Orangerie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(siehe auch)
(Links)
Zeile 33: Zeile 33:
 
* [[Zissel 2007]]
 
* [[Zissel 2007]]
  
= Links =
+
''Kursiver Text''= Links =
 
* zur Lage s. a.: [http://www.stadtplan-kassel.de Stadtplan Kassel]
 
* zur Lage s. a.: [http://www.stadtplan-kassel.de Stadtplan Kassel]
 
* hinkommen: [http://www.nvv.de/ Online-Fahrplan der KVG]
 
* hinkommen: [http://www.nvv.de/ Online-Fahrplan der KVG]
 
* [http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1700185 von fotocommunity.de: Orangerie - Kassel]
 
* [http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1700185 von fotocommunity.de: Orangerie - Kassel]

Version vom 6. März 2008, 15:42 Uhr

Orangerie mit Marmorbad , Küchenpavillon und Bowlinggreen
Die Orangerie ist ein schlossähnliches Gebäude aus der Barockzeit in der Karlsaue in Kassel nahe der Innenstadt. Sie bildet den nordöstlichen räumlichen Querabschluss der Karlsaue, die - von ihrer Anlage her - auf die Orangerie hin ausgerichtet ist. Somit bereichert sie die gesamte Parkanlage zu einer einmaligen Komposition von Bau- und Gartenkunst; vermutlich gilt dies nicht nur für Nordhessen.

Die Orangerie beherbergt seit der documenta2 zur documenta regelmäßig Kunstwerke, außerdem seit 1992 das Museum Astronomisch-Physikalisches Kabinett mit Planetarium sowie ein Restaurant.

An ihrem Eingang befindet sich die "Sonne" des Planetenwanderweges.

Geschichte

Bereits 1570 hatte Landgraf Wilhelm IV. auf dem Gelände einen Lustgarten mit Lustschloss anlegen lassen.

Die noch nicht wiederhergestellte Orangerie Anfang der 60ger Jahren nach einer Postkarte

1680 ließ schließlich Landgraf Karl den Park ausbauen und an der Stelle früherer Gewächs- und Pomeranzenhäuser 1703-1710 zunächst die Orangerie als Gewächshaus und Wohnhaus und bis etwa Mitte des Jahrhunderts die separat links und rechts von ihr stehenden Gebäude Küchenpavillon und Marmorbad errichten.

Der höhere zweigeschossige ehemals reich ausgestattete Mittelbau bildete im Erdgeschoß ein weites offenes Tor und damit eine Verbindung zwischen der Voraue (jetzt Hessenkampfbahn) und dem Park (Karlsaue).

Die beiden an die langgestreckten niedrigeren Zwischenbauten angrenzenden höheren Eckgebäude dienten als Wohnräume für den Landgrafen.

Im 19. Jahrhundert und danach diente die Orangerie im wesentlichen als Ausstellungsgebäude.

Die Orangerie wurde im 2.Weltkrieg stark zerstört.

Besuchergruppe aus Münster vor der Orangerie in Kassel. Radtour auf dem Radfernweg R1 an der Fulda aus Richtung Baunatal kommend am 15.April 2007.

Nachdem die Ruine zuerst nur gesichert worden war, erfolgte zur Bundesgartenschau 1981 der Wiederaufbau. Während das Innere vollkommen neu ausgebaut wurde, bemühte man sich, das Äußere originalgetreu wiederherzustellen - was mit Ausnahme einiger Fehler an der Südseite auch gelang - und damit der Karlsaue ihr Herzstück wieder zurückzugeben.

Die Orangerie ist Treffpunkt von Besuchern in Kassel

siehe auch

Kursiver Text= Links =