Museum für Sepulkralkultur: Unterschied zwischen den Versionen

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Insbesondere durch seine großzügigen Glasfronten rückt das Museumsgebäude<ref>[http://www.uni-kassel.de/fb12/afks/Deutsch/infos/Fs_preix.htm Museum für Sepulkralkultur im Architekturführer Kassel]</ref> nicht nur die Exponate im Inneren, sondern auch das Äußere ins rechte Licht: die exponierte Lage am [[Weinberg]], dem ‚Balkon’ Kassels, verhilft zu einem herrlichen Ausblick über die [[Südstadt]].
 
Insbesondere durch seine großzügigen Glasfronten rückt das Museumsgebäude<ref>[http://www.uni-kassel.de/fb12/afks/Deutsch/infos/Fs_preix.htm Museum für Sepulkralkultur im Architekturführer Kassel]</ref> nicht nur die Exponate im Inneren, sondern auch das Äußere ins rechte Licht: die exponierte Lage am [[Weinberg]], dem ‚Balkon’ Kassels, verhilft zu einem herrlichen Ausblick über die [[Südstadt]].
  
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Das seit [[1992]] bestehende einzigartige Museum präsentiert auf einer Fläche von etwa 1400 Quadratmetern die Themen Sterben, Tod, Bestattung, Friedstätten und Gedenken an die Verstorbenen.
 
Das seit [[1992]] bestehende einzigartige Museum präsentiert auf einer Fläche von etwa 1400 Quadratmetern die Themen Sterben, Tod, Bestattung, Friedstätten und Gedenken an die Verstorbenen.
  
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Träger des Museums ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD).
 
Träger des Museums ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD).
  
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Noch vorhandene Gebäudeteile der alten Remise (im Foto links der okerfarbene Gebäudeabschnitt) wurden in den Museumsbau integriert.
  
 
== siehe auch ==
 
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Version vom 9. Mai 2008, 18:11 Uhr

Grafik weinberg.gif

Das Museum für Sepulkralkultur befindet sich nahe dem Stadtzentrum Kassels an der Weinbergstraße.

Insbesondere durch seine großzügigen Glasfronten rückt das Museumsgebäude[1] nicht nur die Exponate im Inneren, sondern auch das Äußere ins rechte Licht: die exponierte Lage am Weinberg, dem ‚Balkon’ Kassels, verhilft zu einem herrlichen Ausblick über die Südstadt.

Ausstellung

Das seit 1992 bestehende einzigartige Museum präsentiert auf einer Fläche von etwa 1400 Quadratmetern die Themen Sterben, Tod, Bestattung, Friedstätten und Gedenken an die Verstorbenen.

Eine Dauerausstellung zeigt unter anderem Särge und Leichenwagen, Trauerkleidung und –schmuck, Grabsteine sowie themenbezogene Skulpturen und Gebrauchsgegenstände aus dem deutschsprachigen Raum seit dem Mittelalter.[2]

Wechselnde Sonderausstellungen, Vorträge, Konzerte und Lesungen bereiten unterschiedliche aktuelle oder historische Aspekte der Sepulkralkultur auf.

Außerdem verfügt das Museum über eine Sammlung von derzeit rund 16.500 Grafiken vom 15. Jahrhundert bis heute sowie eine Präsenzbibliothek mit Monographien, Katalogen, Sonderdrucken sowie zahlreichen Zeitschriftenartikeln zur Sepulkralkultur.

Träger des Museums ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD).

Museumsgebäude

Das Museumsgebäude entstand auf einem Gelände, das zum ehemaligen Anwesen der Industriellenfamilie Henschel gehörte. Hier standen die "Henschelvilla" und das "Henschelhaus".

Noch vorhandene Gebäudeteile der alten Remise (im Foto links der okerfarbene Gebäudeabschnitt) wurden in den Museumsbau integriert.

siehe auch

Künstlernekropole

Weblinks

Anmerkungen

  1. Museum für Sepulkralkultur im Architekturführer Kassel
  2. Exponate des Museums für Sepulkralkultur


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