Pömps

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Pömps – Musikkabarett aus Kassel

Es singen und spielen: Jutta Gerling-Haist, Margot Hainzl und Brigitte Wilke, am Piano begleitet von Dieter Schäfer.

Auch das ist Pömps: die musikalische Zeitreise „Falsche Fuffziger“ entführt in die 50er Jahre mit den Schlagern aus der damaligen Zeit:

So schön war die Zeit

50er-Jahre-Musikreise mit Pömps begeisterte das Caldener Publikum

von Dorina Binienda-Beer

Calden. Sie trägt ein braves Pünktchenkleid mit einem blütenweißen Spitzenschürzchen davor, staubt brav die Tütenlampe ab und unterbricht jäh ihr Tun, als Er in der Haustür steht: um ihm dienstbeflissen aus dem Mantel zu helfen. Wir schreiben das Jahr 1959 - und befinden uns auf einer musikalisch-kabarettistischen Zeitreise, in der die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern noch klar geregelt ist. Die Pömps gastierten mit ihrem Programm "Falsche Fuffziger" am Samstagabend im Gasthaus Zur Wilhelmshöhe, auf Einladung des Kultur- und Geschichtsvereins Calden.

Jutta Gerling-Haist, Margot Heinzl und Brigitte Wilke, begleitet von Pianist Michael Wagner, fesselten das Publikum im ausverkauften Saal mit brillanten Liedvorträgen und darstellerischer Ausdruckskraft, kurz: mit einer enormen Bühnenpräsenz. Gekonnter Augenaufschlag und ab ging's mit dem "Traumboot der Liebe". Auch die "Beine von Dolores" brachte das Trio wieder zur Geltung, erinnerte an "Marina" und den "Tag, als der Regen kam". "So schön war die Zeit" - die Reiferen unter den Zuhörern ließen Fußspitzen wippen, sangen mit, schnippsten und klatschten im Takt.

Die in eine kabarettistische Spielhandlung mit Bräuteschule-Zwischentexten und kleinen Zeitgeist-TV-Spots verpackten Kultlieder der 50-er weckten bei den Älteren lebhafte Jugenderinnerungen, auch an durchtanzte Nächte an eben diesem Ort: dem Saal des inzwischen nicht mehr bewirtschafteten Caldener Traditionsgasthauses. Drei vom Publikum geforderte Zugaben bewiesen der Vorsitzenden Edeltraud Mazurkewitz und ihren rührigen Helfern den Riesenerfolg dieser ersten Musikveranstaltung in der Eigenregie des Kultur- und Geschichtsvereins.

aus: HNA-online vom 2.2.2009

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