Riebelsdorf

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Riebelsdorf ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Neukirchen im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 840 Einwohnern.

Gemarkung

Die Gemarkung Riebelsdorf hat eine Größe von ca. 865 Hektar.

Riebelsdorf liegt an der alten Messestraße von Köln nach Leipzig, heute die Bundesstraße 454.

Geschichte

Riebelsdorf wird erstmals im Jahr 1266 als "Rivelstorph" urkundlich erwähnt.

Im Dreißigjährigen Krieg, am 15. November 1640, kam es am Riebelsdorfer Berg zu einem Gefecht zwischen herzoglich-weimarischen Truppen unter Führung des Obersten Reinhold von Rosen, diese verstärkt durch ein französisches Bataillon des Herzogs Longueville und das Ziegenhainer Bürgerkorps, sowie den kaiserlichen Tuppen unter General Breda. General Breda wurde dabei von dem Kommandanten des Bürgerkorps, Kapitän Velten Muhly, erschossen.

1843 wird an die Erschießung des General Breda im Dreißigjährigen Krieg durch ein von Ziegenhainer Bürgern gestiftets Denkmal erinnert. An der Stelle wo Breda fiel, wurde eine Pyramide errichtet. An dem Platz, an dem Kapitän Velten Muhly auf Breda geschossen haben soll, steht seither eine Säule.

Am 31. Juli 1907 wird die Strecke der "Knüllwaldbahn" von Treysa über Niederaula nach Bad Hersfeld gebaut. Riebelsdorf wird Haltepunkt an dieser Strecke. Am 1. Juni 1984 wurde auf der "Knüllwaldbahn" zwischen Oberaula und Treysa der Personenverkehr eingestellt. Ende 1995 folgte der Güterverkehr.

Seit dem 31. Dezember 1971 ist Riebelsdorf ein Stadtteil der Stadt Neukirchen.

Brotbacken wie zu alter Zeit ist im Backhaus am Ort möglich.

Siehe auch

Weblinks


Stadtteile der Stadt Neukirchen
WappenNeukirchen.jpg

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