Metze

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Metze ist ein Stadtteil der nordhessischen Stadt Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 900 Einwohnern.

Gemarkung

Die Gemarkung Metze hat eine Größe von ca. 600 Hektar.

Geschichte

Metze wurde erstmals im Jahr 800 als "Metue" urkundlich erwähnt, als dem Kloster Fulda in Metze Güter übertragen werden.

Im Jahr 1189 wird in Metze erstmals ein Pfarrer urkundlich erwähnt. Seinerzeit gab es auch schon eine Kirche, die vermutlich westlich, am Rand des heutigen Dorfkerns gelegen haben dürfte.

Im 14. Jahrhundert starben die Herren von Metze aus. Daraufhin wurde ihre Burg in eine Wehrkirche umgewandelt. Der Bergfried ist vermutlich um das Jahr 1000 herum erbaut worden.

Landgraf Hermann II. gibt 1401 Berthold Tergkuß ein Burglehen zu Metze. 1489 belehnt Landgraf Wilhelm I. die von Wildungen mit Gütern in Metze.

Im Dreißigjährigen Krieg war Metze 1637 wochenlang von der Bevölkerung aufgegeben worden. Im Jahr 1638 wurde das Dorf dann fast völlig engeäschert. Am Ende des Krieges stand in Metze nur noch ein Haus. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche zunächst nur notdürftig wieder hergerichtet. Erst 1750 wird die Kirche als niederhessische Predigtkirche neu gebaut.

Die Gemeinde Metze gab am 31. Dezember 1971 ihre Selbständigkeit und schloss sich der Stadt Niedenstein an.

Bekannte Personen

Siehe auch

Weblinks


Stadtteile der Stadt Niedenstein
WappenNiedenstein.jpg

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