Oberneustadt

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Die Oberneustadt wurde auf dem alten Kasseler "Festungsrücken" - der Stadtbefestigung vorgelagert - um 1700 bewusst in Neuanlage geplant und gebaut. Es enstand ein quasi quadratisches Stadtarreal unter Landgraf Karl für seine hugenottischen Neubürger.

Von diesen französischen Religionsflüchtlingsfamilien, stammte auch ein späterer oder besser "Der Hofarchitekt" Simon Louis du Ry ab; sein Großvater war von Landgraf Karl mit dem Bau der Oberneustadt beauftragt worden.

Paul du Ry sollte ab 1685 Wohnsiedlungen für die hugenottischen Einwanderer schaffen. So entstand auch die Oberneustadt vor der Südwestfront der Festung Kassel. Als breiteste Straße wurde die Frankfurter Straße (damals Weinberger Straße oder Grande Rue) gebaut.

Später war dann sein Enkel Simon Louis du Ry sehr erfolgreich für den Landgrafen Friedrich II. tätig (siehe u. a. Friedrichsplatz).

Die Oberneustadt "arrondiert" sich um einen zentralen rechteckigen Platz, den Karlsplatz; um diesen wurden seinerzeit Gebäude zum Wohnen und Arbeiten für die hugenottischen Flüchtlinge gebaut.

Ebenso wurde die nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg und dem Wiederaufbau mit einem "zentralen" laternenartigen Turm "gekrönte" Karlskirche errichtet. Der Turm der Kirche beherbergt ein bedeutendes Glockenspiel, das regelmäßig erklingt und dabei manuell und professionell gespielt wird.

Einen großen Teil des seinerzeitigen Stadtbereichs nimmt heute die Verwaltung der Stadt Kassel ein, das "Alte Rathaus Kassel" und die technischen Erweiterungsbauten.

- H.-J.Schulz, 4/ 06 -

Geschichte

Laufladen, Friedrichsplatz 12 (II)

Der Bau der Oberneustadt begann 1688 mit der Anlage der Frankfurter Straße, und am 28. Juni desselben Jahres legte Landgraf Karl persönlich den Grundstein zur neuen Stadt. Am rechten vorderen Eckhaus (Friedrichsplatz 12) erinnerte bis 1943 eine Inschrift an dieses Ereignis.

Die Gründung der Oberneustadt

Blick vom Friedrichsplatz in die Frankfurter Straße. In der Häuserfront erkennt man das Hauptportal der Oberneustädter Kirche, im Hintergrund links das Türmchen des Elisabethkrankenhauses

Den Anstoß für die Gründung der Oberneustadt hatte die Aufnahme der Hugenotten in Hessen gegeben – französische Reformierte, die ab 1685 wegen ihres Glaubens aus ihrer Heimat fliehen mussten. In Hessen erhoffte man sich von ihnen eine Modernisierung der Wirtschaft, welche noch immer unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges litt; man setzte auf die Einführung neuer französischer Handwerkstechniken und Maschinen sowie auf die Gründung von Manufakturen.

Für Kassel beabsichtigte Karl zunächst, eine neue Vorstadt für Manufakturen auf dem Forst zu gründen (zwischen Bettenhausen und Waldau), samt einer Kanal-Anbindung zur Fulda. Vorbilder dafür hatte er 1685 in den Niederlanden kennengelernt, als er Wilhelm III. von Oranien besucht hatte. Wegen der Überschwemmungsgefahr, des wertvollen Weidelands und strategischer Überlegungen nahm er von diesem Plan jedoch wieder Abstand und forderte seine Baumeister zu einem Ideenwettbewerb auf. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten des Kleinen Weinberg vor dem alten Zwehrener Tor. Das Gelände war teilweise bereits fürstlicher Besitz gewesen und gewährleistete eine gute Anbindung an die Kernstadt. Geplant war ein Straßenkreuz mit vier Häuserblöcken und kostengünstigen, schmalen Reihenhäusern.

Mit Gründung der französischen Kolonien in Kassel und im nördlichen Hessen vertraute man dem Festungsbaumeister Paul du Ry das neue „Französische Bauwesen“ an; es war der „Französischen Kanzlei“ zugeordnet, unter der Oberleitung des „Französischen Sekretärs“ Robert. Du Ry war selbst Hugenotte und bereits 1684 aus den Niederlanden an Landgraf Karl vermittelt worden. Seine Aufgabe beschränkte sich allerdings auf die Bauleitung, und die Fachwerkhäuser in den ländlichen Kolonien wurden nach Entwürfen einheimischer Zimmerleute errichtet.

Wer die Entwürfe für die Oberneustadt erstellte, lässt sich nicht mehr ermitteln, aber die Konzeption dürfte ganz wesentlich vom Landgrafen mitbestimmt worden sein. Nach niederländischem Vorbild errichtete man die Häuser zeit- und kostensparend aus Backstein, anschließend wurden sie weiß verputzt. Einige Einzelheiten waren farbig abgesetzt, wie die Umrahmungen der Türen und Fenster.

Dem ursprünglichen Plan folgen in der Photographie das siebte und achte Haus von rechts, Frankfurter Straße 10 und 12. Du Ry wandelte das vorgesehene Konzept allerdings eigenmächtig ab und führte zusätzlich breitere, zweigeschossige Häuser mit Mansarddach und einem mittleren Giebelaufbau ein (vgl. Rundgang 3, Station 1). Damit entsprach er vermutlich einem Bedürfnis mancher Bauwilliger, denn in den breiten Häusern konnten nun auch Torwege zu den Höfen angelegt werden, was eine gewerbliche Nutzung erleichterte. Die meisten abgebildeten Bauten sind im Laufe der Zeit allerdings aufgestockt und verändert worden. Die höhere Portalfassade der Oberneustädter Kirche hob sich in der Anfangszeit also deutlich aus der übrigen Straßenfront ab.

Langsamer Baufortschritt

Der Baufortschritt der ersten Häuser kam nur langsam voran; 1690 standen erst drei Dreifensterhäuser auf der linken Straßenseite (Nr. 9-13) sowie die beiden Dreifensterhäuser Nr. 10 und 12, beinahe vollendet war das Fünffensterhaus Nr. 4 (drittes Haus von rechts). Bei einzelnen weiteren Häusern, darunter dem rechten vorderen Eckhaus, war die Baugrube ausgehoben, bei einigen wenigen auch schon der Keller begonnen oder (wie beim linken vorderen Eckhaus) bereits gewölbt.

Du Ry verweigerte zudem die Kooperation mit der landgräflichen Baudirektion, und ihm waren Baufehler unterlaufen. Da viele Hugenotten lieber in der Kernstadt ansässig blieben, wo sie bessere Geschäftsbedingungen vorfanden, dienten ab 1690 Privilegien zur Förderung des Zuzugs: Grundstücke aus landgräflichem Besitz wurden kostenlos abgegeben, desgleichen alle Baumaterialien und Fuhren. Befristete Abgabenfreiheit wurde gewährt, und wer die Baukosten in voller Höhe übernahm, konnte ab einer bestimmten Bausumme sogar ewige Freiheit erlangen. Zoll- und Akzisegelder wurden nicht erhoben, mit Ausnahme der Gastwirte; ihre Abgaben sollten dem Straßenbau zugutekommen. Zudem war man schlesische Weber und Spinner an sowie reformierte Pfälzer, die unter der neuen katholischen Herrschaft die Auswanderung vorzogen; als Bauherren der beiden Fünffensterhäuser Nr. 2 und 4 sind tatsächlich zwei Mannheimer überliefert, das Nachbarhaus Nr. 6 ließ ein Melsunger Bürger errichten.

Als 1692-94 die eingesetzten Militärpferde eingezogen werden mussten, bedeutete dies sogar eine Unterbrechung der Arbeiten. 1698 legte der Landgraf den Grundstein zur Kirche (vgl. Rundgang 2, Station 6), und 1699 richtete man einen Baufond ein, um jährlich ein bis zwei Häuser zu bauen und sie dann zu verkaufen. Außerdem ließ Landgraf Karl ab 1703 ein eigenes Palais an der Frankfurter Straße errichteten, und mehrere hessische Würdenträger folgten an der Schönen Aussicht seinem Beispiel, die Entwürfe lieferten vermutlich die beiden Hofbaumeister Wessel und Giesler. Zunehmend lernte man die Oberneustadt auch als ruhiges, modernes Wohngebiet schätzen.

Der Bau eines Observatoriums (heute Palais Bellevue) gab um 1714 den Anstoß für eine Erweiterung bis zur Friedrichsstraße sowie bis zur Königsstraße, die bald auch beidseitig bebaut wurde. Um 1740 war die neue Stadt bis auf wenige verbliebene Lücken vollendet. Zwischen der Oberneustadt und den nahen Festungswerken der alten Kernstadt legte man eine Esplanade mit regelmäßigen Baumreihen an, die nach 1767 zum heutigen Friedrichsplatz erweitert wurde.

Das moderne, schlichte Stadtbild stand in völligem Gegensatz zur lebhaften Fachwerkbauweise der alten Kasseler Kernstadt. Dort wurden die neuen Bauformen nur zögerlich aufgegriffen, aber spätestens Landgraf Friedrich II. (ab 1760) trieb eine Vereinheitlichung des gesamten Stadtbildes voran: Die Oberneustadt diente als Vorbild für Neubauten, und allmählich verschwand auch das alte Fachwerk unter Putz. Wenn im 18. und 19. Jahrhundert aber die besondere Schönheit Kassels gerühmt wurde, so bezog sich dies in der Regel auf die geraden und einheitlichen Straßen der Oberneustadt und auf ihre einzigartige Lage oberhalb der Aue, mit einem kilometerweiten Fernblick auf Kaufunger Wald und Söhrewald (vgl. Station 7 und 8).

Manufakturisten-Familie Landré

Auch einzelne Manufakturisten hatten sich in der Oberneustadt niedergelassen, und besonders die von den Hugenotten eingeführten Strumpfwirkstühle erwiesen sich als voller Erfolg. Der Aufstieg der Woll- und Hutfabrik der Familie Landré kann anhand der Gebäude gut nachvollzogen werden: Um 1710 gehörte das rechte vordere Eckhaus Friedrichsplatz 12 / Frankfurter Straße Daniel Landré jun., das angrenzende Nachbarhaus (Friedrichsplatz 11) seinem gleichnamigen Vater. Nach 1714 ließen die Landrés einen großen Gebäudekomplex an der Ecke Karlsplatz / Karlsstraße erbauen, und um 1736/37 folgte das große Gebäude Königsstraße 29. Im Jahre 1760 beschäftigte die Manufaktur der Familie Landré immerhin 649 Personen.

Karlskirche

Karlskirche

Eingerahmt von mehrstöckigen Wohnhäusern, am Ende der gepflasterten Karlsstraße, setzte sich die Karlskirche in Kassel noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestens ins Bild.

Damals präsentierte sich das 1697 begonnene und 1710 geweihte Gotteshaus noch mit vorgelagertem Haupteingang an der Frankfurter Straße, der mit Giebel und kleinem Glockenturm das Straßenbild bestimmte. Mit der mächtigen Kuppel und einem weiteren achteckigen Aufsatz überragte die auf dem Grundriss eines gestreckten Achtecks entstandene Kirche die umgebende Bebauung.

Heute zeigt sich die Karlskirche als ein auf seine Grundform reduziertes Bauwerk. Das gilt auch für das Dach samt Glockenturm. Wie einst wird die Karlskirche beim Blick aus der Königsstraße aber optisch von Gebäuden rechts und links der Karlsstraße gesäumt.

Karlstrasse und Oberneustädter Rathaus

Die Obere Karlsstraße war die Keimzelle der hugenottischen Oberneustadt.

An der Oberen Karlsstraße, da wo heute bis zum Steinweg und zur Fünffensterstraße ein Kino-Koloss auf dem früheren Parkdeck thront, stand einst Kassels Rathaus. Zuvor war das ab 1408 errichtete Altstädter Rathaus am Altmarkt anno 1837 abgerissen worden. Seine Rolle übernahm das ab 1769 eigens für die französische Hugenottengemeinde in der Karlsstraße errichtete Oberneustädter Rathaus. Bis 1909 war es das Rathaus der ganzen Stadt.

Vor rund 320 Jahren fiel der Startschuss zum Bau der Oberneustadt. Sie sollte auf Wunsch von Landgraf Karl von Hessen (1654-1730) das neue Zuhause für französische Glaubensflüchtlinge in Kassel werden. Denn nach der Schleifung der alten Befestigungsanlagen um die Altstadt konnte Kassel endlich wachsen.

Den Entwurf für die Oberneustadt und den Beginn der Arbeiten leitete Baumeister Paul du Ry, selbst Hugenotte und einer der ersten Bewohner des neuen Stadtteils. Sein Sohn Charles setzte das Werk fort, Enkel Simon Louis vollendete es.

Und der Landgraf stellte nicht nur den Baugrund für den neuen Stadtteil „auf den Weinbergen vor den westlichen Thoren der Stadt” kostenfrei zur Verfügung, sondern auch „freies Bauholz, Steine und Sand, frei angefahren durch die Baupferde”. Und eine mindestens zehnjährige Abgabenfreiheit für die Neusiedler.

Das Rathaus der Oberneustadt/ Foto: Stadtarchiv

Das erste Haus entstand 1688. Und schon Anfang des 18. Jahrhunderts bevölkerten so schillernde Persönlichkeiten wie der Marquis de Langallery nebst seiner attraktiven, aber wohl auch hochmütigen und intriganten Gattin Marguerite die großzügigen Häuserblöcke in der Karlsstraße und am Karlsplatz.

Hier gaben sich nach Adels-Witwen, Freiherren und Justizräten aber auch Brauereien und Gastwirte die Klinke in die Hand. Ab 1834 verzeichnen Kassels Adressbücher jede Menge „Bierschänker” in der Karlsstraße.

Aber am Karlsplatz gab es bald auch eine barocke Oberneustädter Kirche. In der zwischen 1689 und 1710 erbauten Karlskirche wurden die Gottesdienste noch bis 1867 in Französisch gehalten.

Gegenüber dem Oberneustädter Rathaus öffnete sich bis zur Oberen Königsstrasse hin der Messeplatz. Mit regem Markttreiben und allerlei Amüsement.

Damit war Schluss als 1905 auf diesem Platz das neue Rathaus entstand.

Das Oberneustädter Rathaus wurde 1809 geräumt. In die ehemaligen Amtsstuben zog das erste Mädchengymnasium der Stadt ein, das Lyceum mit Studieranstalt, das seinerseits zur Keimzelle für die spätere Malvida-von-Meysenbug- und heutige Heinrich-Schütz-Schule wurde.

siehe auch


Rundgang 1: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 1: Wilhelmsstraße | Station 2: Engelsburg | Station 3: Wolfsschlucht 5-11 | Station 4: Opernstraße 15 | Station 5: Gnadengässchen | Station 6: Theaterstraße | Station 7: Wolfsschlucht 19-21 | Station 8: Theaterstraße 4 und 2 | Station 9: Blick auf das Friedrichsgymnasium | Station 10: Wolfsschlucht / Kölnische Straße
Rundgang 2: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 11: Obere Karlsstraße 32 | Station 12: Obere Karlsstraße 26-28 | Station 13: Obere Karlsstraße bis Friedrichsplatz | Station 14: Obere Karlsstraße bis Weinbergstraße | Station 15: Hercules Bierbrauerei | Station 16: Karlskirche | Station 17: Wilhelmsstraße 15 | Station 18: Stadtpark | Station 19: Garde-du-Corps-Straße | Station 20: Garde-du-Corps-Platz
Rundgang 3: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 1: Karl Bernhardi Straße | Station 2: Dock 4 auf der Seite Oberste Gasse | Station 3: Porzellanhaus Hornschu in der Obersten Gasse 5 - Teil 1 | Station 4: Porzellanhaus Hornschu in der Obersten Gasse 5 - Teil 2 | Station 5: Fingerz Kleidung & Accessoires Entenanger 2 | Station 6: Jugendbücherei Oberste Gasse 24 - Teil 1 | Station 7: Jugendbücherei Oberste Gasse 24 - Teil 2 | Station 8: Hochzeitsatelier Oberste Gasse 30 | Station 9: Druselplatz 3 | Station 10: Reformhaus Kräuterhilde Martinsplatz 1
Rundgang 4: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 1: Martinsplatz | Station 2: Martinsplatz nach dem Abbruch des Tuchhauses | Station 3: Das Säulenportal am Martinsplatz | Station 4: Mittelgasse | Station 5: Das Grimmsche Märchenhaus | Station 6: Barockhaus von Oberst Georg du Mont | Station 7: Der Freiheiter Durchbruch | Station 8: Laubengänge am Freiheiter Durchbruch | Station 9: Kassels erste Fußgängerzone | Station 10: Der untere Abschnitt der Marktgasse
Rundgang 6: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 1: Café Nenninger, Friedrichsplatz 8 | Station 2: Brillen Vesper, Friedrichsplatz 6 | Station 3: Köhler Herrenbekleidung, Obere Königsstraße 37 (I) | Station 4: Köhler Herrenbekleidung, Obere Königsstraße 37 (II) | Station 5: Sinn Leffers, Friedrichsplatz 19-20 (I) | Station 6: Sinn Leffers, Friedrichsplatz 19-20 (II) | Station 7: AOK Geschäftsstelle, Friedrichsplatz 14 (I) | Station 8: AOK Geschäftsstelle, Friedrichsplatz 14 (II) | Station 9: Laufladen, Friedrichsplatz 12 (I) | Station 10: Laufladen, Friedrichsplatz 12 (II)
Rundgang 7: Stationen der Ausstellung "Verlorene Stadt"
Station 1: Haus Königsstraße 45 | Station 2: Lyceum Fridericianum, Am Friedrichsplatz 19-20 | Station 3: Das Palais der Landgrafen von Hessen Rotenburg um 1910 | Station 4: Der Königsplatz nach Nordosten 1820, ehem. Kaskade | Station 5: Brühlsches Haus um 1890 | Station 6: Obere Königsstraße und Kölnische Straße, um 1898–1905 | Station 7: Königsplatz 34 und Königsstraße 32, um 1905–1911 | Station 8: Die Baugruppe Nr. 38–46, um 1888–1890 | Station 9: Die Baugruppe Königsplatz 57–59, vor 1898 | Station 10: Das Posthaus am Königsplatz vor 1878