Philippinenhof-Warteberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 5. November 2010, 18:59 Uhr

Im Kasseler Norden entwickelte sich aus der ehemaligen Kolonie Philippinenhof (aus dem 18. Jahrhundert) der heutige Stadtteil in mehreren Siedlungsbauphasen seit den 1930-er Jahren.

Geschichte

Aus der Geschichte des Stadtteils

Die Gründung des Stadtteils geht zurück auf eine der von Landgraf Friedrich II. gegründeten elf Kolonien, die Kolonie Philippinenhof. Im Jahre 1778 gründete Landgraf Friedrich II. die Siedlung Philippinenhof, die im äußersten Norden der Kasseler Gemarkung entstand.

Die Bewohner der Kolonie gehörten damals zur Freiheiter Gemeinde - ihr Gotteshaus ist die Martinskirche.

> Zur Geschichte des Stadtteils

Zionskirche

Der Neubau der Zionskirche war der erste Kirchenneubau in Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg.

Erst spät, im Jahrfe 1895 hatten die Philippinenhöfer ihre erste eigene Kapelle erhalten. Sie wurde dort errichtet, wo heute der Kindergarten liegt, am Berg. Daher rührt ihr Name, Zion heißt die Festung der Einwohner Jerusalems. Aus der schlichten Kapelle am Warteberg wurde 1931 ein für damalige Verhältnisse modernes Gemeindezentrum mit Kirche, Gemeindesaal und Kaffeeküche. „In dem großen Garten wurden Andachten abgehalten und Sommerfeste gefeiert”, berichtete der ehemalige Dekan Werner Dettmar.

Die Erweiterung wurde notwendig wegen der Vergrößerung der Henschelwerke um die Filiale Mittelfeld und der Entstehung großer Wohngebiete an der Holländischen Straße.

Ihren ersten Gottesdienst nach dem Krieg feierte die Gemeinde im Juni 1945 im „Gasthaus zur Spitze” in der Holländischen Straße mit Pfarrer Gustav Giehl. Als erste Gemeinde Kassels erhielt sie einen Kirchenneubau, der im Juli 1949 eingeweiht wurde. „Der Bau wurde möglich durch das damalige Notkirchen-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen”, berichtete Christian Zippert, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Als sichtbare Spuren der Erinnerung an die schweren Zeiten sind noch die verwendeten Trümmersteine in der Altarwand zu sehen sowie die rußschwarz gefärbten Balken im Dach. Gemeindehaus, Glockenturm und Pfarrhaus kamen bis 1960 hinzu.

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Parteien

Weblinks


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