Philippinenthal: Unterschied zwischen den Versionen

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Die neuen Siedler wurden begünstigt durch eine mehrjährige Befreiung von Steuern und Kriegsdienst und wurden außerdem mit Startkapital zum Hausbau und für die Anschaffung von Vieh ausgestattet. Allerdings mussten die Siedler Kenntnisse in der Landwirtschaft vorweisen und einen guten Leumund nachweisen. So entstanden bei [[Wolfhagen]] die drei „Philippinen-Kolonien“, benannt nach der zweiten Frau des Landgrafen, [[Philippine von Brandenburg-Schwedt]]. Obwohl es natürlich auch schwarze Schafe gab, die - wie es in der Chronik heißt - vorher ein Luderleben geführt und ihr Vermögen verprasst hatten und auch nicht mit Grund und Boden umzugehen wussten, lässt sich feststellen, dass aus dieser Kolonistenmischung ein zukunftsfähiges Gemeinwesen entstanden ist.
 
Die neuen Siedler wurden begünstigt durch eine mehrjährige Befreiung von Steuern und Kriegsdienst und wurden außerdem mit Startkapital zum Hausbau und für die Anschaffung von Vieh ausgestattet. Allerdings mussten die Siedler Kenntnisse in der Landwirtschaft vorweisen und einen guten Leumund nachweisen. So entstanden bei [[Wolfhagen]] die drei „Philippinen-Kolonien“, benannt nach der zweiten Frau des Landgrafen, [[Philippine von Brandenburg-Schwedt]]. Obwohl es natürlich auch schwarze Schafe gab, die - wie es in der Chronik heißt - vorher ein Luderleben geführt und ihr Vermögen verprasst hatten und auch nicht mit Grund und Boden umzugehen wussten, lässt sich feststellen, dass aus dieser Kolonistenmischung ein zukunftsfähiges Gemeinwesen entstanden ist.
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Version vom 9. Januar 2009, 19:33 Uhr

Philippinenthal ist ein Stadtteil von Wolfhagen.

Geschichte

Der Ort entstand - wie Philippinenburg - ab 1778 unter der Herrschaft von Landgraf Friedrich II..

Philippinenthal wurde auf der Fläche des früheren Dorfes Oedelsen angelegt. Einer der Hauptgründe für das Ende der Dörfer Gasterfeld, Hildegersen und Oedelsen war die Neugründung der Stadt Wolfhagen. Die Wolfhager Bevölkerung stammte zunächst überwiegend aus den umliegenden Dörfern, deren Menschen in die neugegründete Stadt abwanderten. Auch der Siebenjährige Krieg hatte noch einmal kurz vor der Gründung der drei Kolonien zu weiteren Bevölkerungsverlusten geführt, so dass die damalige Fläche der heutigen Gemarkungen Philippinendorf, – thal und –burg fast nur noch brach lag. Solche Brachflächen ließ Landgraf Friedrich II. erfassen, um sie neu zu besiedeln.

Die neuen Siedler wurden begünstigt durch eine mehrjährige Befreiung von Steuern und Kriegsdienst und wurden außerdem mit Startkapital zum Hausbau und für die Anschaffung von Vieh ausgestattet. Allerdings mussten die Siedler Kenntnisse in der Landwirtschaft vorweisen und einen guten Leumund nachweisen. So entstanden bei Wolfhagen die drei „Philippinen-Kolonien“, benannt nach der zweiten Frau des Landgrafen, Philippine von Brandenburg-Schwedt. Obwohl es natürlich auch schwarze Schafe gab, die - wie es in der Chronik heißt - vorher ein Luderleben geführt und ihr Vermögen verprasst hatten und auch nicht mit Grund und Boden umzugehen wussten, lässt sich feststellen, dass aus dieser Kolonistenmischung ein zukunftsfähiges Gemeinwesen entstanden ist.

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