Richard Walther Darré

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Richard Walther Darré (auch bekannt als Ricardo Walther Oscar Darré oder Richard Walter Darré) wurden am 14. Juli 1895 in Belgrano geboren, Buenos Aires, Argentinien. Er verstarb am 5. September 1953 in München war ein deutscher Agrarpolitiker, Schriftsteller und SS-Funktionär im Nationalsozialismus.

Leben

Seine Kindheit verbrachte er in Argentinien, kam dann aber nach Deutschland, um hier in Heidelberg die Schule zu besuchen und das Studium zu beginnen. Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg beendete er 1920 das Studium zum Diplomkolonialwirt an der Kolonialschule Witzenhausen, 1925 schloss er zusätzlich das Studium zum Diplomlandwirt mit dem Diplom an der Universität Halle ab. Er war ideologisch der Zeit entsprechend durch den Hitler-Ideologie geprägt. Sein erstes Buch veröffentlichte er 1929 unter dem Titel "Das Bauerntum als Lebensquell der nordischen Rasse".

1930 trat er der NSDAP bei und widmete sich sozialdarwinistischen Theorien, die auch in seinem zweiten Buch "Neuadel aus Blut und Boden" (1930) anklangen. Ihm war wichtig die Landwirte beziehungsweise Bauern als Kern und Stütze des Volkes darzustellen, was sich auch in seiner Agrarpolitik zeigte. Nach der Machtergreifung gestaltete er die im nationalsozialistischem Sinne. 1933 erfolgte Darrés Ernennung zum Reichsbauernführer und Reichsminister für Landwirtschaft und Ernährung in Goslar.

Der Reichsbauernminister war am 26. März 1936 in Ziegenhain und sprach vor 12.000 Menschen. Überall hingen Reichsfahnen und Tannenzweige an den Häusern, dazu Spruchbänder, „die sinnvoll das Wollen des Volkes“ bekundeten. [1]

Die immer stärkere Aufrüstung beschnitten Darré in seiner Macht. 1942 verlor er endgültig sein Amt. Nach Kriegsende wurde er vor ein amerikanisches Militärgericht gestellt und stellt sich selbst als Opfer der nationalsozialistischen Kriegstreiber dar. Er starb am 5. September 1953 in München, drei Jahre nach seiner vorzeitigen Haftentlassung.

Weblinks und Quellen

  1. [1]