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Urkundlich wurde der Ort bereits im 9. Jahrhundert in einer Urkunde des [[Kloster Corvey|Klosters Corvey]] erwähnt. Auch im 11. und 12. Jahrhundert begegnet man der Siedlung im [[Esse]]tal als „Scaftun“ und „Schatun“ in alten Urkunden und schon früh - im 13. Jahrhundert - auch den ''„Herren von Schachten“'' mit weitreichendem Landbesitz und dem Besitz der Vogteirechte. Im Jahre 1469 wird ihnen auch der Hof ''Amelgotessen'' (später auch: ''Amelgotzen'') zu Lehen übertragen. Den ursprünglichen Gutshof erwarb im Jahre 1643 die damalige [[Landgräfin Amalie Elisabeth]] - ebenso wie das [[Frankenhausen|Gut Frankenhausen]] bei [[Burguffeln]] - von den Herren von Schachten. Aus dem Gut Amelgotzen wurde der Landsitz ''Amalienthal'', den dann [[Landgraf Wilhelm VIII.]] Mitte des 18. Jahrhunderts zum [[Schloss Wilhelmsthal]] ausbauen ließ.
 
Urkundlich wurde der Ort bereits im 9. Jahrhundert in einer Urkunde des [[Kloster Corvey|Klosters Corvey]] erwähnt. Auch im 11. und 12. Jahrhundert begegnet man der Siedlung im [[Esse]]tal als „Scaftun“ und „Schatun“ in alten Urkunden und schon früh - im 13. Jahrhundert - auch den ''„Herren von Schachten“'' mit weitreichendem Landbesitz und dem Besitz der Vogteirechte. Im Jahre 1469 wird ihnen auch der Hof ''Amelgotessen'' (später auch: ''Amelgotzen'') zu Lehen übertragen. Den ursprünglichen Gutshof erwarb im Jahre 1643 die damalige [[Landgräfin Amalie Elisabeth]] - ebenso wie das [[Frankenhausen|Gut Frankenhausen]] bei [[Burguffeln]] - von den Herren von Schachten. Aus dem Gut Amelgotzen wurde der Landsitz ''Amalienthal'', den dann [[Landgraf Wilhelm VIII.]] Mitte des 18. Jahrhunderts zum [[Schloss Wilhelmsthal]] ausbauen ließ.
  
Das [http://www.stadt-grebenstein.de/4freizeit/Sehenswuerdigkeiten/Rittergut.htm Rittergut in Schachten] wurde im 19. Jahrhundert mit einer bis heute erhaltenen Hofanlage errichtet. Der Gutshof ist ein hessisches Kulturdenkmal.
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Um das Jahr 1825 wurde in Schachten die evangelische Kirche (Die Trift 15) erbaut.
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Das [http://www.stadt-grebenstein.de/4freizeit/Sehenswuerdigkeiten/Rittergut.htm Rittergut in Schachten] wurde im 19. Jahrhundert mit einer bis heute erhaltenen Hofanlage errichtet. Der Gutshof ist heute ein hessisches Kulturdenkmal.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==

Version vom 1. November 2008, 18:17 Uhr

Am Rittergut
im Ort

Schachten ist ein Stadtteil von Grebenstein mit etwa 400 Einwohnern.

Geschichte

Urkundlich wurde der Ort bereits im 9. Jahrhundert in einer Urkunde des Klosters Corvey erwähnt. Auch im 11. und 12. Jahrhundert begegnet man der Siedlung im Essetal als „Scaftun“ und „Schatun“ in alten Urkunden und schon früh - im 13. Jahrhundert - auch den „Herren von Schachten“ mit weitreichendem Landbesitz und dem Besitz der Vogteirechte. Im Jahre 1469 wird ihnen auch der Hof Amelgotessen (später auch: Amelgotzen) zu Lehen übertragen. Den ursprünglichen Gutshof erwarb im Jahre 1643 die damalige Landgräfin Amalie Elisabeth - ebenso wie das Gut Frankenhausen bei Burguffeln - von den Herren von Schachten. Aus dem Gut Amelgotzen wurde der Landsitz Amalienthal, den dann Landgraf Wilhelm VIII. Mitte des 18. Jahrhunderts zum Schloss Wilhelmsthal ausbauen ließ.

Um das Jahr 1825 wurde in Schachten die evangelische Kirche (Die Trift 15) erbaut.

Das Rittergut in Schachten wurde im 19. Jahrhundert mit einer bis heute erhaltenen Hofanlage errichtet. Der Gutshof ist heute ein hessisches Kulturdenkmal.

Literatur

  • Kreis Hofgeismar, Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III, Marburg/ Lahn 1966, S. 186 ff.

Weblink


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