus dem Jeschken- und Isergebirge-, August Möller

Der Heilige aus dem Böhmerwald Bischof Johannes Nepomuk, Neumann Sudetendeutsches Priesterwerk

Der Hölle entronnen - Weg ins Ungewisse -, Gerda Bachmann

Der Königsweg in Prag (in tschechischer Sprache), Jiri Vsetecka

Der letzte Deutsche von Blatna, Fritz Mauthner

Der Pyrrhussieg des Edward Benesch, Sidonia Dedina

Der Sudetendeutsche Klerus in der Vertreibung, Pallottiner-Druckerei, Limburg/Lahn

Der Teufel wildert (Roman), Hans Watzlik

Der Untergang des Abendlandes, Oswald Spengler

Der Weg der Anna Illing (Roman aus dem Sudetenlande), Emil Merker

Deutsches Geistesleben in Böhmen, Dr. Rudolf Ohlbaum

Deutschland und die Tschechen, Ferdinand Seibt

Die Auslandsdeutschen, Rudolf Aschenbrenner

Die Begegnung auf dem Riesengebirge, E.G. Kolbenheyer

Die besten Gedichte 2005, Frankfurter Literaturverlag

Die Brüder Tommahans, Wilhelm Pleyer

Die Buben aus dem Böhmerwald, Sepp Skalitzky

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vertriebenen, Ch. Dahm / H.- J. Tebarth

Die deutsche Einheit kommt bestimmt, Wolfgang Venohr

Die Deutsche Turnkunst, Friedrich Ludwig Jahn

Die deutschen Ostgebiete, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur

Die deutschen Ostgebiete aus historisch-politischer und völkerrechtlicher Sicht, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur

Die Eingliederung der Vertriebenen im Landkreis Ludwigsburg, Eigenverlag Ludwigsburg

Die Elbe, Nora Kircher

Die Fackel des Hus, Karl-Hans Strobl

Die falsche Rolle mit Deutschland, Josef A. Kofler

Die Flamänder von Prag (Studentenroman), Karl Hans Strobl

Die Flucht, Stefan Aust/Stephan Burgdorff

Die Flucht nach Ägypten - königlich böhmischer Teil -, Otfried Preußler

Die Geschichte von Kunewald, Ernst Orawa

Die Grafen Cronsberg (Roman), Wolfgang Ott

Die heilige Hedwig, Maria Mumelter

Die Hexe von Freyenwalde (Roman aus dem Altvatergebirge), Gottfried Kölbl

Die Hütte am Abgrund - ein Abenteuerroman aus dem Altvatergebirge -, Friedrich von der Tannen

Die Leturner Hütte (Roman), Hans Watzlik

Die Orte des nordböhmischen Niederlandes, Niederlandhefte

Die schönsten Sagen aus dem Sudetenland, Margarete KubelkaAufstieg-Verlag

Die schönsten Weihnachtslegenden, Dietrich Steinwede

Die Sudetendeutsche Frage in der europäischen Politik, Almar Reitzner

Die Sudetendeutschen, Böse, Eibicht

Die Sudetendeutschen und ihre Heimat - Erbe - Auftrag - Ziel -, Rolf-Josef Eibicht

Die Universität zu Prag, Verlagshaus Sudetenland

Die Vertreibung (Böhmen als Lehrstück), Peter Glotz

Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei, Teil 1, Weltbild-Verlag

Die Vertreibung Sudetenland 1945 - 1946, Emil Franzel

Die Vertriebenen – Hitlers letzte Opfer Lemberg, Franzen

Die Waldhauserin, Anna Waldhauser

Die weiße Adlerfeder, Bruno Brehm

Die Welt der Slawen, Band 1 (Die West- und Südslawen), Hans Kohn

Die Welt war voller Wunder, Friedolin Aichner

Dokumente sprechen – München 1938, Universitäts-Buchdruckerei

Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen, Dr. Wilhelm Turnwald

Dorfgestalten - aus dem Vorfeld von Groß-Ostrau -, Maria Stona

Eduard Benesch und seine Dekrete, Otto Werner

Edvard Benes – der Liquidator, Sidonia Dedina

Egerländer Witz, Otto Zerlik

Egerland - Heimatland, Helmut Preußler Verlag

Egerland (Landschaft und Menschen in der Dichtung), Langen Müller Verlag

Ein Leben, drei Epochen, Festschrift für Hans Schütz

Ein paar Tage Frühling (Eine junge Liebe), Othmar Franz Lang

Ein Stern zieht seine Bahn (Roman), Hedwig Teichmann

Erklärungen zur Deutschlandpolitik, Teil 1, Bund der Vertriebenen e. V. (BdV)

Erklärungen zur Deutschlandpolitik, Teil 2, Bund der Vertriebenen e. V. (BdV)

Erlebnis Wien ´77, Verlagshaus Sudetenland

Erlebtes Land, Reinhard Pozorny

Erzählen ist Erinnerung, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Erzählungen aus dem Sudetenland-Heiteres und Besinnliches -, Weltbildverlag

Erzgebirgsweisen (Mundartgedichte), Max Tandler

Es begann in Prag (Die Wurzeln der Vertreibung), Verlagsgesellschaft Berg

Europas unbekannte Mitte, Willhelm Pleyer

Fernkurs in Böhmisch, Götz Fehr

Festschrift MCMLII, Lodgman von Auen

Flucht und Vertreibung, Frank Grube,Gerhard Richter

Friedrich Ludwig Jahn, ein moderner Rebell, Ernst Frank

Fürchte Dich nicht! Ich bin bei dir., Josef Scharbert

Fuxloh (Ein Schelmenroman), Hans Watzlik

Geboren in Aussig an der Elbe, Kurt Werner

Gesammelte Werke (Gedichte), Heinrich Suso Waldeck

Geschichte der Tschechoslowakischen Republik 1918 - 1965, Jörg K. Hoensch

Geschichten eines alten Österreichers, Alfons Clary-Aldringen

Gnadenorte der Sudetenländer, Rudolf Sitkar

Gotische Tafelmalerei in Böhmen, Jaroslav Pesina

Gott ist mit den Fröhlichen - Kreuz und quer durch den deutschen Volkshumor -, Fritz Graas

Gruß aus Böhmen - Gedichte von Alfred Görgl -, Helmut Preußler Verlag

Heilendes Wasser (Lebensroman V. Priessnitz), Hugo Scholz

Heimat - eine kostbare Perle (Das Vermächtnis für das Egerland), Margareta Pschorn

Heimat an der Eger, Herbert Schober

Heimat in Böhmen, Bruno Brehm

Heimat meine Erde (Dichterstimmen aus dem Sudetenland), Otto Zerlik

Heimat suchen, Ilse Tielsch

Heimatbuch Kunewald, Rudolf Bönisch

Heimatbuch Seitendorf, Manfred Anderka

Heimatgrüße - eine Anthologie -, Helmut Preußler Verlag

Heimatlieder der Sudetendeutschen, Schriftreihe Sudetendeutscher Heimatpflege

Heiteres aus dem Altvaterland, Albert Rotter

Helenenhof - ein Schloss in Mähren -, Marianne Wintersteiner

Hildemichel (Von Menschen, Geistern, Ungeheuern), Heinrich Suso Waldeck

Hinter Stacheldraht - Hungern, Sterben, Überleben -, Waltraut Wischnewski

Hof ohne Erben, Frieda Runge

Hrady a zamky v srdci Cech, Blahoslav Cerny und Erich Einhorn

Ich bin geblieben - Erinnerungen - , Gerhard Löwenthal

Im böhmischen Wind - Erzählungen -, Gerold Effert

Im Schatten des Thomas-Berg, Maria Schulze-Kroiher

In dem Schneegebirge (Ein Heimatbuch aus Rübezahls Winterreich), Riesengebirgsverlag Renner

Jahrbuch der Heimat 1969 (Bärner Ländchen), Rudolf Richter

Jahrbuch der Heimat 1970 (Bärner Ländchen), Rudolf Richter

Jahrbücher der Heimat 1961, 1963, 1964, 1971

Jahre unseres Lebens 1945 – 1949, Dieter Franck

Jenseits des Böhmerwaldes, Rudolf Kiefer

Jeschken-Isergebirge/Künstler, Verlag Wilhelm Schlecht

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1930, Gustav Neumann

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1962, Buchdruckerei Wendelstein

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1973, Buchdruckerei Wendelstein

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1987, Helmut Preußler Verlag

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1991, Helmut Preußler Verlag

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1963, Buchdruckerei Wendelstein

Jeschken - Iser-Jahrbuch 1988, Helmut Preußler Verlag

Jeseniky, Rudolf Smahel/Bohumil Sula

Joseph Martin Nathan - Leben und Leiden für eine grenzenlose Caritas im mährisch-schlesischen Land, Wolfgang Grocholl

Kaiser, König, Kellerhals - Heitere Erzählungen -, Gertrud Fussenegger

Kardinal Mindszenty - ein Bekenner und Märtyrer unserer Zeit, Jozsef Közi Horvath

Kardinal Tomasek - Zeugnisse über einen behutsamen Bischof und einen tapferen Kardinal, Benno-Verlag

Karlsbad - durch 600 Jahre deutscher Kurort -, Otto Zerlik

Karlstein, L. Neubert u. B. Cerny

Kindergeschichten, Erwin Guido Kolbenheyer

Kirche in Not(Christentum - eine Hoffnung für ganz Europa), Pallottinerdruck Limburg

Kirche in Not (Humanismus-Marxismus-Christentum), Pallottinerdruck Limburg

Kirche in Not (Kirche - Nation - Frieden), Pallottinerdruck Limburg

Kirche in Not (Kirche und Menschenrechte- Solidarität mit den Verfolgten), Pallottinerdruck Limburg

Kirchengeschichte Böhmens - Einführung des Christentums in Böhmen, Dr. August Nägle

Kleiner Atlas zur Deutschen Territorialgeschichte, Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Klopfet nur an, Alfred Görgl

Knoblauch, Kunst und Kindheit in Prag, Friederike Hübner

Königsteiner Studien, Albertus-Magnus-Kolleg

Köpernikel und Arnika- Geschichten und Gedichtla aus der deutschen Schles’ -, Viktor Heeger

Koppenbriefe, Viktor Heeger

Kunst und Kultur in Böhmen, Mähren und Schlesien, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Lass mich nicht versinken in den Tagen (Gedichte), Dr. Alfred Görgl

Leben in Wien, Rolf Schneider

Leidenschaftliches Egerland (Sieben Erzählungen), Ernst Frank

Letzte Tage in Ostpreußen, Herbert Reinoß

Lexikon der Völkermorde, Gunnar Heinsohn

Liberecky Rok, Miroslav Stroleny

Liebe zu Böhmen, Willy Lorenz

Literatur-Spiegel (Volksgruppen und Minderheiten)

Lob der Heimat (Die schönsten deutschen Gedichte aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien), Erhard J. Knobloch

Mähren - Land der friedlichen Widersprüche -, Lillian Schacherl

Mähren Schlesien - Neue Folge -, Mrasek, Kraft

Mähren und Schlesien in Farbe (72 Großfotos), Adam Kraft Verlag

Märchen und Sagen der Deutschen aus Böhmen und Mähren (1), Ulrich u. Reinhard Benzel

Märchen und Sagen der Deutschen aus Böhmen und Mähren (2), Ulrich u. Reinhard Benzel

Mahn- und Ehrenmale, Bund der Vertriebenen e. V.

Maria Gojau (Wallfahrtsort), Dieter Raisch und Horst Stiepani

Marie von Ebner-Eschenbach (Auswahl), Karl Robert Langewiesche Verlag

Mein grünes Buch, Hermann Löns

Mein Leben und Werk, Stelzl

Meine sämtlichen Werke - der Wortbruch -, Leo Slezak

Meine Weihnachtsgeschichte - Prominente erzählen -, Lingen

Menschen wie wir (2. Teil), Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Merian Anekdotenbuch, Hoffmann und Campe

Monolog über Böhmen, Willy Lorenz

Münchener Abkommen (u.a.)

Musik im Schloss (Roman), Erwin Ott

Nationalitätenkonflikt und Volksgruppenrecht, Felix Ermacora

Nationalitätenkonflikt und Volksgruppenrecht, Theodor Veiter

Neubürger in Hessen, Bernd Heidenreich/Sönke Neitzel

Neudorf / Alt-Schubert Neudorf, Ernst Orawa

Neue Weisen aus unseren Tagen (ostdeutsche Lieder), Edgar Hobinka

Nordböhmen(153 Aufnahmen von der Elbe bis zum Isergebirge), Adam-Kraft-Verlag

Nordböhmen - Trachtenbüchel, Nordböhmen-Heimatwerk

Nordböhmen - Trachtenbüchel 2, (Riesengebirge) Nordböhmen-Heimatwerk

Nordböhmen - Trachtenbüchel 3, (Erzgebirge) Nordböhmen-Heimatwerk

Nordböhmen - Trachtenbüchel 4, (Saazer Land) Nordböhmen-Heimatwerk

Nordböhmische Dorfgeschichten, Anton Nittel

Nordmährisches Heimatbuch 1954, „Quellenverlag“ Diwisch

Nordmährisches Heimatbuch 1955, „Quellenverlag“ Diwisch

Not ist Anruf Gottes, P. Paulus Sladek OSA

Olomouc Antonin, Gribovsky

Olomouc ve Fotografii, Rudolf Smahel

Ostdeutsches Liederbuch - alte Lieder aus den Vertreibungsgebieten -, Edgar Hobinka

Ostpreußen, Schlösser und Gutshäuser, Verlag Studio Arta

Pastorale (Geschichte eines Sommers), Josef Mühlberger

Prag - Schicksal und Antlitz -, Wilhelm Turnwald

Prag (Serie Piper Panoramen der Welt), Fritz Böhm

Prag- Fremdenführer, Ctibor Rybar

Prazsky Hrad, Karel Plicka

Priestervereinigung „Pacem in terris“ – eine kritische Analyse, Ackermann-Gemeinde

Privatunterkünfte in der Tschechoslowakei, Verlagsagentur Mader

Reden zum Sudetendeutschen Tag, Dr. Walter Becher

Reisebücher Deutsch Böhmen, Verlag Rautenberg

Religiöse Barockdenkmäler III (Nordmähren, Schlesien und Sprachgrenze), Dr. Josef Matzke Rübezahl, Kurt Benesch

Rückfall, Leo Slezak

Rund um den Altvater -Ein heimatkundliches Lesebuch für Sudetenschlesien und Nordmähren -, Helmut Preußler Verlag

Schicksal in Zahlen (Info zur Arbeit des VDK), Willi Kammerer

Schlesische Fragmente, Gerhard Kluge

Schmunzelgedichte für Tierfreunde, Dr. Alfred Görgl

Schönhengster Bräuche und Sitten, Trachten, Lieder und Tänze, Borkovcova u. Kuncova

Schönhengster Jahrbuch 2001, Schönhengster Heimatbund

Schönhengster Jahrbuch 2002, Schönhengster Heimatbund

Schönhengster Jahrbuch 2004, Schönhengster Heimatbund

Schreie aus der Hölle ungehört, Ingomar Pust

Schwaden und Umgebung, Heinrich Schams

Schwalm-Eder-Kreis, Heimat für Vertriebene, Hausdruckerei der Kreisverwaltung

Sie kamen aus großer Bedrängnis, Sudetendeutsches Priesterwerk

Sie lehrten in Prag - Amüsantes und geistreiches von Prager Professoren -, Erich Fussek

Soldat im Prager Korps, Egon Erwin Kisch

Stadt und Kreis Mährisch-Schönberg - das Bild der nordmährischen Landschaft -, Heimatkreis Mährisch-Schönberg

Städte im Sudetenland, Emil Franzel

Sterben und Vertreibung der Deutschen im Osten 1944 – 1949, Marco Picone Chiodo

Stetes Erinnern in jede Zukunft (Gedichte), Maria Beyer-Görnert

Stiebniger Heimatbuch, Josef Höpp

Stifter, Emil Merker

Stifter – Jahrbuch II, Edmund Gans Verlag

Sudetendeutsche Beiträge zur Naturwissenschaft und Technik, Verlagshaus Sudetenland

Sudetendeutsche Geschichte, Emil Franzel Adam-Kraft-Verlag

Sudetendeutsche Kulturleistungen, Aschenbrenner

Sudetendeutsche Passion, Father E. J. Reichenberger

Sudetendeutscher Heimatatlas, Roland Pietsch/Heinrich Pleticha

Sudetendeutscher Kulturalmanach IV, Josef Heinrich

Sudetendeutscher Kulturalmanach V, Josef Heinrich

Sudetendeutscher Kulturalmanach VI, Josef Heinrich

Sudetendeutscher Kulturalmanach VII, Josef Heinrich

Sudetendeutsches Bilderbuch, Wilhelm Turnwald

Sudetendeutsches Ortsnamenverzeichnis, Selbstverlag Bad Godesberg

Sudetendeutsches Schicksal im Laufe der Jahrhunderte, Prof. Dr. Ernst Schwarz

Sudetendeutsches Turnertum, 1. Teil, Rudolf Jahn

Sudetendeutsches Weihnachtsbuch, Erhard J.Knobloch

Sudetenland (144 Bilder), Rautenberg

Sudetenland - ein Bildwerk der unvergessenen Heimat -, Adam Kraft Verlag

Sudetenland (48 Fotos), Adam Kraft Verlag

Sudetenland - ein Hand- und Nachschlagebuch über die Siedlungsgebiete der Sudetendeutschen - Holzner-Verlag

Sudetenland - Ein Überblick über seine Geschichte -, Aschenbrenner

Sudetenland (Historische Ansichten), Dörfler

Sudetenland - unvergessene Heimat -, Flechsig- Verlag

Sudetenland-Lexikon, Rudolf Hemmerle

Sudetenland - Wegweiser durch ein unvergessenes Land -, Rudolf Hemmerle

Sudetenland (Blick ins Land – 48 Großfotos), Hansgeorg Loebel

Sudetenland (Böhmen), Adam Kraft Verlag

Sudetenland (Mähren/Schlesien und die Zips)- Schöne Bilder der verlorenen Heimat -, Adam Kraft Verlag

Sudetenland-Lexikon, Rudolf Hemmerle

Sudetenland wie es lachte, Viktor Aschenbrenner

Tal der Kindheit, Wilhelm Pleyer

Treibgut des Krieges - Zeugnisse von Flucht und Vertreibung der Deutschen - , Frauenverband im BdV

Trnava, Anton Stubna

Troppau, Paul Buhl

Turzovka - Das tschechoslowakische Lourdes, Franz Grufik

Typisch sudetendeutsch, Viktor Aschenbrenner

Und es begab sich, Karl Heinrich Waggerl

Unser Braunseifen, Robert Richter u. a.

Unser Staat und der Weltfrieden (3 x), Hanus Kuffner

Unser Troppau, Rudolf Mader

Unsere schönsten Lieder - das große Hausbuch der bekanntesten Volks- und Wanderlieder -, Verlag Lingen

Unvergessene Heimat, Brehm/Loebel

Unvergessene Heimat Sudetenland, Bernd G. Längin

Unvergessenes lebendiges Altvaterland, Heimatkundlicher Arbeitskreis,Mährisch - Schönberg

Unverlierbare Heimat (Deutsche und europäische Volkslieder), Hermann Wagner

Unverlierbare Heimat (Lieder der Deutschen im größeren Vaterland), Hermann Wagner

Urnen voll Honig - Böhmen -- Aufbruch in eine verlorene Zeit -, Barbara von Wulffen

Verfall einer Kulturlandschaft, Heimatkreis Mies-Pilsen

Verfall und Zerstörung der sudetendeutschen Heimatlandschaft seit 1945, Fides - Verlag, München

Verlorenes Land - eine Lebensgeschichte aus Hinterpommern -, Gerda Tessmer

Viel Glück auf dem Weg nach München, Herbert Lang

Von Prag nach Sarajewo, Leopold-Stocker-Verlag

Vysoke Tatry, Karol Benicky

Wächter, wie tief die Nacht?, Verlag G.A.Walter, Eltville

Weg . Leistung . Schicksal - Geschichte der sudetendeutschen Arbeiterbewegung -,Seliger-Gemeinde, Stuttgart

Weg mit den Benesch-Dekreten!, Gerhoch Reisegger

Weg ohne Wiederkehr (ein Vertriebenenroman), Bruno Herr

Weg und Ziel -Eine Chronik der heimatvertriebenen Sudetendeutschen-, Verlagshaus Sudetenland

Wehe den Besiegten, Wolfgang Popp

Weihbischof Kindermann (Leben, Werk und Wirken), Sudetendeutsches Priesterwerk

Weihnachtsgeschichten, Lisa Gast

Weihnachtsgeschichten am Kamin (12), Ursula Richter

Wenn wir nur nicht lästig fallen, Rolf Messerschmidt

Westböhmische Heimat - Heimatbuch für jung und alt -, A. Felbinger

Wie einst in Brüx es aussah, Dr. Alois Ott

Wie Sand am Meer (Gedichte), Dr. Alfred Görgl

Wie´s früher war im Egerland, Helmut Preußler Verlag

Wie’s daheim war (Jugendjahre in Schlesien), Ernst Michael

Wir feiern - Feste der sudetendeutschen Heimat -, Dr. Heinrich Buchner Verlag

Wir suchten die Freiheit, Reinhard Pozorny

Wir werden uns wiederfinden - die Vertreibung einer Familie -, Annelies Schwarz

Witiko, Adalbert Stifter

Woldbauernjohr - Gedichte in der Mundart des mittleren Böhmerwaldes - , Karl Winter

Wurzeln voll Kohlestaub, Emmi Hodler

Zur Hölle und zurück - In den Lagern der Furcht und des Grauens -Keraterm, Omarska, Manjaka-, Stipo Sosic

Zur Sudetendeutschen Frage 1918 – 1946, Heimatbuch

Zwei Völker in Böhmen, Josef Mühlberger

Zwischen Ostsee und Fichtelgebirge- die absurde Realität einer Grenze -, Hubert-Georg Quarta

Kontakte

Kreisobmann: Dietmar Pfütz, Heupelsbergweg 3, 34123 Kassel, Tel. 0561-51 43 59, Fax: 0561-816 7247.

           Email: dietmar@pfuetz.de 
           Sie sind gern mit Landsleuten zusammen? Dann sind Sie bei uns herzlich willkommen!

Link

www.Sudetendeutsche-in-Hessen.de

www.sudeten.de