Merlauer Vertrag

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Der Abschluss des Merlauer Vertrags unter der Regentschaft des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel im September 1583 führte zu einer Einigung mit dem damaligen Mainzer Erzbischof Wolfgang von Dalberg über die bereits seit Jahrhunderten schwelenden Grenzkonflikte mit dem Erzbistum Mainz.

Während das Erzbistum auf seine verbliebenen Besitzungen in Nordhessen verzichtete, gab Hessen-Kassel seine Ansprüche im Eichsfeld auf.

Nach dem Merlauer Vertrag gehörten beispielsweise auch die Stadt Hofgeismar oder die Gemeinde Calden endgültig zur Landgrafschaft Hessen-Kassel.

Wussten Sie schon, ...

  • ...dass die Schlösser Rosenthal, Battenberg, Mellnau und die Hälfte von Wetter am 8. September 1585 durch den „Merlauer Vertrag“ hessisch wurden? Vorher waren sie in der Gewalt des Mainzer Erzbischofs Heinrich III. Er hatte vormals die Burgen und Festungen als Schutzring vor dem Mainzer Besitz erworben.
    Robert Wolf, Battenberg