Minna Bernst: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautete hier die Parole der Frauenvereine.
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Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die [[SPD]] die Mehrheit hatte. Auf der Wahlliste der [[SPD]] mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: Minna Bernst und [[Amalie Wündisch]]. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: [[Elisabeth Consbruch]] (Deutschnationale Volkspartei), sowie [[Elisabeth Ganslandt]], [[Johanna Waescher]] und [[Julie von Kästner]] (Deutsche Demokratische Partei).
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Minna Bernst, geb. Gellert wurde im Jahre 1919 im übrigen zusammen mit ihrem Bruder [[Cornelius Gellert]], dem späteren Reichstagsabgeordneten, in das Kasseler Stadtparlament gewählt.
  
 
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* [http://www.awo-nordhessen.de/ AWO Nordhessen]
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Aktuelle Version vom 16. Januar 2012, 10:25 Uhr

Minna Bernst, geb. Gellert (geb. am 29. Mai 1880, gestorben 1965) war Mutter von sieben Kindern und von Beruf Weißnäherin. Sie gehörte als SPD-Politikerin zusammen mit Amalie Wündisch zu den ersten Frauen, die im Jahre 1919 in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre 1920 zu den Gründerinnen der Arbeiterwohlfahrt in Kassel.

Nach Minna Bernst ist in Kassel die Minna Bernst – Straße benannt worden.

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautete hier die Parole der Frauenvereine.

Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die SPD die Mehrheit hatte. Auf der Wahlliste der SPD mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: Minna Bernst und Amalie Wündisch. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: Elisabeth Consbruch (Deutschnationale Volkspartei), sowie Elisabeth Ganslandt, Johanna Waescher und Julie von Kästner (Deutsche Demokratische Partei).

Minna Bernst, geb. Gellert wurde im Jahre 1919 im übrigen zusammen mit ihrem Bruder Cornelius Gellert, dem späteren Reichstagsabgeordneten, in das Kasseler Stadtparlament gewählt.

siehe auch

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