St.-Josef-Kirche

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Der erste Spatenstich für die St.-Josef-Kirche in Volpriehausen im Jahr 1960.

Die St.-Josef-Kirche befindet sich in Volpriehausen, einem Stadtteil Uslars. Es handelt sich um eine katholische Kirche.

Geschichte

Volpriehausen war bis 1900 ein rein evangelisches Dorf. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kommen mehr Katholiken an den Bollert. Ende 1946 gab es in Volpriehausen 84 katholische Kinder. Pfarrer Schliep aus Hardegsen feierte damals regelmäßig Gottesdienst in der evangelischen Kirche.

  • 1950 leben in den vier Bollertdörfern 307 Katholiken und gründen eine Pfadfindergruppe.
  • 1955 wird Volpriehausen Filialgemeinde von Hardegsen und erhält vor Hettensen den Zuschlag zum Bau einer Kirche: Sophie Thiele kaufte das Grundstück dafür und schenkte es der Gemeinde.
  • 1958 beschließt der Bonifatiusverein die Übernahme der Finanzierung von Kirche und Pfarrhaus.
  • 1960 erfolgt der erste Spatenstich.
  • 3. Dezember 1961: Weihung der Kirche, Patron wird „Josef, der Arbeiter“.
  • 1968 stirbt Pfarrer Leo Schliep, Nachfolger wird Egon Kubetta.
  • 1972 wird der Altarraum in Eigenleistung neu gestaltet.
  • 1973 kommt Bischof Heinrich Maria Janssen zur Einweihung des neuen Altars. Das Pfarrhaus wird fertig. Es ist als Wohnung für Priester im Ruhestand gedacht.
  • 1987 kommt Im Alter von 73 Jahren der Spiritaner-Pater Leonard Kersten in den Ruhestand nach Volpriehausen. Seine Haushälterin bringt ein Heft mit traditionellen Marienliedern mit. Die Gemeinde stellt mehr als 400 dieser Liederhefte her.
  • 1995 wird die St.-Josef-Kirche Volpriehausen Filialgemeinde von St. Konrad Uslar.
  • 2001 feiert Pater Leonhard diamantenes Priesterjubiläum.
  • 2009 stirbt der Pater im Alter von 96 Jahren.

siehe auch

Weblinks und Quellen