Schlacht bei Wilhelmsthal

Aus Regiowiki
Version vom 2. Mai 2010, 23:23 Uhr von Henner P. (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „In der "Schlacht bei Wilhelmsthal" wurde die französische Armee am 24. Juni 1762 geschlagen - ebenso bei der späteren Schlacht bei Lutternberg am 23. Ju...“)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der "Schlacht bei Wilhelmsthal" wurde die französische Armee am 24. Juni 1762 geschlagen - ebenso bei der späteren Schlacht bei Lutternberg am 23. Juli 1762 - und zog sich aus Hessen zurück.

Im Küchenflügel von Schloss Wilhelmsthal kann man in einer Ausstellung von Dioramen mit Zinnsoldaten sehr anschaulich einige Schlachtsituationen nachvollziehen.

Die Geschichte des Tambours von Wilhelmsthal ist auf einer Tafel vor dem Haupteingang nachzulesen. Nach der Überlieferung stammte er aus Burguffeln, heute ein Stadtteil von Grebenstein. In der Schlacht bei Wilhelmsthal trommelte der junge, unerfahrene Tambour nicht das Kommando „zum Sammeln“ sondern „zum Sturm“, was letztlich zum Sieg über die französischen Truppen geführt haben soll.

Der Schlacht bei Wilhelmsthal am 24.06.1762 kommt eine kriegsentscheidende Bedeutung zu. Die Armee des Herzog Ferdinands mit 57.000 Mann ging zwischen Warburg und Liebenau über die Diemel. Es kam zum Kampf mit den gegenerischen Truppen, die zwischen Carlsdorf und Meimbressen mit 72.000 Mann standen. Die Schlacht bei Wilhelmsthal endete mit dem Rückzug der französischen Soldaten nach Kassel und von dort nach Oberhessen.

Zurück bleiben Hunger und äußerste Not. Ohne ausreichendes Zugvieh konnten anfangs auch die Äcker nicht mehr bestellt werden.