Minna Bernst: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
(k)
Zeile 1: Zeile 1:
 
'''Minna Bernst''', geb. Gellert (geb. am 29. Mai 1880, gestorben 1965) gehörte als SPD-Politikerin zusammen mit [[Amalie Wündisch]] zu den ersten Frauen, die im Jahre [[1919]] in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre [[1920]] zu den Gründerinnen der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Kassel.
 
'''Minna Bernst''', geb. Gellert (geb. am 29. Mai 1880, gestorben 1965) gehörte als SPD-Politikerin zusammen mit [[Amalie Wündisch]] zu den ersten Frauen, die im Jahre [[1919]] in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre [[1920]] zu den Gründerinnen der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Kassel.
  
Nach Minna Bernst ist in [[Kassel]] die ’’Minna Bernst – Straße’’ benannt worden.
+
Nach Minna Bernst ist in [[Kassel]] die ''Minna Bernst – Straße'' benannt worden.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==

Version vom 3. Februar 2007, 05:49 Uhr

Minna Bernst, geb. Gellert (geb. am 29. Mai 1880, gestorben 1965) gehörte als SPD-Politikerin zusammen mit Amalie Wündisch zu den ersten Frauen, die im Jahre 1919 in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre 1920 zu den Gründerinnen der Arbeiterwohlfahrt in Kassel.

Nach Minna Bernst ist in Kassel die Minna Bernst – Straße benannt worden.

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautet hier die Parole der Frauenvereine.

Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die SPD die Mehrheit hat. Auf der Wahlliste der SPD mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: Minna Bernst und Amalie Wündisch. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: Elisabeth Consbruch (Deutschnationale Volkspartei), sowie Elisabeth Ganslandt, Johanna Waescher und Julie von Kästner (Deutsche Demokratische Partei).

siehe auch