Staatstheater Kassel

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Vorlage:Staatstheater c helmut fligge.jpg ?280Das Staatstheater Kassel ist ein Drei-Sparten-Haus mit Schauspiel, Musik- und Tanztheater. Intendant ist Thomas Bockelmann.


Momentan wird das Gebäude saniert und die Aufführungen finden in Ausweichspielstätten statt: dem Kuppeltheater, der documenta-Halle und dem tif. Verwaltung, Intendanz, Schneiderei etc. befinden sich momentan im Königstor 31.

Geschichte

Die Geschichte des Staatstheaters Kassel beginnt mit dem Ottoneum. 1604 als erstes festes Theaterhaus des Kontinents erbaut, gastierte hier die Shakespeare Company auf ihren Reisen von London nach Prag. Das kurfürstliche Opernhaus entsteht 1765 aus dem Palais des Prinzen Maximilian (Umbau durch Simon Louis du Ry).

Die Preußen verkaufen es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen Auetors 1909, (dort, wo sich heute der Rahmenbau, das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.

Vorlage:0:staatstheater ca 1940 vom friedrichsplatz aus nach einer ansichtskarte.jpg?280Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wird das kriegsbeschädigte Gebäude abgerissen.

Bereits im November 1945 konnte durch einen einzigartigen Selbsthilfedienst und Aufbauwillen aller Beteiligter die Stadthalle als Theater freigegeben werde. Im Vestibül eröffnete man mit Goethes „Iphigenie auf Tauris“, dem klassischen Bekenntnis zur Humanität, die neue Spielstätte. Bis 1959 spielte man im „Blauen Saal“ und im „Festsaal“ der Stadthalle alle wichtigen Opern und Sinfoniekonzerte.

Vorlage:Staatstheater kassel mitte der 60er r stiehl.jpg ?280Feierlich wurde am 12. September 1959 das heutige Opernhaus am Friedrichsplatz mit seinen 953 Plätzen vom Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn eingeweiht. Die Eröffnungspremiere war die Uraufführung eines Auftragswerkes von Rudolf Wagner Régeny „Prometheus“. Am darauf folgenden Tag wurde das Schauspielhaus mit Schillers „Maria Stuart“ eingeweiht.


Links


  • zur Lage s.a.[Kassel] auch Luftbilder
  • oder hinkommen mit [der KVG]