Sportvereinigung Harleshausen Kassel 1945 e.V.

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Die SV Harleshausen Kassel ist einer der Traditionsvereine in Nordhessen und kann insbesondere im im Handball auf eine erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.

Geschichte

Handball

Aus der Handball-Abteilung sind 13 Mannschaften sowie Minis in der Saison 2010/11 gemeldet. Insgesamt zählen sich etwa 420 der rund 2500 Mitglieder der Sparte Handball im SVH zugehörig.

Aus der Handball-Vereinsgeschichte

Höhepunkt der Vereinsgeschichte war das Erringen der Deutschen Feldhandball - Vizemeisterschaft im Jahre 1973. An diese Erfolge wird in der jüngsten Vergangenheit wieder angeknüpft.

Als Hessenmeister 1999 stieg die SVH in die Regionalliga auf. Nach Höhen und Tiefen spielt man in dieser Spielzeit in der Oberliga Hessen.

Mit einer guten Jugendarbeit soll die Zukunft geebnet werden. Im Bereich der männlichen Jugend nehmen 5 Mannschaften von A- bis E-Jugend an den Meisterschaftsspielen der Saison 2006/07 teil, von den 3 weiblichen Jugendmannschaften ist es der C-Jugend gelungen, sich für die Oberliga zu qualifizieren.

Im Männerbereich konnte sich die 1. Mannschaft der SVH trotz Insolvenz des Hauptsponsons einen Platz in der neugeschaffenen 3. Bundesliga Ost sichern.

Sutter-Elf

Die Sutter-Elf der Feldhandballer des SV Harleshausen

Bei Nacht und Nebel hatten die Harleshäuser Handball-Verantwortlichen den Feldhandball-Nationalspieler Ottmar Sutter und seine Frau Lore 1947 vom VfL Neckarau zur SV Harleshausen (der späteren SVH Kassel) geholt, auf einem Lastwagen die Habseligkeiten des Ehepaares.

Ottmar Sutter, den alle nur „Ottel“ nannten, wurde Spielertrainer der Kasseler. Mit ihm hatte der Harleshäuser Handball eine Zeit, über die man am Daspel heute noch gern spricht. Der Ausnahmesportler führte die Mannschaft von 1951 bis 1957 und dann wieder 1959 in die Endrundenspiele zur Deutschen Feldhandball Meisterschaft. Zu diesen Spielen – Sternstunden des Handballs in Nordhessen – kamen zwischen 8 000 und 30 000 Zuschauer: die Stadt war im Feldhandball-Fieber.

Als es der Mannschaft 1959 wieder nicht gelang, ins Endspiel einzuziehen, endete die Ära einer Truppe, die nach ihrem Spitzenmann und Trainer „Sutter-Elf“ genannt wurde und deren Glanz in Harleshausen längst noch nicht erloschen ist.

Sportangebot

Neben dem Handball verfügt der Verein über ein breites Sportangebot in den Bereichen Badminton, Fußball, Gesundheitssport, Karate, Kraftsport, Leichtathletik, Ninjutsu, Nordic Walking, Pilates, Radsport, Schach, Schwimmen, Skigymnastik, Sportakrobatik, Tennis, Tischtennis, Turnen und Wandern.

siehe auch

Weblinks