Staatstheater Kassel

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Das Staatstheater in Kassel

Das Staatstheater Kassel ist ein Drei-Sparten-Haus mit Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Von 2004 bis 2007 wurde das Gebäude saniert und die Aufführungen fanden in dieser Zeit in Ausweichspielstätten statt: dem Kuppeltheater, der documenta-Halle und dem tif. Verwaltung, Intendanz, Schneiderei etc. befinden sich momentan im Königstor 31.

Geschichte

Das Staatstheater um 1940
Die Geschichte des Staatstheaters Kassel beginnt mit dem Ottoneum. 1604 als erstes festes Theaterhaus des Kontinents erbaut, gastierte hier die Shakespeare Company auf ihren Reisen von London nach Prag. Das kurfürstliche Opernhaus entsteht 1765 aus dem Palais des Prinzen Maximilian (Umbau durch Simon Louis du Ry).

Die Preußen verkaufen es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen Auetors 1909, (dort, wo sich heute der Rahmenbau, das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.

Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wird das kriegsbeschädigte Gebäude abgerissen.

Ansicht: Mitte der 60er Jahre
Bereits im November 1945 konnte durch einen einzigartigen Selbsthilfedienst und Aufbauwillen aller Beteiligter die Stadthalle als Theater freigegeben werde. Im Vestibül eröffnete man mit Goethes „Iphigenie auf Tauris“, dem klassischen Bekenntnis zur Humanität, die neue Spielstätte. Bis 1959 spielte man im „Blauen Saal“ und im „Festsaal“ der Stadthalle alle wichtigen Opern und Sinfoniekonzerte.

Feierlich wurde am 12. September 1959 das heutige Opernhaus am Friedrichsplatz mit seinen 953 Plätzen vom Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn eingeweiht. Die Eröffnungspremiere war die Uraufführung eines Auftragswerkes von Rudolf Wagner Régeny „Prometheus“. Am darauf folgenden Tag wurde das Schauspielhaus mit Schillers „Maria Stuart“ eingeweiht.

Intendanten

Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Es sind die Amtszeiten der Intendanten, nach denen sich die Geschichte eines Theaters bemisst. Zehn Intendanten hat das neue Staatstheater am Friedrichsplatz bisher gesehen. Bei einigen kann man von einer Ära sprechen, andere haben kaum Spuren hinterlassen.

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