Spieskappel: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 36: Zeile 36:
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
In einer Urkunde von [[1197]] wird Spieskappel als "Cappel" erstmals erwähnt. In der Urkunde bestätigt Papst Coelestin III. den Besitz des Klosters Spieskappel am Ort.
+
In einer Urkunde von [[1197]] wird Spieskappel als "Cappel" erstmals erwähnt.  
 +
 
 +
In der Urkunde bestätigt Papst Coelestin III. den Besitz des Klosters Spieskappel am Ort. Von dem einstigen Prämonstratenser-Kloster in [[Spieskappel]] (von ca. 1130/43 bis 1527) ist nur noch die dreischiffige Klosterkirche St. Johannes, eine Basilika aus dem 12. Jahrhundert, erhalten geblieben ( im Jahre 1255 geweiht).
 +
 
 +
Der ursprünglich romanische Westturm der Basilika und heutigen Dorfkirche St. Johannes wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts durch einen spätgotischen quadratischen Turm ersetzt (Turmhalle mit Sterngewölbe stammen aus dem Jahr 1505).
 +
 
 +
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine [[Rokoko]]-Orgel aus der Werkstatt des [[Bad Hersfeld]]er Orgelbauers Johannes Schlottmann.
  
 
[[1928]]/[[1929|29]] wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Frielendorf nach Spieskappel eingemeindet.
 
[[1928]]/[[1929|29]] wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Frielendorf nach Spieskappel eingemeindet.

Version vom 1. März 2009, 19:53 Uhr

Spieskappel
Klosterkirche Spieskappel.jpg
Klosterkirche in Spieskappel
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Gemeinde: Frielendorf
Einwohner: 641 (30. Juni 2008)
Postleitzahl: 34621
Vorwahl: 05684
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: Ziegenhainer Straße 2
34621 Frielendorf
Bürgermeister: Birger Fey (SPD)
Ortsvorsteher: Helmut Muschko (SPD)

Spieskappel ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Frielendorf im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 650 Einwohnern. In Spieskappel gibt es zwölf Vereine.

Gemarkung

Die Gemarkung Spieskappel hat eine Fläche von rund 844 Hektar.

Geschichte

In einer Urkunde von 1197 wird Spieskappel als "Cappel" erstmals erwähnt.

In der Urkunde bestätigt Papst Coelestin III. den Besitz des Klosters Spieskappel am Ort. Von dem einstigen Prämonstratenser-Kloster in Spieskappel (von ca. 1130/43 bis 1527) ist nur noch die dreischiffige Klosterkirche St. Johannes, eine Basilika aus dem 12. Jahrhundert, erhalten geblieben ( im Jahre 1255 geweiht).

Der ursprünglich romanische Westturm der Basilika und heutigen Dorfkirche St. Johannes wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts durch einen spätgotischen quadratischen Turm ersetzt (Turmhalle mit Sterngewölbe stammen aus dem Jahr 1505).

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine Rokoko-Orgel aus der Werkstatt des Bad Hersfelder Orgelbauers Johannes Schlottmann.

1928/29 wird ein Teil des aufgelösten Gutsbezirks Forst Frielendorf nach Spieskappel eingemeindet.

Am 1. Januar 1974 wird Spieskappel ein Ortsteil der Gemeinde Frielendorf

Siehe auch

Weblinks


Ortsteile der Gemeinde Frielendorf
WappenFrielendorf.jpg

Allendorf | Frielendorf | Gebersdorf | Großropperhausen | Lanertshausen | Lenderscheid | Leimsfeld | Leuderode | Linsingen | Obergrenzebach | Schönborn | Siebertshausen | Spieskappel | Todenhausen | Verna | Welcherod