Staatstheater Kassel: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Staatstheater Kassel''' ist ein Drei-Sparten-Haus mit Schauspiel, Musik- und Tanztheater.  
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Das Staatstheater Kassel ist ein Drei-Sparten-Haus mit Schauspiel, Musik- und Tanztheater.  
  
Intendant ist [[Thomas Bockelmann]].
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Von 2004 bis 2007 wurde das Gebäude saniert und die Aufführungen fanden in dieser Zeit in Ausweichspielstätten statt: dem [[Kuppeltheater]], der [[documenta-Halle]] und dem [[tif]]. Verwaltung, Intendanz, Schneiderei etc. befinden sich momentan im [[Königstor]] 31.
  
Momentan wird das Gebäude saniert und die Aufführungen finden in Ausweichspielstätten statt: dem [[Kuppeltheater]], der [[documenta-Halle]] und dem [[tif]].
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== Geschichte ==
  
Verwaltung, Intendanz, Schneiderei etc. befinden sich momentan im [[Königstor]] 31.
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[[Bild:Staatstheater ca 1940 vom friedrichsplatz aus nach einer ansichtskarte.jpg|thumb|200px|Das Staatstheater um 1940]]Die Geschichte des Staatstheaters [[Kassel]] beginnt mit dem [[Ottoneum]]. 1604 als erstes festes Theaterhaus des Kontinents erbaut, gastierte hier die Shakespeare Company auf ihren Reisen von London nach Prag. Das kurfürstliche [[Opernhaus]] entsteht 1765 aus dem [[Palais des Prinzen Maximilian]] (Umbau durch [[Simon Louis du Ry]]).
 
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Die Geschichte des Staatstheaters Kassel beginnt mit dem [[Ottoneum]]. 1604 als erstes festes Theaterhaus des Kontinents erbaut, gastierte hier die Shakespeare Company auf ihren Reisen von London nach Prag. Das kurfürstliche Opernhaus entsteht 1765 aus dem [[Palais des Prinzen Maximilian]] (Umbau durch [[Simon Louis du Ry]]).
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Die Preußen verkaufen es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen [[Auetor]]s [[1909]], (dort, wo sich heute der [[Rahmenbau]], das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.
 
Die Preußen verkaufen es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen [[Auetor]]s [[1909]], (dort, wo sich heute der [[Rahmenbau]], das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.
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Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wird das kriegsbeschädigte Gebäude abgerissen.
 
Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wird das kriegsbeschädigte Gebäude abgerissen.
  
Bereits im November [[1945]] konnte durch einen einzigartigen Selbsthilfedienst und Aufbauwillen aller Beteiligter die [[Stadthalle]] als Theater freigegeben werde. Im Vestibül eröffnete man mit Goethes „Iphigenie auf Tauris“, dem klassischen Bekenntnis zur Humanität, die neue Spielstätte. Bis [[1959]] spielte man im „Blauen Saal“ und im „Festsaal“ der Stadthalle alle wichtigen Opern und Sinfoniekonzerte.
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[[Bild:Staatstheater kassel mitte der 60er r stiehl.jpg|thumb|left|Ansicht: Mitte der 60er Jahre]]Bereits im November [[1945]] konnte durch einen einzigartigen Selbsthilfedienst und Aufbauwillen aller Beteiligter die [[Stadthalle]] als Theater freigegeben werde. Im Vestibül eröffnete man mit Goethes „Iphigenie auf Tauris“, dem klassischen Bekenntnis zur Humanität, die neue Spielstätte. Bis [[1959]] spielte man im „[[Blauer Saal|Blauen Saal]]“ und im „Festsaal“ der [[Stadthalle]] alle wichtigen Opern und Sinfoniekonzerte.
  
Feierlich wurde am 12. September 1959 das heutige [[Opernhaus]] am [[Friedrichsplatz]] mit seinen 953 Plätzen vom Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn eingeweiht. Die Eröffnungspremiere war die Uraufführung eines Auftragswerkes von Rudolf Wagner Régeny „Prometheus“. Am darauf folgenden Tag wurde das Schauspielhaus mit Schillers „Maria Stuart“ eingeweiht.
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Feierlich wurde am 12. September [[1959]] das heutige [[Opernhaus]] am [[Friedrichsplatz]] mit seinen 953 Plätzen vom Hessischen Ministerpräsidenten [[Georg August Zinn]] eingeweiht. Die Eröffnungspremiere war die Uraufführung eines Auftragswerkes von Rudolf Wagner Régeny „Prometheus“. Am darauf folgenden Tag wurde das Schauspielhaus mit Schillers „Maria Stuart“ eingeweiht.
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Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Es sind die Amtszeiten der Intendanten, nach denen sich die Geschichte eines Theaters bemisst. Zehn Intendanten hat das neue Staatstheater am Friedrichsplatz bisher gesehen. Bei einigen kann man von einer Ära sprechen, andere haben kaum Spuren hinterlassen.
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* Dr. [[Manfred Schaffner]] (1953-1961)
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* Dr. [[Günter Skopnik]] (1962-1966)
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* Dr. [[Peter Löffler]] (1972-1975)
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* Dr. [[Peter Mertz]] (1975-1980)
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* [[Ulrich Brecht]] (1966-1972)
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* [[Giancarlo del Monaco]] (1980-1982)
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* [[Manfred Beilharz]] (1983-1991)
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* [[Michael Leinertz]] (1991-1999)
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* [[Christoph Nix]] (1999-2004)
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* [[Thomas Bockelmann]] (seit August 2004)
  
 
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* [http://www.staatstheater-kassel.de Staatstheater Kassel]
 
* [http://www.staatstheater-kassel.de Staatstheater Kassel]
 
* zur Lage s.a.: [http://www.stadtplan-kassel.de Stadtplan Kassel]
 
* zur Lage s.a.: [http://www.stadtplan-kassel.de Stadtplan Kassel]

Version vom 30. Januar 2007, 18:23 Uhr

Das Staatstheater in Kassel

Das Staatstheater Kassel ist ein Drei-Sparten-Haus mit Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Von 2004 bis 2007 wurde das Gebäude saniert und die Aufführungen fanden in dieser Zeit in Ausweichspielstätten statt: dem Kuppeltheater, der documenta-Halle und dem tif. Verwaltung, Intendanz, Schneiderei etc. befinden sich momentan im Königstor 31.

Geschichte

Das Staatstheater um 1940
Die Geschichte des Staatstheaters Kassel beginnt mit dem Ottoneum. 1604 als erstes festes Theaterhaus des Kontinents erbaut, gastierte hier die Shakespeare Company auf ihren Reisen von London nach Prag. Das kurfürstliche Opernhaus entsteht 1765 aus dem Palais des Prinzen Maximilian (Umbau durch Simon Louis du Ry).

Die Preußen verkaufen es an die Warenhauskette Tietz (heute Kaufhof AG), nachdem an der Stelle des historischen Auetors 1909, (dort, wo sich heute der Rahmenbau, das Fenster zur Aue und Landschaft befindet,) der wilhelminische Theaterneubau eröffnet wurde.

Trotz vehementer Einwände der Bevölkerung wird das kriegsbeschädigte Gebäude abgerissen.

Ansicht: Mitte der 60er Jahre
Bereits im November 1945 konnte durch einen einzigartigen Selbsthilfedienst und Aufbauwillen aller Beteiligter die Stadthalle als Theater freigegeben werde. Im Vestibül eröffnete man mit Goethes „Iphigenie auf Tauris“, dem klassischen Bekenntnis zur Humanität, die neue Spielstätte. Bis 1959 spielte man im „Blauen Saal“ und im „Festsaal“ der Stadthalle alle wichtigen Opern und Sinfoniekonzerte.

Feierlich wurde am 12. September 1959 das heutige Opernhaus am Friedrichsplatz mit seinen 953 Plätzen vom Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn eingeweiht. Die Eröffnungspremiere war die Uraufführung eines Auftragswerkes von Rudolf Wagner Régeny „Prometheus“. Am darauf folgenden Tag wurde das Schauspielhaus mit Schillers „Maria Stuart“ eingeweiht.

Intendanten

Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Es sind die Amtszeiten der Intendanten, nach denen sich die Geschichte eines Theaters bemisst. Zehn Intendanten hat das neue Staatstheater am Friedrichsplatz bisher gesehen. Bei einigen kann man von einer Ära sprechen, andere haben kaum Spuren hinterlassen.

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