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'''Spangenberg''' ist eine Kleinstadt in [[Nordhessen]] mit etwa 6.500 Einwohner.
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|Bürgermeister: || Peter Tigges (CDU)
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'''Spangenberg''' ist eine Kleinstadt in [[Nordhessen]] mit etwa 6.500 Einwohner.
  
==Vereine==
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Seit dem 12. Januar 2000 trägt die Stadt im [[Schwalm-Eder-Kreis]] offiziell die Bezeichnung "Liebenbachstadt".
  
== Wandertipp ==
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== Geografie ==
* [[Wandertipp: Rund um die Kreisgrenze]]
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=== Lage ===
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Die Kleinstadt in Kurhessischen Bergland liegt südöstlich von [[Kassel]] und westlich des [[Stölzinger Gebirge]]s. Durch das Stadtgebiet fliesst die [[Pfieffe (Fluss)|Pfieffe]].
  
==Radwege==
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=== Stadtteile ===
==siehe auch==
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Neben der Kernstadt Spangenberg gehören zur Stadt die Ortsteile [[Bergheim (Spangenberg)|Bergheim]], [[Bischofferode]], [[Elbersdorf]], [[Herlefeld]], [[Kaltenbach]], [[Landefeld]], [[Metzebach]], [[Mörshausen (Spangenberg)|Mörshausen]], [[Nausis (Spangenberg)|Nausis]], [[Pfieffe]], [[Schnellrode]], [[Vockerode-Dinkelberg]] und [[Weidelbach]].
* [[Katholische Kirchengemeinden in Nordhessen]]
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== Weblink ==
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== Geschichte ==
* [http://www.stadt-spangenberg.de/ Spangenberg]
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[[Datei:Spangenberg - DSC 0266.JPG|thumb|right|300px|Liebenbachdenkmal]]
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=== Aus der Stadtgeschichte ===
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Im Jahr 2009 konnte Spangenberg auf [[700 Jahre Stadtrechte]] zurückblicken.
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Bereits 1235 waren Burg und Stadt Spangenberg als Lehen der Grafen von [[Ziegenhain]] im Besitz der Herren von Treffurt und Spangenberg.
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Der Text im Marburger Staatsarchiv lautet: ''"10. 08. 1309: Hermanus miles et Hermanus famulus domini de Spangenberg erteilen den Bürgern in Spangenberg das Jus civile secundum formam et ordinem civium Lyppensium."''
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''Fides Baumgart, Spangenberg''
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Bis heute erhalten ist im Herzen der Fachwerkstadt die mittelalterliche Stadtkirche St. Johannes, heute das Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde.
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Das oberhalb der Stadt auf einem Berg errichtete [[Schloss Spangenberg]] wurde wahrscheinlich von Hermann I. von Treffurt ab dem Jahr [[1214]] als Schutzburg für die alte Handelsstraße "Durch die langen Hessen" errichtet. Er wird [[1235]] urkundlich als Besitzer der Burg erwähnt und hatte die Burg von den [[Grafen von Ziegenhain]] zu Lehen erhalten. Seither nannten sich die Herren von [[Treffurt]] auch ''Herren von Spangenberg''. Der über 100 Meter tiefe Burgbrunnen dürfte wohl schon bei der Erbauung der Burg angelegt worden sein.
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Im Jahre 1350 verkaufte Ritter Hermann IX. Burg, Amt und Stadt Spangenberg an den hessischen [[Landgraf Heinrich II.|Landgrafen Heinrich II.]] für 8.000 Mark Silber. Seither war Spangenberg hessisch und die Burg diente nich manchem hessischen Landgrafen als Residenz und Jagdschloss.
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Nach dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wurde die Festung in ein Staatsgefängnis umgewandelt, in dem vorwiegend Offiziere, während der Verfassungsunruhen in [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]] aber auch politische Häftlinge untergebracht wurden. Das Gefängnis wurde nach dem Ende des kurhessischen Staates von den Preußen [[1866]] aufgelöst. Sodann wurden nur noch die wichtigsten Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt und das Schloss begann zuzuwachsen. Im Deutsch-Französischen Krieg (1870/ 71)wurden nochmals französische Kriegsgefangene im Schloss untergebracht.
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In den Jahren 1907/ 08 erfolgte ein Umbau des Schlosses zur preußische Forstschule. Hierbei wurde darauf geachtet den Charakter der Gebäude zu erhalten. Am 15. Juni [[1913]] besuchte [[Kaiser Wilhelm II.]] die Forstschule in Spangenberg. Über 1.200 Forstbeamte wurden in Spangenberg in 32 Jahren ausgebildet.
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Im Zweiten Weltkrieg wurden im  Schloss wieder Kriegsgefangene untergebracht. Diesmal waren es englische Offiziere. Ende März [[1945]] wurde das Schloss geräumt. Kurz darauf wurde das Schloss von amerikanischen Fliegern beschossen und brannte bis auf die Mauern aus. Das Schloss war danach eine Ruine.
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In den Jahren des Wiederaufbaus wurde dann auch, unter großer Anteilnahme der Spangenberger Bürger, mit dem Wiederaufbau des Schlosses durch das Land [[Hessen]] begonnen. Leiter des Wiederaufbaus war Dr. Georg Textor. Der Heimatverein Spangenberg gründete einen Schlossbaufonds und so konnte bereits [[1953]] das erste Richtfest für den Kommandantenbau gefeiert werden. [[1955]] folgte das Richtfest des markanten Torturms.
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Das Schloss wird seither als Hotelbetrieb und Tagungsstätte genutzt. Nach dem Wiederaufbau des ehemaligen Zeughauses im Jahr [[1983]] wurde dort ein Jagdmuseum eingerichtet.
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=== Jubiläumsjahr 2009 ===
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* [[700 Jahre Stadtrechte]]
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== Kirchen ==
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* [[St. Johannes-Kirche Spangenberg|Evangelische St. Johannes-Kirche]] aus dem Mittelalter mit spätgotischer Pieta
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* [[St. Elisabeth Spangenberg|Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth Spangenberg]]
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== Museen ==
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* [[Jagd- und Schlossmuseum Spangenberg|Jagd- und Schloßmuseum]] im ehemailgen Zeughaus von [[Schloss Spangenberg]];
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* [[Heimatmuseum Spangenberg|Heimatmuseum]] (Burgsitz 2 und 3) am Brauhausplatz.
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== Politik ==
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=== Wahlkreise ===
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==== MdB: Dr. Edgar Franke ====
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==== MdL: Günter Rudolph ====
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* [http://www.guenter-rudolph.de Günter Rudolph]
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== Sehenswürdigkeiten ==
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=== Sehenswürdigkeiten in Spangenberg ===
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* Die Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern und Resten der früheren Stadtbefestigung,
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* die ''Altstadtresidenz'', erbaut 1791 von Kommerzienrat Johann Lukas Schroeder als klassizistischer Fachwerkbau mit Ballsaal und Salon (Rathausstraße 7),
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* [[Marktplatzbrunnen in Spangenberg|Marktplatzbrunnen]] mit dem Denkmal der Liebenden ''Kuno und Else'',
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* [[Hospital und Kirche St. Elisabeth Spangenberg|Hospital und Kirche St. Elisabeth ]] aus dem 14. Jahrhundert,
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* [[Kunstpark Himmelsfels in Spangenberg|Kunstpark Himmelsfels]],
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* [[St. Johannes-Kirche Spangenberg]],
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* [[Schloss Spangenberg]]; im 13. Jahrhundert durch die ''Ritter von Treffurt'' auf einem Kalksteinkegel errichtet. Die Verbindung der Städte Spangenberg und [[Treffurt]] besteht daher schon seit dem Mittelalter, seit dem 30. September 1990 auch in Form einer Städtepartnerschaft,
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* Wohnhaus Burgsitz 1, erbaut Mitte des 16. Jahrhundert, war Wohnsitz von [[Margarethe von der Saale]], der Nebenfrau des [[Landgraf Philipp I.|Landgrafen Philipp des Großmütigen]].
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== siehe auch ==
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[[Datei:1402485450639.jpg|thumb|Logo 2014 des Spamgenberger Reitturniers]]
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* [[700 Jahre Stadtrechte]]
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* [[Hoher Meißner]]
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* [[Landgraf Philipp I.]]
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* [[Reitturnier Spangenberg]]
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* [[Wussten Sie schon, dass... Spangenberg|Wussten Sie schon, dass ... ? - Wissenswertes über Spangenberg]]
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== Wandern ==
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* Attraktive Ausflugsziele führen auch zur ''Vockeröder Heide'', einer Heidelandschaft oberhalb des Vockebachs in der Nähe des Ortsteils [[Vockerode-Dinkelberg|Vokerode]] oder zum ''Kreuzberg'' zwischen [[Bergheim (Spangenberg)|Bergheim]] und [[Eubach]].
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* [[Ars Natura|Kunstwanderweg Ars Natura]]
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* [[Elisabeth-Pilgerpfad]]
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* [[Wandertipp: Rund um die Kreisgrenze|Rund um die Kreisgrenze]]
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== Wussten Sie schon, dass ... ? ==
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* [[Wussten Sie schon, dass... Spangenberg]]
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* [[Wussten Sie schon, dass ... Unbekannter Schwalm-Eder-Kreis|Wussten Sie schon, dass ... ? - Unbekannter Schwalm-Eder-Kreis]]
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== Weblinks ==
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* [http://www.spangenberg.de/ Stadt Spangenberg]
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* [http://www.elbersdorf-hessen.de Ortsteil Elbersdorf]
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* [http://www.moershausen.de Ortsteil Mörshausen]
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* [http://www.schnellrode.net Ortsteil Schnellrode]
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* [http://www.herlefeld.net Ortsteil Herlefeld]
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* [http://www.kirchenkreis-melsungen.de/gemeinden/gemeinde-spangenberg/ Ev. Kirchengemeinde Spangenberg]
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* [http://www.kirchenkreis-melsungen.de/ Kirchenkreis Melsungen]
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* [http://www.burgsitzschule.de/ Gesamtschule Burgsitzschule Spangenberg]
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* [http://www.oldtimertreffen-spangenberg.eu Internetseite Oldtimertreffen-Spangenberg.eu]
 +
* [http://de.youtube.com/watch?v=3JTx4yABXfA Video Oldtimertreffen Spangenberg]
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* [http://www.csi-spangenberg.de/ Internationales Reitturnier CSI Spangenberg]
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* [http://www.700-jahre-spangenberg.de/ www.700-jahre-spangenberg.de]
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* [http://www.paulmilner.com/spangenberg/spghist.htm Zur Stadtgeschichte von Spangenberg]
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* [http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/hessen/derliebenbach.html Die Sagen vom Liebenbach]
  
  
 
{{Navigation Schwalm-Eder}}
 
{{Navigation Schwalm-Eder}}
  
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[[Kategorie: Schwalm-Eder]]
 
 
[[Kategorie: Nordhessen]]
 
[[Kategorie: Nordhessen]]
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[[Kategorie: Schwalm-Eder-Kreis]]

Aktuelle Version vom 20. Mai 2018, 22:05 Uhr

Spangenberg
Spangenberg - DSC 0232.JPG
Schloss Spangenberg
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 6.197 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34286
Vorwahl: 05663
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeverwaltung: Marktplatz 1
Website: www.spangenberg.de
Bürgermeister: Peter Tigges (CDU)

Spangenberg ist eine Kleinstadt in Nordhessen mit etwa 6.500 Einwohner.

Seit dem 12. Januar 2000 trägt die Stadt im Schwalm-Eder-Kreis offiziell die Bezeichnung "Liebenbachstadt".

Geografie

Lage

Die Kleinstadt in Kurhessischen Bergland liegt südöstlich von Kassel und westlich des Stölzinger Gebirges. Durch das Stadtgebiet fliesst die Pfieffe.

Stadtteile

Neben der Kernstadt Spangenberg gehören zur Stadt die Ortsteile Bergheim, Bischofferode, Elbersdorf, Herlefeld, Kaltenbach, Landefeld, Metzebach, Mörshausen, Nausis, Pfieffe, Schnellrode, Vockerode-Dinkelberg und Weidelbach.

Geschichte

Liebenbachdenkmal

Aus der Stadtgeschichte

Im Jahr 2009 konnte Spangenberg auf 700 Jahre Stadtrechte zurückblicken.

Bereits 1235 waren Burg und Stadt Spangenberg als Lehen der Grafen von Ziegenhain im Besitz der Herren von Treffurt und Spangenberg.

Der Text im Marburger Staatsarchiv lautet: "10. 08. 1309: Hermanus miles et Hermanus famulus domini de Spangenberg erteilen den Bürgern in Spangenberg das Jus civile secundum formam et ordinem civium Lyppensium."

Fides Baumgart, Spangenberg

Bis heute erhalten ist im Herzen der Fachwerkstadt die mittelalterliche Stadtkirche St. Johannes, heute das Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde.

Das oberhalb der Stadt auf einem Berg errichtete Schloss Spangenberg wurde wahrscheinlich von Hermann I. von Treffurt ab dem Jahr 1214 als Schutzburg für die alte Handelsstraße "Durch die langen Hessen" errichtet. Er wird 1235 urkundlich als Besitzer der Burg erwähnt und hatte die Burg von den Grafen von Ziegenhain zu Lehen erhalten. Seither nannten sich die Herren von Treffurt auch Herren von Spangenberg. Der über 100 Meter tiefe Burgbrunnen dürfte wohl schon bei der Erbauung der Burg angelegt worden sein.

Im Jahre 1350 verkaufte Ritter Hermann IX. Burg, Amt und Stadt Spangenberg an den hessischen Landgrafen Heinrich II. für 8.000 Mark Silber. Seither war Spangenberg hessisch und die Burg diente nich manchem hessischen Landgrafen als Residenz und Jagdschloss.

Nach dem Siebenjährigen Krieg wurde die Festung in ein Staatsgefängnis umgewandelt, in dem vorwiegend Offiziere, während der Verfassungsunruhen in Kurhessen aber auch politische Häftlinge untergebracht wurden. Das Gefängnis wurde nach dem Ende des kurhessischen Staates von den Preußen 1866 aufgelöst. Sodann wurden nur noch die wichtigsten Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt und das Schloss begann zuzuwachsen. Im Deutsch-Französischen Krieg (1870/ 71)wurden nochmals französische Kriegsgefangene im Schloss untergebracht.

In den Jahren 1907/ 08 erfolgte ein Umbau des Schlosses zur preußische Forstschule. Hierbei wurde darauf geachtet den Charakter der Gebäude zu erhalten. Am 15. Juni 1913 besuchte Kaiser Wilhelm II. die Forstschule in Spangenberg. Über 1.200 Forstbeamte wurden in Spangenberg in 32 Jahren ausgebildet.

Im Zweiten Weltkrieg wurden im Schloss wieder Kriegsgefangene untergebracht. Diesmal waren es englische Offiziere. Ende März 1945 wurde das Schloss geräumt. Kurz darauf wurde das Schloss von amerikanischen Fliegern beschossen und brannte bis auf die Mauern aus. Das Schloss war danach eine Ruine.

In den Jahren des Wiederaufbaus wurde dann auch, unter großer Anteilnahme der Spangenberger Bürger, mit dem Wiederaufbau des Schlosses durch das Land Hessen begonnen. Leiter des Wiederaufbaus war Dr. Georg Textor. Der Heimatverein Spangenberg gründete einen Schlossbaufonds und so konnte bereits 1953 das erste Richtfest für den Kommandantenbau gefeiert werden. 1955 folgte das Richtfest des markanten Torturms.

Das Schloss wird seither als Hotelbetrieb und Tagungsstätte genutzt. Nach dem Wiederaufbau des ehemaligen Zeughauses im Jahr 1983 wurde dort ein Jagdmuseum eingerichtet.

Jubiläumsjahr 2009

Kirchen

Museen

Politik

Wahlkreise

MdB: Dr. Edgar Franke

DR. Edgar Franke ist Bundestagsabgeordneter (SPD) für den Wahlkreis 171 Schwalm-Eder / Waldeck-Frankenberg

Dr. Edgar Franke (SPD) ist Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 171 Schwalm-Eder / Waldeck-Frankenberg

Weitere Informationen über Dr. Edgar Franke HIER und auf der Internetseite des Abgeordneten: Dr. Edgar Franke (MdB)


MdL: Günter Rudolph

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Spangenberg

siehe auch

Logo 2014 des Spamgenberger Reitturniers

Wandern

Wussten Sie schon, dass ... ?

Weblinks


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

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