Malwida von Meysenbug

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Malwida von Meysenbug wurde am 28. Oktober 1816 in Kassel als Malwida Rivalier geboren und verbrachte hier ihre Kindheit.

Ihr Vater Carl Rivalier war Staatsminister des hessischen Kurfürsten Wilhelms II. In der Revolution von 1831 wurde das Haus der Rivaliers mit Steinen beworfen.

Trotzdem sympathisierte Malwida von Meysenbug im Erwachsenenalter mit der Revolution von 1848 und nannte sich „Sozialistin“. Sie verzichtete auf das Geld ihrer Familie und verdingte sich als Privatlehrerin. Eine Frau müsse wirtschaftlich unabhängig sein, glaubte sie.

Ihr Hauptwerk "Memoiren einer Idealistin" erschien 1876 auch in deutscher Sprache. Darin betont die Autorin die Emanzipation der Frau und deren Anspruch auf Bildung und Beruf.

Malwida von Meysenbug starb am 26. April 1903 in Rom.

In Kassel wurde ihr zu Ehren die Meysenbugstraße benannt.

Die im Jahre 1984 gegründete Malwida-von-Meysenbug-Gesellschaft pflegt das Andenken an diese starke Kasselerin des 19. Jahrhunderts, erforscht ihr Leben und veranstaltet Vorträge.

siehe auch

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