Stadtbad Mitte

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Das Stadtbad Mitte, Hallenbad mit Sauna befindet sich im Zentrum Kassels in der Kurt-Schumacher-Straße.

Das Bad wird von Privatpersonen, von Schulen und Vereinen sowie zu Wettkämpfen genutzt. Auch Taucher und Rettungsschwimmer trainieren dort.


Aufbau

  • Mehrzweckbecken (mit "Wettkampfmaßen" 25 m x 16,66 m, 6 Bahnen, Wassertiefe 2,3m – 4 m)
  • Sprunganlage (1 m, 3 m und 5 m)
  • Nichtschwimmerbecken (28°C -30 °C)
  • Planschbecken (32 °C)
  • Sauna, Dampfbad, Kurse, Massagen
  • Eiscafe

Geschichte

1967 als zweites Hallenbad im Stadtgebiet und modernstes seiner Zeit eingeweiht, wird bereits seit dem Jahre 2005 über seinen Abriss und eine weitere Verwertung des Grundstücks diskutiert. Inzwischen steht fest, dass das Bad nach Fertigstellung des neuen Auebades im Jahre 2013 abgerissen wird. Die Fläche des Stadtbades und des angrenzenden Haus der Begegnung, die im Eigentum der Städtischen Werke sind, misst 6659 Quadratmeter. Die Stadt Kassel geht davon aus, dass durch den Verkauf der Flächen von Stadtbad und Parkplatz vier bis fünf Millionen Euro erzielt werden können.

Im Auftrag der Stadt wurde untersucht, welche Nutzung des Areals sinnvoll ist. Marktanalysen und Befragungen, unter anderem benachbarter Geschäftsleute, haben ergeben, dass am sinnvollsten ein Gebäude wäre, das verschiedene Zwecke kombiniert: kleinflächiger Einzelhandel und Dienstleister im Erdgeschoss, Büroflächen auf den weiteren Etagen sowie attraktive Wohnungen im Obergeschoss. Zum Parken soll eine Tiefgarage gebaut werden. Die Stadt sieht in einem Neubau die Chance auf eine positive Entwicklung der Kurt-Schumacher-Straße und des Universitätsumfeldes.

Doch der Verkauf gestaltete sich als schwierig. Derzeit laufen Planungen, das neben dem Schwimmbad auch das angrenzende Areal der Diakonischen Altenhilfe vermarktet werden soll. Bis Ende 2012 soll das Schwimmbad verkauft sein. Im März 2013 soll das Bad geschlossen werden und im Mai an Käufer übergehen.Unsicher ist die Finanzierung des Abrisses. Hier ist nicht geklärt, ob die Kosten von den Städtischen Werken oder dem künftigen Investor getragen werden.

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