Philippinenhof-Warteberg: Unterschied zwischen den Versionen

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(Zionskirche)
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Erst 1895 erhielten die Philippinenhöfer ihre erste eigene Kapelle. Sie wurde dort errichtet, wo heute der Kindergarten liegt, am Berg. Daher rührt ihr Name, Zion heißt die Festung der Einwohner Jerusalems. Aus der schlichten Kapelle am [[Warteberg]] wurde [[1931]] ein für damalige Verhältnisse modernes Gemeindezentrum mit Kirche, Gemeindesaal und Kaffeeküche. „In dem großen Garten wurden Andachten abgehalten und Sommerfeste gefeiert”, berichtet der ehemalige Dekan Werner Dettmar.
 
Erst 1895 erhielten die Philippinenhöfer ihre erste eigene Kapelle. Sie wurde dort errichtet, wo heute der Kindergarten liegt, am Berg. Daher rührt ihr Name, Zion heißt die Festung der Einwohner Jerusalems. Aus der schlichten Kapelle am [[Warteberg]] wurde [[1931]] ein für damalige Verhältnisse modernes Gemeindezentrum mit Kirche, Gemeindesaal und Kaffeeküche. „In dem großen Garten wurden Andachten abgehalten und Sommerfeste gefeiert”, berichtet der ehemalige Dekan Werner Dettmar.
  
Die Erweiterung wurde notwendig wegen der Vergrößerung der [[Henschelwerke]] um die Filiale Mittelfeld und der Entstehung großer Wohngebiete an der [[Holländische Straße|Holländischen Straße]].
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Die Erweiterung wurde notwendig wegen der Vergrößerung der [[Henschel]]werke um die Filiale Mittelfeld und der Entstehung großer Wohngebiete an der [[Holländische Straße|Holländischen Straße]].
  
 
Ihren ersten Gottesdienst nach dem Krieg feierte die Gemeinde im Juni [[1945]] im „Gasthaus zur Spitze” in der Holländischen Straße mit Pfarrer Gustav Giehl. Als erste Gemeinde Kassels erhielt sie einen Kirchenneubau, der im Juli [[1949]] eingeweiht wurde. „Der Bau wurde möglich durch das damalige Notkirchen-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen”, berichtet Christian Zippert, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Als sichtbare Spuren der Erinnerung an die schweren Zeiten sind noch die verwendeten Trümmersteine in der Altarwand zu sehen sowie die rußschwarz gefärbten Balken im Dach. Gemeindehaus, Glockenturm und Pfarrhaus kamen bis 1960 hinzu.
 
Ihren ersten Gottesdienst nach dem Krieg feierte die Gemeinde im Juni [[1945]] im „Gasthaus zur Spitze” in der Holländischen Straße mit Pfarrer Gustav Giehl. Als erste Gemeinde Kassels erhielt sie einen Kirchenneubau, der im Juli [[1949]] eingeweiht wurde. „Der Bau wurde möglich durch das damalige Notkirchen-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen”, berichtet Christian Zippert, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Als sichtbare Spuren der Erinnerung an die schweren Zeiten sind noch die verwendeten Trümmersteine in der Altarwand zu sehen sowie die rußschwarz gefärbten Balken im Dach. Gemeindehaus, Glockenturm und Pfarrhaus kamen bis 1960 hinzu.

Version vom 25. Februar 2008, 20:05 Uhr

Im Kasseler Norden entwickelte sich aus der ehemaligen Kolonie Philippinenhof (aus dem 18. Jahrhundert) der heutige Stadtteil in mehreren Siedlungsbauphasen seit den 1930-er Jahren.

Geschichte

Zionskirche

Der erste Kirchenneubau in Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg hat eine lange Geschichte. 1778 gründete Landgraf Friedrich II. vor den Toren der Stadt die Siedlung Philippinenhof, deren Bewohner damals zur Freiheiter Gemeinde - ihr Gotteshaus ist die Martinskirche - gehörten.

Erst 1895 erhielten die Philippinenhöfer ihre erste eigene Kapelle. Sie wurde dort errichtet, wo heute der Kindergarten liegt, am Berg. Daher rührt ihr Name, Zion heißt die Festung der Einwohner Jerusalems. Aus der schlichten Kapelle am Warteberg wurde 1931 ein für damalige Verhältnisse modernes Gemeindezentrum mit Kirche, Gemeindesaal und Kaffeeküche. „In dem großen Garten wurden Andachten abgehalten und Sommerfeste gefeiert”, berichtet der ehemalige Dekan Werner Dettmar.

Die Erweiterung wurde notwendig wegen der Vergrößerung der Henschelwerke um die Filiale Mittelfeld und der Entstehung großer Wohngebiete an der Holländischen Straße.

Ihren ersten Gottesdienst nach dem Krieg feierte die Gemeinde im Juni 1945 im „Gasthaus zur Spitze” in der Holländischen Straße mit Pfarrer Gustav Giehl. Als erste Gemeinde Kassels erhielt sie einen Kirchenneubau, der im Juli 1949 eingeweiht wurde. „Der Bau wurde möglich durch das damalige Notkirchen-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen”, berichtet Christian Zippert, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Als sichtbare Spuren der Erinnerung an die schweren Zeiten sind noch die verwendeten Trümmersteine in der Altarwand zu sehen sowie die rußschwarz gefärbten Balken im Dach. Gemeindehaus, Glockenturm und Pfarrhaus kamen bis 1960 hinzu.

siehe auch

Weblinks


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